Linke fordert Anpassung der Rente für geschiedene DDR-Frauen
Laut der Gleichstellungsexpertin der Linksfraktion im Landtag des Freistaates Thüringen, Karola Stange, bekommen ca. 100.000 Frauen in den neuen Bundesländern nur eine sehr geringe Altersvorsorge vom Staat.
Es handelt sich dabei um Frauen, die zur DDR-Zeit von ihrem Ehemann geschieden wurden. Diese haben auf die Ausübung eines Berufs verzichtet, damit ihre Männer an der Karriere arbeiten konnten. Im Gegenzug dazu kümmerten sich die Frauen um die Erziehung der Kinder.
"Heute müssen sie als Rentnerinnen in Armut leben, weil sie eine sehr geringe Altersvorsorge bekommen", so Stange. Die Regierung des Freistaates solle sich "konsequent und unverzüglich für eine rasche Regelung zur Schließung der Rentenlücken" im Bundesrat einsetzen.