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Linke fordert Anpassung der Rente für geschiedene DDR-Frauen

Laut der Gleichstellungsexpertin der Linksfraktion im Landtag des Freistaates Thüringen, Karola Stange, bekommen ca. 100.000 Frauen in den neuen Bundesländern nur eine sehr geringe Altersvorsorge vom Staat.

Es handelt sich dabei um Frauen, die zur DDR-Zeit von ihrem Ehemann geschieden wurden. Diese haben auf die Ausübung eines Berufs verzichtet, damit ihre Männer an der Karriere arbeiten konnten. Im Gegenzug dazu kümmerten sich die Frauen um die Erziehung der Kinder.

"Heute müssen sie als Rentnerinnen in Armut leben, weil sie eine sehr geringe Altersvorsorge bekommen", so Stange. Die Regierung des Freistaates solle sich "konsequent und unverzüglich für eine rasche Regelung zur Schließung der Rentenlücken" im Bundesrat einsetzen.


WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rente, Die Linke, DDR, Thüringen, Anpassung
Quelle: www.otz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2010 13:53 Uhr von ulkibaeri
 
+4 | -5
 
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Wenn es wirklich so ist, dass die Frauen dadurch so wenig Rente bekommen, dann muss da natürlich gehandelt werden. Allerdings eins verstehe ich nicht: Ich dachte in der DDR waren alle Bürger in Arbeit? Und die die nicht arbeiten wollten sind ins Gefängnis gewandert? Komisch.
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12.09.2010 15:16 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -0
 
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@ Autor: Es ist zwar richtig, dass die meisten Mütter werkstätig waren und Kindererziehung und Elternschaft durch öffentliche Einrichtungen stark voneinander entkoppelt waren. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass die Scheidungsrate in der DDR wesentlich höher war als in der alten BRD. Somit dürfte die Zahl der alleinerziehenden Mütten sehr hoch gewesen sein. Und da diese Frauen, was die Erwerbsmöglichkeiten anging, doch deutlich eingeschränkt waren, waren die Verhältnisse für diese Frauen entsprechend ärmlich. Und eben diese ärmlichen Verhältnisse setzen sich nun im Alter fort, weil eine Altersvorsorge seit 89/90 quasi fast nicht stattfand.
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12.09.2010 15:59 Uhr von flireflox
 
+3 | -6
 
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Dummheit belohnen...? Ich kann vielen Linken Forderungen nur zustimmen und mich auch oft mit der Partei identifizieren.

Aber warum sollen Menschen (egal ob Frau oder Mann) mehr Geld bekommen obwohl Sie nichts in die Kassen einbezahlt haben?

Natürlich ist es immer ein Risiko wenn man keine Arbeit annimmt und lieber den ganzen Tag zuhause sitzt und mit Kindern spielt. Und wenn dann die Beziehung zerbricht und die Frau nichts gelernt hat, dann ist sie ziemlich schlecht dran, außer sie sucht sich einen neuen "Ernährer".

Aber warum soll die Allgemeinheit solche Leute stärker unterstützen als es ohnehin schon getan wird?

Die genannte "Armut" liegt im übrigen sicher nicht unter dem Existenzminimum, sonst gäbe es zusätzlich Sozialhilfe. Und wer im Leben nichts geleistet hat außer Kochen und Spielen der hat halt im Alter weniger. Auch wenn es Hart klingt, aber so ist das Leben.
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12.09.2010 16:04 Uhr von claeuschen
 
+3 | -2
 
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Die Linken: spielen wieder Wunschkonzert.
Die Forderung ist populär, aber wahrscheinlich nur schwer finanzierbar. Und wieder zeigen die Linken, dass sie Stück für Stück die etablierten Parteien in Sachen Gerechtigkeitswahn vor sich hertreiben.
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12.09.2010 18:02 Uhr von biertrinker23
 
+1 | -6
 
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im Westen: gibt es auch Altersarmut bei Leuten die nur wenig gearbeitet haben.

Die Linken wollen immer nur das Geld anderer Leute verteilen. Um die Schaffung von Werten kümmern die sich nie.
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12.09.2010 19:13 Uhr von Glimmer
 
+2 | -1
 
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Wetten: In 40 Jahren klagen die ehemaligen Hartz-IV-Empfänger, man hätte ihnen nie eine Chance gegeben und sie müssten ebenso viel Geld bekommen wie diejenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben - und die Politiker geben ihnen Recht!
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12.09.2010 21:31 Uhr von lutze92
 
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Das es: im Moment ja keine wichtigen,für die Mehrheit der deutschen bevölkerung relevanten Neuigkeiten gibt,kann man ja ruhig solchen Mist publizieren.

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