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Thilo Sarrazin: Amtlich - SPD beschließt endgültig Ausschlussverfahren

Der SPD-Vorstand hat nun das Partei-Ausschlussverfahren gestartet, mit dem Ziel, Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen. Der SPD-Landesverband stimmte dem Verfahren zu. SPD-Chef Sigmar Gabriel will diesbezüglich an die Presse gehen und diese Entscheidung ausführlich erläutern.

Sarrazin wird vorgeworfen, seine muslimkritischen Integrationsthesen zum Teil genetisch begründet zu haben. Jedoch sind immer mehr Mitglieder gegen einen Ausschluss des Ex-Bundesbank-Vorstands. Stattdessen richtet sich die Kritik nun öfter gegen die Partei selbst.

Laut Umfragen verliert die SPD immer weiter an Stimmen, da sie falsch mit dem Autor des Buches "Deutschland schafft sich ab" umgehen soll. Nach aktuellem Stand der Emnid Umfrage unter den SPD-Anhängern, sind 56 Prozent gegen einen Rauswurf von Sarrazin. Lediglich 38 Prozent sind dafür.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Umfrage, Rauswurf, Thilo Sarrazin, Sigmar Gabriel
Quelle: www.bild.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2010 14:16 Uhr von claeuschen
 
+15 | -46
 
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13.09.2010 14:23 Uhr von einsprucheuerehren
 
+54 | -13
 
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Das muss man sich mal vorstellen. Da spricht einer KEINE strafrechtlich-relevanten Dinge aus, sondern einfach die Realität und wird deswegen aus der Partei geworfen, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Was für eine Farce, Demokratur pur!
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13.09.2010 14:28 Uhr von Darth Stassen
 
+24 | -4
 
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Wundert mich nicht.
Gabriel gehört ohnehin dem linken Flügel der Partei an, klar, dass ihm das was Sarrazin sagt da gegen den Strich geht.
Ich bin überzeugt, dass es unter einem Parteichef Steinmeier oder früher unter Müntefering so etwas nicht geben würde, da diese doch eher Realpolitiker sind.
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13.09.2010 14:41 Uhr von jupiter12
 
+11 | -43
 
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13.09.2010 14:50 Uhr von Alh
 
+22 | -8
 
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Getroffene: Hunde bellen, wie man hier wieder sieht.
Herrn Sarrazin wird es herzlich egal sein ob er aus dieser Betrüger-Partei ausgeschlossen wird.
Hoffentlich gibt ihm das genug Anstoss um eine eigene Partei in Angriff zu nehmen. Die Intelligenz und die Energie hat er dazu.
Wenn das, aufgrund Herrn Sarrazins Wahrheiten, dann auch eine Partei der Wahrheiten, Ehrlichkeit, Anstand, Arbeit und Ehre wird, dann könnte es doch noch etwas werden mit den Politikern in Deutschland und man könnte endlich wieder eine Partei wählen.
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13.09.2010 15:37 Uhr von quade34
 
+14 | -3
 
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Gabriel? Was kann man von einem ehemaligen Pop-Beauftragten denn erwarten? Damals wurde er durch seine Partei zu einer Witzfigur gemacht und jetzt macht er sich selbst zum Kasper. Die Basis wäre gut beraten, wenn das Parteiausschlußverfahren gleich auf den Vorsitzenden mit ausgeweitet würde. Das brächte Prozente.
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13.09.2010 15:48 Uhr von Major_Sepp
 
+9 | -2
 
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Die: SPD hat keine andere Wahl als Sarrazin auszuschließen, das müssten eigentlich auch die Parteimitglieder begreifen, die sich dagegen aussprechen.

Der Grund dafür ist einfach:
Die potenziellen Koalitionspartner (Grüne, Linke) würden sich bei der nächsten Wahl konsequent verweigern, aber genau auf die ist die SPD ja angewiesen.

