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Höhle von Lascaux: Entdeckung jährt sich zum 70. Mal

Die Höhle von Lascaux, weltberühmt und UNESCO-Weltkulturerbe, wurde vor genau 70 Jahren in Frankreich entdeckt. Vier Jugendliche fanden sie am 12. September 1940 rein zufällig. In ihr befinden sich 600 Höhlenmalereien, die mit Eisenoxid und Manganerde vor etwa 17.000 Jahren geschaffen wurden.

Außerdem fand man 1.500 Gravuren in den Felswänden. Allerdings wurde den Besuchern ab 1963 der Zugang zu der Höhle verwehrt, da ihr CO2-Ausstoß den Malereien zusetzte. Dafür konnte zwanzig Jahre später unter dem Namen "Lascaux II" eine originalgetreu nachgebaute Höhle zur Besichtigung freigegeben werden.

Immer noch werden jährlich 220.000 Besucher angelockt. Die prähistorischen Kunstwerke zeigen verschiedene Tiere wie Wildpferde, Hirsche und Raubkatzen. Trotz Lascaux II sind die Originale bedroht. Ein Pilzbefall hinterlässt dunkle, aber auch weiße Flecken auf den uralten Gemälden.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Entdeckung, Kunstwerk, Höhle, Malerei
Quelle: news.orf.at

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12.09.2010 17:47 Uhr von Jlaebbischer
 
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Ein schöne Höhle: War zwar selbst noch nie da, konnte aber schon viele Bilder sehen, die dort gemacht wurden.

Aber nur gut, dass sie nicht heute erst von Jugendlichen entdeckt wurde. Die hätten sich da nämlich dann erstmal selbst "verewigt".

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