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Ex-Sport-Funktionär bestätigt Doping in der DDR auch bei Minderjährigen

"Zwei Seiten der Medaille" heißt das Buch des früheren Vizepräsidenten des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) der DDR, Thomas Köhler, das am Donnerstag erscheint. In dem Buch schreibt er über das Doping in der DDR und bezichtigt auch die Athleten der Mitwisserschaft.

Köhler räumte außerdem ein, dass Minderjährige in der DDR gedopt wurden. "Offiziell war Kinderdoping verboten. 16-Jährige sind keine Kinder, sondern Jugendliche" sagte er. Jugendliche ab 16 Jahren wären vor allem "unter Beachtung ihres biologischen Reifegrades" beteiligt gewesen, besonders im Schwimmsport.

Thomas Köhler gibt auch zu, dass es Verstöße gegen diese Festlegungen gab. So wurden auch Teilnehmer der Spartakiaden mit Anabolika versorgt. Allerdings bestreitet Köhler, zu dieser Zeit davon gewusst zu haben.


WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sport, Doping, DDR, Funktionär, Minderjähriger, Athlet
Quelle: www.sz-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2010 17:41 Uhr von ulkibaeri
 
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Ich komme ja auch aus der ehemaligen DDR. Und dass die Kinder von den Sportschulen was im Essen hatte, das haben wir ja damals auch schon vermutet. Dass es nun wirklich so ist hätte ich nicht gedacht. Aber kein Wunder, dass ich bei den Spartakiaden (zur Info: Quasi Kinder- und Jugendsportwettkämpfe) nie eine Chance hatte.
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14.09.2010 18:05 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@ulkibaeri: Vermutet?
Also, wer mehr als einen kannte der auf die KJS (Kinder- und Jugendsportschulen) ging, wer WEISS, dass es da schon immer "Vitamie" gab. Ob es im Essen war, weiss ich nicht, ich weiss aber schon, dass es das Zeug offen zum Essen gab ;) ... Doping war in der DDR fester Bestandteil des Sports. Oder meinst Du, dass die "Mannweiber" bei den Schwimmerinnen von selbst Testosteron gebildet haben?

Auch die ehemalige Fussball-Nationalmannschaft der DDR wurde regelmäßig etwas "aufgebaut", dass weiss ich im übrigen auch aus ersten Hand von einem ehemaligen Nationalspieler selbst.

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