Detroit: Von der Metropole zum Ackerland
Die einstige Millionenstadt Detroit, auch "Motor City" genannt, hat durch den Untergang der Autoindustrie mehr als die Hälfte der Einwohner verloren. Viele Viertel liegen brach, die Arbeitslosigkeit beträgt mehr als 17 Prozent. Zerfallende Gebäude und Brachflächen machen heute das Stadtbild aus.
Nicht mehr im Autobau, doch in etwas anderem ist sie führend: "Urban Farming". Brachflächen werden als Ackerland genutzt. "Mit urbanen Farmen können die Nahrungsmittel direkt am Absatzort produziert und damit die Transportkosten und die Preise massiv gesenkt werden", so ein Vordenker dieser Idee.
Einer der verbliebenen Millionäre der "Motor City" plant nun, in Detroit die größte urbane Farm der Welt zu schaffen. Es sind High-Tech Agrarfabriken geplant, die wie Science-Fiction anmuten. Ob das allerdings tatsächlich der armen Bevölkerung Detroits hilft, wird bezweifelt.