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Immer mehr SPD-Politiker halten Rauswurf von Thilo Sarrazin für ungerechtfertigt

SPD-Parteichef Sigmar Gabriel befürwortete das Ausschlussverfahren gegen Sarrazin. Anscheinend kritisieren dies aber nun immer mehr SPD-Politiker.

Ex-Bundesminister und SPD-Fraktionschef Peter Struck äußerte sich zu den Kritiken: "Ich hätte klargestellt: Es ist die Einzelmeinung von Thilo Sarrazin, und dann hätte man es gut sein lassen sollen." Weitere Rückendeckung bekommt Sarrazin auch von Peer Steinbrück.

Dieser würde Sarrazin weiterhin gerne halten. Die eigentliche Integrationsdebatte würde sich durch einen Rauswurf nicht erledigen, denn die eigentlichen Integrationsprobleme würden weiterhin bestehen.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Politiker, Rauswurf, Thilo Sarrazin
Quelle: www.bild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2010 07:27 Uhr von Crushial
 
+21 | -4
 
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Ich finde Steinbrück hat Recht. Die ganze Diskussion um die Rauswurf ist in meinen Augen nur da um vom eigentlichen Thema abzulenken. Sollte Sarrazin tatsächlich rausgeworfen werden, was ändert sich dann? Überhaupt nichts. Es wird alles so wie vorher sein.
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13.09.2010 08:09 Uhr von borgworld2
 
+29 | -0
 
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Da haben wohl welche: ihre Umfragewerte gesehen...
Politiker, was ein verlogenes Pack.
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13.09.2010 08:32 Uhr von Glimmer
 
+11 | -1
 
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aktuelle Bestsellerliste: "Deutschland schafft sich ab" hat das Buch "Das Ende der Geduld - Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter" vom 1. Platz abgelöst. Letzteres kommt mehr von der Basis.

http://www.spiegel.de/...
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13.09.2010 08:32 Uhr von Supressor
 
+10 | -2
 
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Tja Zum einen wird der Rauswurf Sarrazin´s absolut nichts an der Sache ändern (wie vorher schon gesagt).Zum anderen hat er in vielerlei Hinsicht recht. Wie ich solche Politiker hasse, die unüberlegt und aus ihrer "Kurzschlussreaktion" heraus handeln und kommentieren.
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13.09.2010 08:41 Uhr von Alh
 
+12 | -3
 
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gibts nichts Rauszuwerfen, schon gar nicht von solchen Nullblickern wie Gabriel und Konsorten.
Hr. Sarrazin sollte eine eigene Partei gründen die dann auch von der Mehrheit des Volkes gewählt werden würde.
Sein Buch zeigt endlich die Mißstände in diesem Land auf und alle täten gut daran, dies zu erkennen und gegen diese vielen Probleme endlich gezielt vorzugehen.
Auch ein Rauswurf bei der Bundesbank wäre nie möglich gewesen. Schade, dass Hr. Sarrazin Hr. Wulff entgegenkam und ihn um seine Pflicht brachte.
Wir haben schon viel zu viel Vögel in der Politik die nach der Strau8-Methode ihr Dasein richten.
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13.09.2010 09:06 Uhr von usambara
 
+7 | -7
 
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nun hat er die NPD-Berlin verklagt, die mit seinem Bild Eigenwerbung gemacht hat.
Jetzt kann er ja sich mit seinen 10.000 € Pension (die wir alle zahlen) nach 17 Monaten Bundesbanker zur Ruhe setzen. Dann hat er noch mehr Zeit um Bücher zu schreiben, vielleicht mal über seine Kollegen aus der HRE-Bank und wie man erfolgreich
Geld verbrennt.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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13.09.2010 09:12 Uhr von Pilot_Pirx
 
+5 | -15
 
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13.09.2010 09:13 Uhr von Sobel
 
+8 | -9
 
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Und: ihr meint, wenn ein Sarrazin an der Macht wäre, würde sich was ändern?

Und wenn sich etwas ändern täte, dann würdet ihr für 5 Euro die Stunde arbeiten gehen und beim Bäcker die Krümel aus den Fliesenfugen lecken.

