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CDU: Diskussion um konservatives Profil ist nur "virtuell"

David McAllister (CDU), Ministerpräsident von Niedersachsen, sagte, dass er die Debatte um das konservative Profil der CDU für "virtuell" hält. Stanislav Tillich (CDU), Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, meinte, dass die Konservativen in der CDU ihre Heimat haben.

Mit solchen Aussagen versuchen Spitzenpolitiker der CDU die Diskussion um das politische Profil der Partei zu entkräften. Die Partei habe nicht an Profil verloren, auch wenn sie einige Mitglieder verloren hätte.

Auch der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, findet die Spekulationen um einen Linksrutsch der Partei absurd. Laut ihm geht es darum, die alten Werte mit Zukunftsfähigkeit zu verbinden. Gröhe sagte, dass Erika Steinbach nicht die einzige konservative Kraft im Bundesvorstand war.


WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Partei, Diskussion, Profil, Erika Steinbach, David McAllister
Quelle: www.sz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2010 21:29 Uhr von ulkibaeri
 
+3 | -3
 
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Die Frage ist doch, wieviel Konservatismus uns Bürgern gut tut? Die Konservativste Kraft scheinen mir im Moment eher die "Liberalen" zu sein.
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14.09.2010 22:00 Uhr von claeuschen
 
+1 | -0
 
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das hätte die CDU: gerne.

In Wahrheit ist der Kampf um die vielzitierte politische Mitte ein Vabanque-Spiel. Wie der Blick auf so manche CDU-Vertreter in Hessen oder Bayern (hier heißen sie CSU) zeigt, ist der Kurs von Frau Merkel ein Ritt auf der Rasierklinge.

Die Parteistrategen hätten es wohl gerne, wenn die Debatte nur virtuell wäre, ist sie aber nicht. Wenn man gewichtige Vertreter des rechten (orthodox-konservativen) Parteiflügels in die Minderheit setzt und sie damit verprellt, kann dies schnell zu Unzufriedenheit und Parteiaustritt mit anschließender Konkurrenzgründung führen.

Die Sozialdemokraten haben das gleich zwei Mal vorgemacht.
Ende der 70er/Anfang der 80er mit den Grünen (inzwischen auf dem Weg zu einer echten Volkspartei) und vor wenigen Jahren mit der Linkspartei.

Man darf der Kanzlerin und Parteivorsitzenden wünschen, dass sie es besser macht. Sonst würde wir schnell in niederländische Verhältnisse mit den entsprechenden Konsequenzen rutschen. Und die lauten wechselnde Mehrheiten und mehr Unsicherheit bei der politischen Meinungsbildung. Dieser Zustand wäre schlechter als der heutige, der sich durch die Etablierung der Linken bereits in Auflösung befindet.

Übrigens, ein sehr guter und sachlicher Beitrag dazu. Schade um die Minuszeichen. Nicht zuletzt deshalb von mir ein "Konter-Plus" für Artikel und Kommentar.
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14.09.2010 22:07 Uhr von punk-duell
 
+1 | -1
 
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ich glaube: durch den austritt steinbachs hat sich die cdu mehr geschadet als geholfen.

sie nähert sich eh immer mehr der spd an.
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14.09.2010 22:11 Uhr von theHeisemaster
 
+1 | -1
 
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@claeuschen: ich gebe dir vollkommen recht ! :)

nur,ich glaube nicht,dass wir in "holländische" Verhältnisse rutschen werden, dafür gibts hier zu viele Linke ;)
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14.09.2010 22:56 Uhr von biertrinker23
 
+1 | -0
 
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"Stanislav Tillich (CDU), Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, meinte, dass die Konservativen in der CDU ihre Heimat haben. "

Das geht solange gut, bis sich eine wählbare wirklich konservative Partei etabliert.
Dann laufen der CDU die Leute in Scharen davon.
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14.09.2010 23:24 Uhr von alicologne
 
+1 | -1
 
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mhm Die CDU ist da wo es Stimmen gibt.. mal da, mal dort und ein bischen hier..

Ist eben auch nur eine Machtpartei und keine Volkspartei mehr..
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15.09.2010 11:46 Uhr von NemesisPG
 
+0 | -0
 
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Diese CDU ist am Ende: Wer so offensichtlich gegen die eigenen Bürger und zum Wohle der Wrtschaft regiert gehört weg. Was soll an der CDU konservativ sein ? Keine Ahnung. Völlig weltfremde Politik und fremdgesteuert durch die Industrie . Sobald sich den Wählern eine neue Partei der Mitte oder weiter rechts als vernünftige Perspektive anbietet ist die CDU nur noch ein Verein der vergleichbar mit der FDP ist . Ein solch unwillige und unfähige Partei gehört abgestraft .

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