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Zeitung "taz" kürzt Gehälter: Chefredakteurin Ines Pohl nennt dies "Flexibilisierung"

Die "taz"-Korrespondenten sind im Aufstand: Bis zu einem Drittel weniger Gehalt sollen sie künftig für ihre Berichte bekommen. Ein langjähriger Kriegsberichterstatter der linksalternativen Zeitung nennt dies "Discounter-Methoden", da die "taz" sowieso unterdurchschnittlich bezahle.

"Ich habe in Kriegsgebieten Kopf und Kragen für die "taz" riskiert, und jetzt das", sagt Reporter El-Gawahry. Wegen der Lohnkürzung wollen die Journalisten nun von Mittwoch bis Freitag streiken.

Die Chefredakteurin des Blattes, Ines Pohl, äußerte zwar Verständnis für die Verärgerung, argumentierte aber mit einer notwendigen "Flexibilisierung" des veralteten Korrespondenten-Netzwerkes, das noch aus dem Kalten Krieg stamme.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zeitung, Gehalt, Lohn, Kürzung, taz, Pauschale, Jounalismus
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2010 14:10 Uhr von einsprucheuerehren
 
+5 | -3
 
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haha: der Kapitalismus macht selbst vor den linksextremen nicht halt. Vieleicht kann die Chefredakteurin ihren Schmierf.. äh Schreiberlinge in Zukunft mit Nudeln, Mehl und anderen Naturalien bezahlen, so wäre man seiner eigenen Ideologie doch einen ganzen Schritt näher und müßte nicht nach monetären Mitteln schreien, die man eigentlich ablehnt.

[ nachträglich editiert von einsprucheuerehren ]
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14.09.2010 14:11 Uhr von Inai-chan
 
+2 | -0
 
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hmmm: wenn sie auch ihren lohn um 1/3 kürzt ists doch gerecht, aber auch nur wenn ^^
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14.09.2010 14:49 Uhr von Glimmer
 
+3 | -0
 
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Dafür wird die taz aber teuer verkauft! Die kostet ein Vielfaches der BILD.

Warum kommt das Geld nicht bei den Beschäftigten der taz an?
Wer steckt sich das ein?
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21.09.2010 22:10 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Erinnert ein wenig an die Sarah Wagenknecht... Tagsüber die sozialistische, stalinistische Weltrevolution und den Klassenkampf predigen, abends dann mit Sekt, Kaviar und Hummer drüber lachen.

Naja. Vielleicht hats ja auch was Gutes und diese ganzen Wahrheitsverweigerer kriegen mal einen Reality-Check.

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