Erstaunlich wie viele hier gegen Politiker wettern, aber auf der anderen Seite genau so einen an der Macht haben wollen. Ihr würdet euch umgucken, wenn dieser Herr an der Spitze säße.
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13.09.2010 09:26 Uhr von CrazyWolf1981
 
+9 | -4
 
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Es geht in erster Linie: um seine Aussagen, wo viele Deutsche hinter ihm stehn. Nicht weil sich das schön anhört sondern weil er ausspricht was viele sich nicht zu sagen trauen bzw. bis dahin nicht getraut haben.
Was gewisse Gruppen eben an kriminellen Potenzial haben, mussten viele eben schon am eigenen Leib spüren. Wenn die Politik die dann als Lügner etc. abstrafen will, rennen ihnen halt die Wähler weg. Also lieber was unternehmen als irgendwann die Quittung dafür zu bekommen. Z.B. bei der nächsten Wahl.
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13.09.2010 09:52 Uhr von Kaan71
 
+3 | -4
 
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Der wurde doch nicht rausgeworfen, wenn man bedenkt was der alles noch bekommt, ist das eher ne Belohnung gewesen.
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13.09.2010 09:59 Uhr von wordbux
 
+6 | -2
 
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Rauswurf ?? Ich dachte er ist selbst gegangen ??
Egal, daran kann man aber sehn welches verlogenes Pack in Berlin sitzt.
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13.09.2010 10:10 Uhr von Crushial
 
+8 | -0
 
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@wordbux und @Kaan71: Es geht um den anstehenden Rauswurf aus der SPD. Er ist freiwillig als Bundesbankvorstand zurückgetreten, das war aber etwas ganz anderes. Hier geht es um die Partei.
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13.09.2010 10:14 Uhr von Jones111
 
+4 | -8
 
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Also ich habe nichts gegen Menschen, die bessere Integration fordern. Wenn das aber durch nationalsozialistisch angehauchte Genetiklehre der überlegenen Rasse gemacht wird, dann kann mir derjenige nur Leid tun. Und für mich hat so einer auch nichts in einer SOZIALdemokratischen Partei zu suchen. Sollte er diese Meinung privat vertreten, dann kann er ja im braunen Umschlag verkauft werden. Aber er ist für das Ansehen der Bundesbank und der Partei verantwortlich und damit ist so etwas einfach undenkbar.


Ich habe gestern einen Ausschnitt aus einer RTL-Doku gesehen, die Volksverhetzung betrieben hat. Die hatten nicht ein Beispiel für gute Integration. Nur immer schön draufhauen und dann sagen, dass man im Grunde ja nur wiedergibt, wass Sarrazin sagt.

Rettet Deutschland, rettet Europa. Denn unsere Mitte schweift immer mehr nach rechts ab.

[ nachträglich editiert von Jones111 ]
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13.09.2010 10:46 Uhr von wordbux
 
+1 | -0
 
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@ Crushial: Natürlich hast Du recht.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
(Den Schuh zieh ich mir an)

Trotzdem stehe ich zum Rest meines Kommentars.
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13.09.2010 10:54 Uhr von EdwardTeach
 
+1 | -2
 
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Erst bestechen die den Kerl: und nachdem das auch noch rauskommt sagen die "Es war nicht so gemeint". Was für eine dämliche Partei bzw Regierung.
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13.09.2010 11:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -2
 
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Auch Gabriel: Auch Gabriel ist inzwischen heftigst zurückgerudert, konnte man gestern in "Spiegel-TV" sehen.

Die halten mal wieder ihr Fähnchen in den Wind. Erst motzen, weil die Öffentlichkeit auch erstmal gemeckert hat, dann nach den Umfragewerten eben genau das Gegenteil behaupten.

@Alh:
Nein, eine Sarrazin-Partei würde gerade mal 16% bekommen nach einer Forsa-Umfrage. Tatsächlich dürfte er sich schwer tun, über die 5%-Hürde zu kommen. Hat er ja auch nicht vor eine Partei zu gründen. Abgesehen davon möchte ich nicht wissen, was er als Regierungschef so alles anstellen würde.

