14.09.10 11:23 Uhr
 477
 

Organspende-Bereitschaft soll in Pass und Führerschein dokumentiert werden

Laut Medienbericht haben sich Politiker der Union darauf verständigt, in Zukunft in jedem neuen Pass oder Führerschein den Inhaber als Organspender beziehungsweise Nicht-Spender auszuweisen.

Da diese Dokumenten regelmäßig erneuert würden, könne man in naher Zukunft die gesamte Bevölkerung erreichen.

Allerdings sind die Politiker der Union gegen eine Änderung der Zustimmungs- zur Widerspruchsregelung. Außerdem soll in jeder Klinik ein Beauftragter für Transplantationen genannt werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: aynix1000
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Führerschein, Pass, Organspende, Ausweis, Bereitschaft
Quelle: www.haschcon.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Weltweit größte Gesundheitsstudie: Falsche Ernährung verkürzt das Leben
Gesundheitsstudie: Lebenserwartung erhöht sich
Fürth: Pferd darf zu sterbender Frau ins Krankenhaus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.09.2010 11:45 Uhr von shadow#
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Die Regelung zu Zustimmung sollte geändert werden: Wer nichts sagt oder sich nicht für das Thema interessiert, spendet.
Klappt in anderen Ländern doch auch!
Kommentar ansehen
14.09.2010 11:54 Uhr von Frankenaffe
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Das sind ja mal sinnvolle Neuerungen: Ich bin seitdem ich 16 bin überzeugter Organspender und habe es nie verstanden wieso nicht jeder pauschal Organspender ist solange er nicht widerspricht. Dadurch erhalten tausende jedes Jahr eine Chance auf ein 2. Leben und im Todesfall braucht man ja seine Organe eh nicht mehr.
Zudem gibt es die Möglichkeit die Spende auf gewisse Organe zu begrenzen (Niere, Leber, Herz) bzw. bestimmte nicht zu spenden (Haut, Augen).

Bei Unklarheiten bei der Spende, z.B. der Teil des Ausweises der die Spendebereitschaft angibt ist überklebt, kann man ja erstmal Rücksprache mit den erstbesten Angehörigen halten.
Kommentar ansehen
14.09.2010 12:43 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Ich habe keinen Organspendeausweis. Allerdings nicht aus ideologischen oder religiösen Gründen.
Der Grund ist ganz einfach: Ich bin schlicht und ergreifend noch nicht dazu gekommen.
Mit einem derartigen Gesetzesentwurf könnte ich diese Ausrede nicht mehr bringen. Somit müsste sich jeder Bürger zumindestens mit dem Thema befassen. Ablehnen kann man dann ja immernoch. Zumindest stünden aber die Organe von denjenigen, die, wie ich, bis jetzt noch nicht zum Ausfüllen eines Organspendeausweises gekommen sind, denjenigen, die diese Organe zum Überleben brauchen, zur Verfügung.
Kommentar ansehen
14.09.2010 12:55 Uhr von chefcod2
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Ich wäre auch dafür: das JEDER automatisch Organspender ist. Solange er nicht widerspricht. Falls man das tut, soll man selbst auch keine Spenden empfangen dürfen.

Das wäre das einfachste überhaupt!!!!
Kommentar ansehen
14.09.2010 12:55 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Sehr gute Idee ich bin ebenfalls Organspender und hoffe, das kleine Kärtchen wird im Fall der Fälle nicht übersehen. Es steckt zwar direkt hinter dem Ausweis, aber man weiß ja auch nie, was für Umstände dann herrschen. Eine zusätzliche Kenntlichmachung auf Ausweisdokumenten würde zumindest dieses Problem beheben und man hätte auch wieder weniger Sachen im Geldbeutel.

@ fuxxy

"verstösst das nicht gegen das Grundgesetz,
gegen Datenschutzgesetze?"

Du hast bemerkt, dass auf dem Ausweis auch andere Dinge stehen? Zum Beispiel Name, Geburtsdatum, Größe und so?

"Wie könnte man solche persönlichen Dinge so öffentlich machen`?"

Ich weiß nicht, in welchem Land du lebst, aber in Deutschland werden Ausweise nicht im Internet oder Zeitungen veröffentlicht.

"nen Chip unter die Haut implantieren, wo drauf steht, was man alles bei wem ausschlachten kann! Das würde alles noch effektiver machen. "

Nein, dieser Chip könnte bei einem Unfall zerstört werden. Ausweisdokumente sind jedoch ziemlich robust und wenn diese mal zerstört werden, gibt es auch keine Organe mehr zum Spenden.

