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Infrarot-Teleskop Herschel enthüllt gigantische Staubscheibe um den Stern q1Eridani

Ein Team um Prof. Dr. Alexander Krivov von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat eine gigantische Staubscheibe um den Stern q1Eridani untersucht. Dazu richtete das Infrarot-Teleskop Herschel seinen 3,5 Meter durchmessenden Hauptspiegel auf den 57 Lichtjahre entfernten Stern und dessen Umgebung.

Der Stern befindet sich am südlichen Himmel im Sternbild Eridanus und besitzt eine ausgedehnte Scheibe aus Staub und Gesteinsbrocken verschiedenster Größen. Ihre Struktur ähnelt zwar der äußeren Scheibe unseres eigenen Sonnensystems, dem Kuipergürtel, jedoch gibt es auch beträchtliche Unterschiede.

Die beobachtete Staubscheibe von q1Eridani besitzt die doppelte Größe des Kuipergürtels und ungefähr die 1.000-fache Masse. Nachfolgende Analysen sollen nun Aufschluss darüber geben, wie sich um den relativ kleinen, sonnenähnlichen Stern eine derart massereiche Staub- und Trümmerscheibe bilden konnte.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stern, Astronomie, Teleskop, Infrarot, Herschel
Quelle: idw-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2010 17:18 Uhr von alphanova
 
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In der Quelle wird auch erwähnt, dass 2003 ein jupiterähnlicher Exoplanet im Orbit um den Stern gefunden wurde. Die enorme Masse der Trümmerscheibe könnte im Laufe der Zeit auch Gesteinsplaneten hervorgebracht haben, die aber sehr schwer zu entdecken sein dürften - selbst für Herschel.
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14.09.2010 19:03 Uhr von anderschd
 
+0 | -0
 
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unfortunately: ; (

News: Wie immer top.
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14.09.2010 22:07 Uhr von kingmax
 
+1 | -0
 
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und im meer: gibt es lebensarten die wir noch nicht einmal kennen, aber dafür wissen wir genau das es dort oben im universum viel staub hat. wirklich interessant, das hat sicher einige € gekostet das herauszufinden.

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