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Kalifornien: Neue Theorien über die wandernden Steine der Racetrack-Playa

Die berühmten wandernden Steine der so genannten Racetrack-Playa sind seit den späten 40er Jahren ein Rätsel für die Wissenschaft: Das 4,5 mal 2,2 Kilometer messende Hochplateau beherbergt Dutzende Steine verschiedener Größe, die sich über Nacht bewegen und dabei deutlich sichtbare Spuren im Sand hinterlassen.

Die Ursache der Bewegungen ist trotz jahrzehntelanger Forschungen noch unklar. Eine kürzlich abgeschlossene Expedition unter der Leitung von NASA-Wissenschaftlern kam zu den Ergebnis, dass vermutlich eine ganze Reihe von Faktoren für die Wanderungen der bis zu 320 Kilogramm schweren Steine verantwortlich sind.

Demnach spielt nächtliche Eisbildung eine wesentliche Rolle. Durch starke Winde angetrieben, rutschen die Felsen auf zuvor gebildeten Eisschollen entlang. Begünstigt wird dieser Prozess von dem rutschigen Untergrund, der durch regennasse Bakterienmatten und tonigen, schmierigen Boden entsteht.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Stein, Kalifornien, Wanderung
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2010 15:14 Uhr von alphanova
 
+42 | -3
 
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Die Wanderungen der Steine wurden noch nie "live" gesehen. Da frag ich mich doch erstmal, warum man nicht einfach ein paar (Nachtsicht-)Kameras aufstellt und abwartet...? Naja, wie auch immer, der Artikel ist durchaus lesenswert. Er geht mehr auf die Details der einzelnen Theorien ein, als mir das hier möglich ist.
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13.09.2010 15:52 Uhr von Dracultepes
 
+16 | -1
 
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@alpha: Das war das erste was ich mich fragte als ich:" jahrzentelange Forschungen" las.
Das sollte mit jedem Budget zu stemmen sein.
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13.09.2010 15:58 Uhr von K.T.M.
 
+13 | -0
 
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Kameras: Da das Gebiet unter Naturschutz steht und zu 95 % als „unberührte Wildnis“ ausgewiesen ist, sind dauerhafte Installationen wie fest montierte Kameras zur Überwachung nicht zulässig. Gerade in der Zeit der stärksten Bewegungen während Regenperioden ist der Zugang gänzlich untersagt, da jeder Fußabdruck im dann weichen Grund die Oberfläche dauerhaft verändert. (Quelle: Wikipedia)

Was ich bei dem Bild interessant finde. Der eine Stein hat sich nach links, der andere nach rechts bewegt und die beiden in der Mitte überhaupt nicht.
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13.09.2010 16:02 Uhr von majastick
 
+15 | -15
 
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Was fürne Theorie: Wenn das so wäre, dann würde im Winter bei jedem Schneesturm und gefrorenem Untergrund, fast jedes Auto und was weiss ich nicht noch alles von seinem Platz rutschen. Und sorry...300 Kilo Steine durch wind und gefrorenem Untergrund bewegt? Was fürn Wind soll das sein? nen Mega Tornado der dort ständig bläst? Son Stein bietet nicht genug Fläche um mit 300 Kilo vom Wind und etwas eisigen Untergrund bewegt zu werden.

Desweiteren...der Untergrund müsste ja mega ultra wahnsinns perfekt glatt sein und robust noch dazu....soweit ich weiss liegt da aber Dreck, Sand und alles umher...wie soll das funzen bitte?

Sorry aber die Theorie hätte ne 4. Klasse besser hinbekommen.
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13.09.2010 16:12 Uhr von hfshooter
 
+7 | -2
 
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Das ist doch mal ein Fall für den Googel-Satellit ;)

Frag mich eh wo der die ganze Zeit rumgurkst. Die Bilder von meiner Gegend in Google-Earth sind schon beinahe 5 Jahre alt.

mfg

[ nachträglich editiert von hfshooter ]
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13.09.2010 16:18 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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@K.T.M. Ok, das macht die Sache natürlich schwieriger. Trotzdem muss es doch eine Möglichkeit geben, die Steine auch nachts zu beobachten.

@majastick
naja die Kombination der ganzen zusammentreffenden Faktoren macht es offensichtlich doch möglich, auch wenn man den genauen Ablauf noch nicht ganz verstanden hat.
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13.09.2010 16:34 Uhr von cav3man
 
+10 | -1
 
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@majastick: Stimmt, die Wissenschaftler die Jahrzente daran gearbeitet haben sind natürlich alles Volldeppen die keine Ahnung haben.
Ich nehme an du hast die Quelle nicht gelesen...

Dort steht das die Wissenschaftler keine Ahnung haben wie es genau funktioniert und das dies momentan die wahrscheinlichsten Theorien sind.

Daher bauen sie das ganze gerade im Labor nach um die Theorie zu überprüfen.

Aber das ist ja jetzt auch egal, da der Allwissende majastick ja schon das Ergebnis in der 4. Klasse wusste.
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13.09.2010 17:40 Uhr von kebab3000
 
+0 | -0
 
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Mal ne richtig interessante News :): Hmm, weiss nicht, wenn ich da Forscher wäre, ich würde als nächsten Schritt da einen oder mehrere präparierte Steine hinstellen, so richtig vollgestopft mit Sensoren,so wie die Marssonden, und auswerten, was auf sie einwirkt,(vorrausgesetzt wenn da nicht die Parkleitung nen Strich durch die Rechnung machen würde).
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13.09.2010 17:53 Uhr von cav3man
 
+3 | -0
 
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kebab: Da liegst du gar nicht so falsch.