@ Frankenaffe

Ich hatte auch lange Zeit Bedenken was Augen etc. angeht, aber nachdem ich nun schon zwei Mal gesehen habe, wie der Leichnam nach der Spende wieder hergerichtet wird, sehe ich da keine Probleme mehr.

Allerdings finde ich es auch wichtig, dass man mit seinen nähsten Angehörigen darüber spricht und ihre Meinung dazu beachtet.
Kommentar ansehen
14.09.2010 12:57 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Organspendeausweis bestellen (@chefcod2): http://www.organspende-info.de/...

Direkt über eine Bundesbehörde, komplett kostenfrei bis in den Briefkasten und ein Telefon für Fragen gibt´s auch.

Habe meinen Ausweis ebenfalls von dort, völlig problemlos und ausgefüllt ist so ein Teil ja in einer Minute, sofern man sich im Klaren darüber ist, was man möchte.

@ fuxxy

Du hast das Thema nicht verstanden. Mir war das ja schon nach deinen ersten zwei Postings klar, aber noch mal;

Wer nicht spenden möchte, muss nicht. Und zumindest bisher haben solche Leute auch keine Nachteile dadurch.

Es zwingt dich also niemand - und es will dich auch niemand zwingen. Selbst wenn die Organspende umgekehrt würde, könntest du noch immer widersprechen. Dieser Widerspruch würde dann auf deinem Ausweis vermerkt - es wäre also sichergestellt, dass dein Wunsch respektiert wird.

"Wenn jeder gesund leben würde, wären auch nicht so viele Organe geschädigt."

Eine unglaubliche dämliche Aussage. Der absolute Großteil der Organe wird für Leute benötigt, die Unfälle hatten oder einfach krank sind. Kannst dich ja mal informieren, wie unglaublich viele Hürden es braucht, um als (ehemaliger) Alkoholiker eine Leber zu bekommen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
14.09.2010 13:12 Uhr von BillyBoy1290
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
@fuxxy: Du würdest deshalb deinen Sohn enterben?
Also entweder du bist ein Troll oder du hast das organ in deinem kopf verkümmern lassen und ärgerst dich, dass du da kein neues bekommst...
Kommentar ansehen
14.09.2010 13:17 Uhr von Perisecor
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@ fuxxy: "Ich weiss, dass solche Menschen komplett ausgeschlachtet werden, es bleibt ja nur noch die Hülle da"

Das ist doch Blödsinn. Einerseits kann man die Entnahme bestimmter Dinge verweigern bzw. lediglich bestimmte Sachen zulässen.

Dazu kommt, dass quasi kein Mensch nur gesunde Organe hat. Das jemand "vollständig ausgeschlachtet" wird, ist also extrem unwahrscheinlich.

"wenn jemand deine Organe braucht, wird er sich keine Mühe mit dir geben, die lassen sie gleich krepieren, weil sie auf die Organe scharf sind! "

Ebenfalls schwachsinn. Bist du zu retten, wirst du gerettet. Wenn nicht, dann nicht. Und für den Fall der Fälle kann man ja auch noch angeben, dass vor der endgültigen Spende Rücksprache mit einer bestimmten Person gehalten werden muss.

"Also bei mir ist das Thema durch"

Joa, das du komplett durch bist, kann man deinen Postings entnehmen. Keine Ahnung haben, aber mit Enterbung drohen. Da kann dein Sohn ja auch unglaublich stolz auf dich sein.

"Aber <Leute, die ihr Leben lang ihre Gesundheit mit Füssen getreten haben und dann auf ein neues Organ pochen, sorry, nee. so geht das nicht."

Vielleicht willst du es nicht verstehen, aber solche Leute bekommen in der Regel auch keine Organe! Organe gehen fast ausschließlich an Unfallopfer oder Leute, die durch Krankheiten Probleme haben.

"Ausnahmen sehe ich nur bei Kindern, die mit kaputten Organen auf die Welt gekommen sind. Das kann ich voll befürworten. "

Und warum? Was unterscheidet diese Kinder von einem 31 Jährigen, der aufgrund eines Virusinfektes ein geschädigtes Herz hat?
Kommentar ansehen
14.09.2010 13:32 Uhr von Perisecor
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@ fuxxy: Oh man, lieber sollte man Leute wie dich kennzeichnen, damit man einen Bogen drum machen kann. Nicht, dass das abfärbt.

"Was ist denn, wenn ein Hirntoter dabei Schmerzen empfindet, sich aber nicht äußern kann?"