Und jeder weiß ja, dass die Wahrheit hinten anstehen muss wenn es darum geht Regierungsverantwortung zu übernehmen. Als wäre es jemals anders gewesen....
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13.09.2010 15:48 Uhr von dinexr
 
+10 | -22
 
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13.09.2010 15:59 Uhr von Maverick Zero
 
+19 | -5
 
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Blabla Genetik Abartig wie die sich aufregen. Dabei hat er, was die Genetik-Frage angeht, recht.
Selbst die jüdische Gemeinde Deutschland eV (oder so etwas in der Art) sagt selbst, dass laut altertümlicher Definition Jude ist, wer von einer jüdischen Mutter abstammt oder später konvertierte (sinngemäß aus dem Kopf). Die sind sogar stolz drauf!
Was wäre denn gewesen, wenn der gute Mann erzählt hätte "die Österreicher sind zu den Bayern genetisch näher miteinander verwandt als zu den Indern".
Das ist doch so ein Käse... der Mann legt ein paar Zahlen auf den Tisch und erklärt - vielleicht rhetorisch etwas ungeschickt - die Zusammenhänge und wird dadurch zum Buhmann.

Hätte er sich hingestellt und gesagt "alle Türken sind doof", dann wäre das eine ganz andere Situation. Wenn er aber Zahlen auf den Tisch legt und sagt "in Deutschland lebende Türken haben laut Statistik eine schlechtere Allgemeinbildung" dann kann man daran absolut nicht rütteln. Egal wie man es dreht und wendet. Man kann ihm höchstens schlechte Recherche vorwerfen und Gegenzahlen vorlegen. Aber dieses Sich-Empören ist absolut krank. Soll so in Zukunft (Familien- / Einwanderungs- / Wirtschafts- / ...) Politik betrieben werden? Einer sagt etwas und wenn es den anderen nicht gefällt, dann wird das Problem zu Tode empört und der Ketzer verbrannt.., äh.. verbannt?
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13.09.2010 16:09 Uhr von majastick
 
+13 | -5
 
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Was beweist: dass die SPD, weder eine Demokraten noch eine PArtei ist, die freie Meinung schätzt. Der Mann wird hier aus seinem Job, Partei geboxt und in den Medien zu Unrecht zerissen weil er ein tatsächlich existentes Problem angesprochen hat, was JEDER weiss, dass es der Wahrheit entspricht....dafür wird er nun gefeuert. Sorry aber mich erinnert das alles an die DDR!

Ich hoffe wir haben bald eine Deutschland Partei die wählbar ist und noch besser er gründet diese! Meine Stimme hat er!!!
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13.09.2010 16:11 Uhr von dinexr
 
+3 | -11
 
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Zahlen? "Wenn er aber Zahlen auf den Tisch legt[...]"

Würde ich mit Vorsicht genießen ^^

"Im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ räumte Sarrazin ein, er habe zu einigen seiner Behauptungen keine genauen Daten vorliegen und daher einige Zahlen „schöpfen“ müssen: „Und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch.“"
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13.09.2010 16:25 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -1
 
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@dinexr: Genau das meine ich. Er hat Zahlen genannt. Ob diese jetzt aus fundierten Quellen stammen oder hochgerechnet oder geschätzt sind, das steht auf einem anderen Blatt.
Doch selbst wenn sie einfach nur geschätzt sind: Das geschieht in vielen anderen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Technik tagtäglich. Bestimmte Werte lassen sich schlecht präzise ermitteln, also schätzt man und wartet ab, ob Gegenzahlen vorgelegt werden können.
Und selbst wenn die Zahlen kompletter Blödsinn wären, dann könnte man ihm höchstens unsaubere Recherche vorwerfen.
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13.09.2010 16:53 Uhr von dinexr
 
+2 | -6
 
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Ach so läuft das :D: Also in der Wissenschaft machen wir das eig. anders ^^
Wenn wir keine Daten haben, schätzen wir die auch und versuchen dann, diese zu beweisen.

