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Seoul: Fliegende Fische als Vorbild für den Flugzeugbau

Die südkoreanischen Maschinenbauingenieure Haechon Choi und Hyunmin Park von der Nationaluniversität in Seoul untersuchten die aerodynamischen Eigenschaften von fliegenden Fischen im Windkanal. Dafür untersuchten sie ausgestopfte Fische mit zum Teil abgespreizten und zum Teil angelegten Brustflossen.

Die Fische, die sich laut den Ergebnissen in ihren Gleiteigenschaften auf dem Niveau von Vögeln befinden, können mit einer Geschwindigkeit von 70 km/h bis zu 400 Meter weit fliegen. Die Koreaner glauben, dass man die "Technologie der fliegenden Fische" im Flugzeugbau nutzen könne.

Bei den Untersuchungen fanden Choi und Park heraus, dass die Fische über Wasser weiter glitten als über festem Untergrund. Diese Erkenntnis der "Bodeneffekt-Aerodynamik" soll nun in die Flugzeugentwicklung einfließen.


WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Flugzeug, Fisch, Vorbild, Ingenieur, Seoul, Eigenschaft
Quelle: www.sz-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2010 10:04 Uhr von ulkibaeri
 
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Und wieder etwas, was die Moderne Technik von der Tierwelt ab kupfern kann. Wie kommt man denn auf den Gedanken, Fliegende Fische auf ihre mechanischen Eigenschaften hin zu untersuchen. hrhr
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13.09.2010 11:31 Uhr von little_skunk
 
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Schon längst bekannt: "Bodeneffekt-Areodynamik" ist schon seit 1930 bekannt.

http://de.wikipedia.org/...
"Es gab aber auch positive Überraschungen. Der Bodeneffekt beispielsweise erlaubt dem Flugzeug – in geringer Höhe über der Oberfläche fliegend – eine viel größere Reichweite. Es wurden sogar sogenannte Bodeneffektfahrzeuge gebaut (auch genannt „Ekranoplan“), die sich diesen Effekt zunutze machen."
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12.11.2010 12:28 Uhr von Deniz1008
 
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