Die warten mit der Entnahme natürlich, bis man tot ist. Meine Fresse, muss man dir echt alles bis ins kleinste Detail erklären?

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
14.09.2010 13:41 Uhr von cav3man
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Auseinandergenommen werden: " Ich weiss, dass solche Menschen komplett ausgeschlachtet werden, es bleibt ja nur noch die Hülle da"

Na und? Also ich meine so läuft das ganze nicht... aber dennoch...

Wenn ich irgendwann mal abnippel, können die mich von mir aus durch den Fleichwolf drehen und Leberwurst draus machen.
Das ist immernoch weniger Eklig als unter die Erde zu kommen um dann von Marden zerfressen zu werden *g*
Gut das wär mir auch egal... weil tot ist tot.
Kommentar ansehen
14.09.2010 13:54 Uhr von SXMPanther
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Bin: ich denn ein "noch" lebendes Ersatzteillager?
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:04 Uhr von shadow#
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Eben bestellt: Es gibt alles bis auf die Lunge, da ich anderen nicht guten Gewissens die Risiken meines Lebenswandels aufbürden kann.

@fuxxy
Sag mal beziehst du all deine medizinischen Informationen aus Horrorfilmen? Hirnspender wirst du jedenfalls nicht...

Erschreckend welche Wahnvorstellungen manche hier haben!

[ nachträglich editiert von shadow# ]
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:05 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@fuxxy: >"wenn jemand deine Organe braucht, wird er sich keine Mühe mit dir geben, die lassen sie gleich krepieren, weil sie auf die Organe scharf sind! "<

Wer sagt Dir denn, dass sich so, ohne Organspendeausweis, Mühe mit Dir gegeben wird??
Wer sagt Dir denn, dass man Dich nicht auch so einfach krepieren lässt?
Was macht Dich da so sicher?

Bist Du irgendwie Star, wichtige Persönlickeit oder reich?
Nein? Wie kommst Du dann darauf, dass man sich mit Dir besondere Mühe geben sollte, damit Du nicht krepierst, auch wenn man Deine Organe nicht bekommt?


Es gibt in Deutschland Vorschriften.
Wenn die nicht beachtet werden, geht man in den Knast.
Da will kein Arzt rein, also wird er seine Pflicht erfüllen und sich maximal absichern. Dein Krepieren-Lassen ist also Unsinn.
Dazu kommt, dass manche Ärzte auch noch Idealisten oder zumindest Perfektionisten sind. Die Ersteren retten aus Überzeugung alles, was zu retten ist, die Zweiteren retten ebenfalls alles irgendwie Rettbare, weil sie es nicht verknusen können, wenn ihre Fähigkeiten in Frage gestellt wird, in dem ihnen jemand unter den Händen wegstirbt.

Falls jemand kriminell genug ist, um wirklich auf Organe scharf zu sein, dann wird er die wohl auch illegal entnehmen und nicht erst noch auf Deine Genehmigung dafür warten.

Dein Satz hier offenbart Deinen Denkfehler:
>Och, Mensch, warum nicht gleich irgendn Zeichen auf die linke oder rechte Schulter nähen oder auf die Stirn? Oder die Verpflichtung, n Abzeichen zu tragen? Da könnte man Organspender gleich von der Straße weggreifen....<

Warum sollte man nur Organspender von der Straße weggreifen??
Wenn Du auf der Straße unterwegs bist und ich denken würde, dass Dein Profil passt, würde ich Dich doch einfach weggreifen lassen, egal, ob Du nun einen Spenderausweis hast, oder nicht!

Denk doch Deine Ansätze mal logisch zuende, anstatt nach fünf Zentimetern aufzuhören mit Denken!

Durch eine Organspende ändert sich also
Ich finde diese Argumentation irgendwie völlig unlogisch, denn sie geht davon aus, dass die eigene Person irgendwie was wert ist. Das ist natürlich nicht der Fall.
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:06 Uhr von tomyd
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
genau gleich fest in den Ausweis oder Pass einbrennen damit es auch nicht geänndert werden kann. Dann noch das Gesetz durchdrücken das die Schwachmaten da oben seit 2 Jahren haben möchten, und der weg ist frei um das niedere Volk zu Ersatzteilspendern zumachen.