Aber der Politkerstyle ist auch gut. Wayne Beweis? Solang keiners Gegenteil behauptet, machen wir damit weiter :D

Ich glaub viel mehr, das generelle Problem ist, dass entweder die Sarrazin-Kritiker ihn zu ernst nehmen, oder die -Fans ihn nicht ernst genug.

@majastick
Das erinnert dich an die DDR? Wo hast du das denn her? Aus der Bild? In der DDR sind die mit unangenehmen Leuten ganz anders umgegangen und haben denen nicht noch ne dickere Pension geschenkt.
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13.09.2010 17:04 Uhr von Hawkeye1976
 
+4 | -10
 
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Konsequenz: Es geht doch nicht darum, dass Sarrazin Probleme der Inegrationspolitik der letzten Jahrzehnte kritisiert hat. Dass es da Probleme gibt, besteiten auch die Spitzen der SPD nicht.
Es geht um das "Wie". Wie meine Oma schon sagte: "Der Ton macht die Musik!".

Was aber indiskutabel ist, ist die unterschwellige populistische Hetze, der er sich bedient, um Ressentiments zu schüren und dafür auch noch offenkundig falsche Zahlen als Beleg zu verwenden.

Dass vieles von dem, was Sarrazin in seinem Buch behauptet schlicht falsch ist bzw. nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht wurde doch in den letzten Wochen ausreichend dargelegt.

Sarrazin schert pauschal muslimische Migranten über einen Kamm und erhebt die Negativbeispiele zur Regel und sucht die Ursachen in den Genen. Es ist ja auch so schön leicht, die Schuld für eine Misere immer anderen in die Schuhe zu schieben.

Wie ich das in einem anderen Kommentar schon sagte, Inegration ist keine Einbahnstraße und wenn sie funktionieren soll, dann müssen Gesellschaft, Politik und Migranten an einem Strang ziehen. Aber leider meinen weite Teile der Gesellschaft, dass hier die Bringschuld ausschließlich bei Politik und Migranten liegt und eben nicht auch bei Ihnen als wichtigstem Teil des Ganzen.

Natürlich gibt es unter den Migranten auch solche, die sich partout nicht integrieren wollen, aber auch diese Gruppe muss man eben auch differenziert betrachten und nach den Gründen für die Verweigerung suchen. Nimmt man zum Beispiel jene aus, die sich verweigern, weil sie in diesem Lande laufend auf Ablehnung stoßen und deshalb diese Verweigerungshaltung an den Tag legen, so dürfte sich diese Gruppe erneut stark reduzieren und nur ein sehr kleiner Teil übrig bleiben, bei dem wirklich Hopfen und Malz verloren ist.

Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Und diesem Punkt stellt sich Deutschland seit Jahren ein Armutszeugnis aus.
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13.09.2010 17:11 Uhr von Bleifuss88
 
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@dinexr: Als Student schaffe ich es durchaus, mit weniger als 4€ am Tag auszukommen. Allerdings darf man Dinge wie Miete, Nebenkosten und Einmalanschaffungen nicht mitzählen. Muss mir wohl selber mal das Buch kaufen, um zu verstehen, was er uns wirklich mitteilen will.
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13.09.2010 17:23 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Hawkeye1976: "Was aber indiskutabel ist, ist die unterschwellige populistische Hetze, der er sich bedient, um Ressentiments zu schüren und dafür auch noch offenkundig falsche Zahlen als Beleg zu verwenden."

So kann man es auch nennen, wenn jemand Klartext darüber redet, was viele Tag für Tag am eigenen Leib erfahren.
Vielen scheint das übliche Gesülze der Politiker also doch lieber zu sein.

