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Australien: Internetbetrüger verkauften Haus ohne Einwilligung des Eigentümers

Vermutlich haben Internet-Betrüger aus Nigeria einen australischen Immobilienmakler geprellt, indem sie ein Haus in Perth für 485.000 Dollar in seinem Namen und Rechnung verkauften. Bei Nachforschungen entdeckte er, dass sie bereits dabei waren, ein weiteres Haus von ihm zu verkaufen.

Er konnte den Verkauf des zweiten Hauses noch stoppen, es waren aber schon die Türschlösser ausgetauscht. Laut Polizei ist das Geld weg, er wird keinen Cent davon wiedersehen. Jetzt wird er auch noch Tausende von Dollar für Kapitalertragssteuern zahlen müssen.

Der Makler, der jetzt in Südafrika lebt, erfuhr erst von einem alten Nachbarn vom Verkauf des ersten Hauses. Die Betrüger schrieben mehrfach E-Mails an einen anderen Makler, den sie mit dem Verkauf des fremden Hauses beauftragten. Der komplette Verkauf wurde dann per Fax und E-Mail abgewickelt.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Australien, Haus, Betrüger, Immobilie
Quelle: cnews.canoe.ca

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2010 18:13 Uhr von biertrinker23
 
+11 | -0
 
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unverständlich: warum der Kaufvertrag gültig sein sollte.
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12.09.2010 19:50 Uhr von lu10
 
+2 | -1
 
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Übel, richtig übel: Der Arme hat fast ne halbe Million Dollar verloren und muss als Strafe noch mal Steuern zahlen, ein mieses System.

Eine Schande, dass gegen die Nigeria-Connection immer noch nichts getan wurde. Die großen Betrüger machen weiter, während Teenager mit sehr geringen Straftaten in den Bau müssen.
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12.09.2010 22:33 Uhr von fallobst
 
+0 | -1
 
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@ lu10: ja wie du schon sagtest: nigeria-connection

wie willst du die erwischen? das ist doch das problem. wenn die heinos auch nur ansatzweise so leicht zu schnappen wäre wie die teenies, dann hätten die in erster linie keine chance ihre betrügereien überhaupt durchzuziehen, weil sie zu blöd wären.

stattdessen sind das alles gerissene hunde von vorne bis hinten.

und die teenies müssen auch nur nach 50 und mehr kleineren straftaten in den bau, leider. nämlich dann, wenn du die dadurch schon längst nicht mehr gerade biegen kannst. mit den bisschen sozialstunden wird kein schläger-pack vernünftig. die lachen sich doch nen ast drüber.


btw: hey fuxxy, in der quelle steht "may". es kann also sein, dass er sein geld nicht wieder sieht. und es kann sein, dass er sogar steuern zahlen muss. es steht aber noch nicht als tatsache fest.
wenn man schon englische quellen nutzt, dann sollten auch die kleinen, aber feinen wörter richtig übersetzt werden :)


aber was mir noch nicht ganz klar ist: die leute müssen ja leute dort haben, die dort einbrechen oder die schlüssel irgendwie besorgen etc. dort kann doch net einfach der schlüsseldienst die schlösser wechseln ohne irgendeinen nachweis, dass demjenigen die bude gehört, oder?

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