(kleiner Hinweis das andere Gesetz soll dazu führen das in Zunkunft nicht mehr 2 Fachärzte voneinander unabhängig den Hirntot feststellen, sondern es soll dann reichen das 1 Arzt den irreversiblen Herzstillstand feststellt. Wann der ist weiss aber keiner. In dem zusammenhang wurde sogar schon von absichtlich herbeigeführem Herzstillstand gesprochen, zb bei Schlaganfällen und Herzinfakten)
Ne menge Docs haben sich schon dagegen ausgesprochen, es gibt auch ne menge Stellungsnahmen dazu, kann man auch im Inet nachlesen.
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:10 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@all: Hackt nicht so auf Fuxxy rum. Ihr kennt seine News.

Selig sind die geistig Armen.

Ich finde die Änderung gut.
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:15 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@fuxxy: Und wie oft kommt das vor? >Was ist denn, wenn ein Hirntoter dabei Schmerzen empfindet, sich aber nicht äußern kann? Dafür gibt es Anzeichen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Und das ist sehr erschreckend!<

Gut.
Nehmen wir mal Deinen Beispiel-Fall.

Es wird entschieden, jemanden, der hirntot ist, von der Maschine zu nehmen.
Wie lebt der denn dann weiter, wenn er hirntot ist? Doch wohl gar nicht. So weit ich weiss, werden aber die Maschinen abgestellt, wenn entschieden wird, denjenigen auch offiziell sterben zu lassen.
Die Organentnahme findet in jedem Fall am toten Körper statt.

Das heisst also, der Hirntote stürbe sowieso unter nicht so tollen Bedingungen, wenn er sich nicht äussern könnte, aber einfach abgeschaltet wird. Und danach wäre er tot. Zum Zeitpunkt der Entnahme könnte er also nichts mehr empfinden.



Aber mal zur Gegenseite:
Wenn ich dort läge, ohne mich äussern zu können, mehrere Monate lang, wäre ich dann nicht froh, endlich sterben zu dürfen, anstatt diese Folter weiter zu ertragen?

Denn das Krankenhaus ist sehr daran interessiert, jemanden lange an den Maschinen hängen zu lassen. Das bringt nämlich Geld!
In aller Regel muss man eher darum kämpfen, dass endlich abgeschaltet wird. (Darum hätte ich eigentlich auch gerne noch einen zweiten Eintrag im Ausweis, nach dem ich nicht wünsche, länger als eine Woche an solche Maschinen gehängt zu werden, wenn keine Hinraktivität festzustellen ist. Ich fände es höchst egoistisch, meinen Liebsten mit meinem Verharren zwischen Leben und Tod deren Leben zu versauen).
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:23 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@tomyd: >kleiner Hinweis das andere Gesetz soll dazu führen das in Zunkunft nicht mehr 2 Fachärzte voneinander unabhängig den Hirntot feststellen, sondern es soll dann reichen das 1 Arzt den irreversiblen Herzstillstand feststellt. Wann der ist weiss aber keiner. In dem zusammenhang wurde sogar schon von absichtlich herbeigeführem Herzstillstand gesprochen, zb bei Schlaganfällen und Herzinfakten<

DAS ist dann etwas, wogegen man rebellieren muss.

Ich frage Dich, was ändert der Eintrag im Personalausweis an den von Dir beschriebenen Änderungen und praktischen Vorgehensweisen?


Vor allem: Wer kriegt denn alles Organe?
Der Durchschnittsbürger bekommt sein Organ via Krankenkasse. Also fliesst da schon mal nicht genug Geld, um irgendwelche illegalen Machenschaften attraktiv zu gestalten.
Die richtig reichen Bürger, die skrupellos genug sind, werden sich sicher NICHT davon abhalten lassen, jemanden "ausschlachten" zu lassen, der zwar passende Organe aufweist, aber keinen Eintrag im Ausweis hat.
DA fliesst dann genügend Geld, um illegale Machenschaften attraktiv zu gestalten. Aber dann kommt es auf einen lächerlichen, nicht vorhandenen Eintrag im Ausweis auch nicht mehr an.

Wer töten will, der tötet. Unabhängig von irgendwelchen Einträgen irgendwo.
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:43 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Terrorstorm: >Weil das ja auch kontrolliert wird anschließend....<

Dann scheint´s ja auch nicht wichtig zu sein.
Kommentar ansehen
14.09.2010 14:45 Uhr von roBAERt_xXx
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
an alle: ich stehe voll und ganz auf Fuxxy´s seite, da ich mich umfassend über das Thema informiert habe! meine Mutter ist selbst Krankenschwester auf einer solchen Station, und beim reden über dieses Thema konnte ich ihr stets nur unzufriedene Blicke, teils wehleidige Tränen abwringen

diese linksammlung sollte sich jeder, der mit dem Gedanke spielt, einmal vor Augen führen. und auch wenn ich nicht beweisen oder in irgendeiner weise sichergehen kann, dass die inhalte der Realität entsprechen, so hat mich das doch sehr bewegt

http://www.theologe.de/...