Wenn die Zahlen so offenkundig falsch sind, dann wäre es doch eigentlich ein leichtes, sie zu widerlegen, oder?
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13.09.2010 18:22 Uhr von omasliebsterenkel
 
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irgendwo: begreifen die erhabenen Damen und Herren wohl doch langsam, dass sie auf ihrer Schiene an der Realität vorbeigeschrammelt sind. Die einzige Politik, welche sie offenbar wirklich interessiert, sind ihre Wählerstimmen. Wenn die ausbleiben, wird man plötzlich wach? - *autsch*
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13.09.2010 18:38 Uhr von realdexter
 
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@jupiter12: gern geschehen kann leider nur eins vergeben
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13.09.2010 19:19 Uhr von dinexr
 
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Hawkeye1976 bringts auf den Punkt: Und an die Sarraziner : Was glaubt ihr eig. was ihr mit Thilos Politik erreicht? Glaubt ihr, euch gehts dadurch besser?
Wenn ja, ist euch nicht mehr zu helfen.
Ihr könnt damit aber immerhin zeigen, dass dieses Land, sowohl Politik, als auch Bürger, nicht in der Lage ist, mit Gastarbeitern oder Integration richtig umzugehen.

Für ein Land, das es als einziges der Welt geschafft hat, eine Diktatur (DDR) vollkommen ohne Gewalt aufzulösen, dürfte es doch ein leichtes sein, Ausländer richtig aufzunehmen, anstatt sie zu jagen.

Ihr könntet ja mal versuchen, nicht jeden konstruktiven Post wegzuminussen und dafür jeden Hail-Sarrazin-Einzeiler in den Himmel zu loben.

Alternative : Kopf ausschalten und machen, was die Bild diktiert ;)
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13.09.2010 19:26 Uhr von Natoalarm
 
+6 | -3
 
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Drecks Partei pfui!! Sie muß dann verboten werden! Weil sie gegen das Gebot der Meinungsfreiheit verstößt!
Wer da noch Mitglied ist,den stelle ich ab sofort auf die Stufe eines Kinderschänders!!!!!
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13.09.2010 19:28 Uhr von shadow#
 
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Na dann ist das jetzt auch durch: Die SPD hat scheinbar den Sendeschluss verpasst, Bundesbank und der Typ der sich Bundespräsident nennt haben sich irgendwie geschickt aus der ganzen Affäre herausgewunden und die NPD-Anhänger halten sich für die neue Mitte.
Nur die sinnvollen Diskussionen und die Lösungsansätze, von denen bemerke ich immer noch nichts!
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13.09.2010 19:35 Uhr von biertrinker23
 
+6 | -3
 
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@dinexr: kann es sein, dass du Teil des Problems bist das Sarrazin äußerst treffend beschrieben hat?
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13.09.2010 19:56 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -3
 
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ein: hoch auf die freie meinung, ein hoch auf unsere demokratie.
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13.09.2010 20:12 Uhr von Hawkeye1976
 
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Ich verstehe die Aufregung nicht: Aus jedem Verein kann ein Mitglied, welches nicht mehr mit den Zielen etc. des Vereins konform geht ausgeschlossen werden, wenn dies beantragt und beschlossen wird. Eine Parti ist nicht viel anders.

Oder um es mal in euren Lieblingsbildern zu sagen:
Ihr wollt, dass Migranten, die sich nicht integrieren rausfliegen und die SPD will eben, dass ihre Mitglieder zumindest halbwegs auf Parteilinie sind und eben ein Mitglied rausschmeissen, welches sich nicht mehr in die Partei integriert.

Where´s the fucking difference?
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13.09.2010 20:40 Uhr von DtSchaeferhund
 
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Typisch SPD: Sobald einer mal eine eigene Meinung hat, wird ein Parteiausschlussverfahren gefordert... das passiert bei denen doch im Halbjahrestakt!
Naja, man mag dort halt nicht, wenn jemand nicht auf Linie zu bringen ist... Es ist eben keine demokratische Partei, zumindest nicht, wenn die Meinung nicht passt.
Die Ministerpräsidentinnen und die die es mal werden wollten zeigen doch jedes mal ihr Demokratieverständnis... da wird halt gewählt, bis das Ergebnis passt.

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