Das Problem ist das dies ein striktes Naturschutzgebiet ist und die Wissenschaftler erst jetzt das OK bekommen haben um Sensoren zu installieren.

Der original Artikel der NASA ist übrigens hier: http://www.nasa.gov/...

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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13.09.2010 18:00 Uhr von meks3478
 
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Irgendwie schwer zu glauben.
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13.09.2010 18:37 Uhr von sambeat
 
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Oh Mann, wie ich diese verdammten ´Pauschal-Minus-Klicker´ hasse....
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13.09.2010 18:41 Uhr von Flying-Ghost
 
+2 | -5
 
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Ja nee is klar Zitat: Da das Gebiet unter Naturschutz steht und zu 95 % als „unberührte Wildnis“ ausgewiesen ist, sind dauerhafte Installationen wie fest montierte Kameras zur Überwachung nicht zulässig.

Ja nee. Wenn das als Humbug aufgeklärt wird, fliessen keine Gelder mehr.

(Das Zitat ist auf den Inhalt bezogen - nicht auf den Wiedergeber!)
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13.09.2010 19:20 Uhr von K.T.M.
 
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@Flying-Ghost: "Ja nee. Wenn das als Humbug aufgeklärt wird, fliessen keine Gelder mehr."

So eine große Touristenattraktions ist es nicht. Der Racetrack-Playa liegt mitten im Death-Valley und ne Würstchenbude oder ähnliches mit dem man geldverdienen könnte gibts da weit und breit nicht.
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14.09.2010 07:47 Uhr von mort76
 
+4 | -1
 
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majastick, die Racetrack Playa ist ein sehr ungewöhnliches Gebiet (extrem glatter, ebener und planer, schmieriger Tonboden, dazu starker Wind- das ganze liegt auf einem Hochplateau irgendwo im Nirgendwo und man kommt nur schlecht hin). Herrscht das richtige Wetter, ist die Playa eine schmierige Rutschbahn mit Eis drauf, und als Resultat rutschen dann halt die Steine, das ist doch nun wirklich mal einfach nachvollziehbar! Du wirst es nicht glauben- sowas gibts wirklich!

Ich vermute mal, die Bedingungen an deinem Wohnort sind geringfügig anders, "Schneesturm und Eis" reichen da nicht.

Das sind einmalige Faktoren, die es so wohl kein zweites Mal auf der Erde gibt, also- nur weil DU dir das nicht vorstellen kannst, heißt das nicht, daß es nicht möglich ist. Seit 70 Jahren wird das Gebiet erforscht, und wir reden hier ja auch nicht über außerirdiche Steinschiebegötter, sondern ein nachvollziehbares,seltenes Naturphänomen.

Des weiteren...300 Kilo sind nicht sagenhaft viel, und du mußt berücksichtigen, daß sich unter den Steinen Eis und Schleim befinden, das wirkt wie ein Rollbrett. Der Wind auf einem Hochplateau mitten in der Wüste ist übrigens auch nicht gerade ein laues Lüftchen, und die Steine rutschen auch nicht dauern umher, sondern nur wenn die Bdingungen stimmen, und dann auch keine großen Strecken. Das liest sich spektakulärer, als es in der Realität wirklich ist.
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14.09.2010 09:57 Uhr von Hady
 
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@ mort76: Gib dir keine Mühe. Majastick gehört offensichtlich zu den Zeitgenossen, die keine Texte lesen können, die länger sind als ne SMS. In der Quelle steht alles drin, was er und alle anderen zu dem Thema wissen sollte, bevor sie hier über die diversen Theorien ein begründetes Urteil fällen können.

Zur News: Das Thema war mir bislang völlig neu. Endlich mal ne wirkliche News auf SN. Das gab´s hier bis vor ein paar Jahren, als der Stern ausgestiegen ist, ständig.
Aber heute dreht sich ja bei SN (fast) alles nur noch um Lady Gaga und Vergewaltigungen.
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14.09.2010 12:05 Uhr von Flying-Ghost
 
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@K.T.M. Auch Forscher und Wissentschaftler brauchen Gelder...
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14.09.2010 14:18 Uhr von JayX
 
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@majastick: Das Gewicht spielt doch bei der Bewegung im Zusammenhang mit dieser Theorie kaum eine Rolle. Ein Gegenstand kann nur deshalb sehr schwer bewegt werden, da die Reibung, im Zusammenhang mit Gewicht und Erdanziehung, zu hoch wird. Wenn du nun die Reibung komplett ausschaltest, weil du eine absolut glatte Oberflaeche schaffst, dann musst du nur noch gegen die Traegheit der Masse kaempfen und diese laesst sich auch mit weit weniger Kraft, dafuer aber ueber laengere Zeit, ueberwinden.
Stell es dir einfach so vor, dass du einen grossen Stein bewegen willst und keinen Millimeter vorran kommst. Dann laesst du den Stein statt dessen von einem Kran hoch heben und schon kannst du ihn aus eigener Kraft bewegen.
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14.09.2010 18:44 Uhr von SeriousCee
 
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neu iss das nicht: steht so bei wikipedia auch nochmal nur besser beschrieben :)
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15.09.2010 07:37 Uhr von mort76
 
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serious, vor mehreren Jahren habe ich von diesem Phänomen in einem Buch gelesen- mit genau der selben Erklärung...und das Buch war auch nicht gerade brandneu.
Das ist also wirklich keine neue Theorie.

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