http://www.kirchentag2005.de/...

und bevor irgendjemand danach fragt, ich bin nicht gläubig, sondern bekennender Atheist

grüße robert
Kommentar ansehen
14.09.2010 15:31 Uhr von cav3man
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
roBAERt: Hmm hab mir die beiden Dinger durchgelesen. Viel davon ist einfach nur Glaubensquatsch.
Das einzige was wirklich beunruhigend ist, waren die paar Fälle wo wirklich jemand die Spender "umbringen" wollte durch vernachlässigung der Behandlung.
Das passiert in Deutschland vielleicht einmal alle paar Jahre... oh mein Gott, da sterben mehr Menschen an einer Grippe.

Der Rest ist doch nur rumheulerei weil die Spender aufgeschnitten werden und anschließend die Leiche nicht mehr so "schön" aussieht wie vorher.... was denken die denn was passiert. Organteleport ist leider noch nicht erfunden.
Kommentar ansehen
14.09.2010 16:13 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@roBAERt_xXx: Natürlich ist so etwas eher ein Schlachtbetrieb!
Was erwartet man da.

Deine Mutter ist Krankenschwester, meine Güte.
Wäre sie solchen Dingen gewachsen, wäre sie Chirurgin geworden, oder eben Schlachterin.

Eine Leiche ist eine Leiche.
Diesen ganzen Achtungs-Unsinn kann sich derjenige leisten, der mit eben diesem Brimborium Geld verdient oder als Privatmann nur alle paar Jahre mal eine Leiche handhaben muss.
Hast Du Dir mal Bilder von der Zeit nach dem Tsunami angeschaut. Da wurden die Leichen auch mit Bulldozern weggeräumt.


Du kannst nicht voll und ganz auf fuxxys (übrigens im Schriftdeutsch ohne Apostroph, das gibt´s nur im Englischen) Seite stehen, denn dann müsstest Du Dir auch ihre ganzen unlogischen Sätze zu eigen machen, und das willst Du doch wohl nicht, oder?
Vielleicht solltest Du Dein "voll und ganz" ein wenig relativieren.

Gegen Organspenden kannst Du ja trotzdem sein.
Zwingt Dich ja niemand dazu.
Kommentar ansehen
14.09.2010 16:46 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@roBAERt_xXx: Natürlich bewegt einen das: Hauptsächlich aber deshalb, weil die Meldungen so schön plastisch sind.

Dass sich ein Körper auf Grund von Nervenreaktionen noch bewegt, will ich wohl glauben. Dass das verstörend ist, auch.
Wenn aber das Hirn tot ist, gibt es auch keine "Person" mehr, die diese Schmerzen bewusst verarbeiten oder erleiden kann.

Als Atheist glaube ich nicht an ein sanftes Hinübergehen irgendwohin, und als Gläubiger müsste man dass dann eben als Prüfung Gottes auf sich nehmen.
Ein Zurück ins Leben gibt es bei einem Hirntoten ja nicht mehr.
Kommentar ansehen
14.09.2010 16:47 Uhr von Tisat
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
ich würde niemals ein Organ spenden: ich würde aus ethischen Gründen niemals ein Organ spenden und will auch niemals ein Organ gespendet bekommen, falls ich eins benötigen sollte, sondern dann lieber sterben. Das kann ich garantieren, da ich mit meinem Leben ohnehin nicht zufrieden bin und auch unabhängig davon lieber tot bin als schwer erkrankt oder mit gesundheitlichen Einschränkungen zu leben. Ich lehne daher die Widerspruchsregelung entschieden ab. Es sollte bei der jetzigen Regelung bleiben.

[ nachträglich editiert von Tisat ]
Kommentar ansehen
14.09.2010 17:14 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ Tisat: Warum? So unzufrieden mit deinem Leben, dass du nicht in der Lage wärst, dir einen solchen Ausweis per Post zuschicken zu lassen und "ich will nicht spenden" anzukreuzen?

Oder hast du, wie Fuxxy, nur einfach das Thema nicht verstanden?
Kommentar ansehen
15.09.2010 02:03 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ Terrorstorm: Tja, würden mehr Deutsche bzw. Europäer spenden wollen, würde sich so ein Geschäft in ärmeren Staaten nicht lohnen.

Refresh |<-- <-   1-25/26   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?