Er hat offen die Missstände angesprochen. Gottseidank. Er hat aber weder wirklich Ahnung von den tatsächlichen Ursachen, noch hat er Lösungsvorschläge parat. Ein ein verpflichtender Sprachkurs löst leider nicht alle Probleme...

@Jones111:
"Wenn das aber durch nationalsozialistisch angehauchte Genetiklehre der überlegenen Rasse gemacht wird, dann kann mir derjenige nur Leid tun."

Vielleicht solltest du seine Aussagen mal lesen. Und nicht, dass was daraus gemacht wurde. Sobald es um Gene geht, sehen alle überall Nazis.


Ich empfehle allen die gestrige Ausgabe von Spiegel-TV mal anzuschauen. Wenn Linke "Demonstranten" alle Besucher mit lauten "Pfui"-Rufen beschimpfen und auf Nachfrage nicht mal ihre Gründe darlegen können, wirds echt lächerlich. Würde "denen" auch mal guttun, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen statt pauschal dagegen zu sein.
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13.09.2010 11:41 Uhr von shadow#
 
+1 | -5
 
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Was wird da eigentlich noch diskutiert? Je eher nicht mehr über Sarrazin gesprochen wird, desto besser.
Die Diskussion kann erst sinnvoll werden, wenn sie sich um Inhalte und nicht mehr um Personen dreht.

Und nein, freiwillig ist er nicht gegangen.
Er wurde von unserem schmierigen Bundespräsidenten mit einer dicken Pension herauskomplimentiert, damit sich dieser ja keine Entscheidung abringen musste.
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13.09.2010 12:46 Uhr von Glimmer
 
+1 | -2
 
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härter als Sarrazin: neues Buch erschienen: http://www.news.de/...

Ulfkotte geht ziemlich weit!
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13.09.2010 13:32 Uhr von Jones111
 
+0 | -4
 
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@Jolly.Roger: Vielleicht freunde ich mich dann lieber mit den netten Leuten von der NPD an. Die haben zwar keine schlüssigen Argumente - aber sie haben welche. Und brüllen können die auch.

Natürlich können und sollten wir auch sachlich über die Inahlte diskutieren.

z.B.: http://de.wikipedia.org/...

Die Wikipedia gibt ein gutes, vielleicht leicht verfremdetes Bild mit Zitaten ab.
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13.09.2010 13:53 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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@Jones111: Schön, Sarrazins "dysgenische" Thesen sind laut Klaus Bade also schlicht und ergreifend laienhaft. Nicht mehr und nicht weniger.
Er strebe nach möglichst einfachen Erklärungsmustern, ohne die Komplexität der Problematik zu berücksichtigen.

Nichts anderes habe ich auch schon über Sarrazin gesagt.

Du hingegen stellst seine Aussagen sofort als "nationalsozialistisch angehauchte Genetiklehre der überlegenen Rasse" hin.
Soll das wieder ein Versuch sein, sich gar nicht mit der Problematik seiner Aussagen befassen zu müssen?
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13.09.2010 18:31 Uhr von Jones111
 
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@Jolly.Roger: Nein! Einige der Aussagen kann man unterstützen, jedoch das Buchbündel geht meiner Meinung nach zu weit.

Ich habe schon geschrieben, dass das Integrationskonzept überarbeitet werden sollte. Das sollte man aber wissenschaftlich machen und nicht laienhaft/rechts/naiv. Es gibt viele Konzepte und es ist schön, dass der Bundestag diese wohl demnächst wieder besprechen wird. Ich habe "Deutschland schafft sich ab" nicht gelesen, aber mache Zitate ähneln einigen Stellen, die ich in "Mein Kampf" gelesen habe. Auch im Wikipediaartikel wird darauf hingewiesen, dass seine Zahlen und Deutungen oft falsch sind. Konzepte aus der Eugenik sind auch wieder zu finden.

Zusammenhang von Eugenik und Nationalsozialismus:
http://www.dhm.de/...

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