12.09.10 11:12 Uhr
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Neuartige Hybrid-PKW sollen Strom ins Netz speisen

Die Firma "Kaco new energy" ist weltweit agierender Hersteller von Wechselrichtern und Brennstoffzellen. Zum Kundenkreis gehört auch ein bekannter Automobilhersteller mit Stammsitz in Wolfsburg.

In Neckarsulm wurde daher nun ein neues Werk in Betrieb genommen, das Komponenten für die Automobilindustrie herstellt. So soll ein neuer Antriebsstrang für elektrisch getriebene Fahrzeuge entwickelt werden.

Außerdem entwickelt die Firma gerade ein Batterieladegerät zur Energierückgewinnung, das in Hybridfahrzeugen eingesetzt wird. Das neue an diesem Antriebsstrang ist, dass der zu viel erzeugte Strom auch ins öffentliche Netz gespeist werden soll.


WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Netz, Strom, PKW, Hybrid
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2010 11:12 Uhr von ulkibaeri
 
+3 | -3
 
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Das ist wieder eine hochinteressante Entwicklung! Strom der von Hybridfahrzeugen erzeugt wird, wird ins Netz zurück gespeist. Wie das genau funktionieren soll, also wie der Strom vom Auto ins Netz gelangt, steht leider noch nicht in der Quelle. Man darf auf jeden Fall gespannt sein.
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12.09.2010 12:51 Uhr von Frankenaffe
 
+3 | -1
 
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Alter Hut: Fahrzeugbatterien als Puffer für Spitzenlasten mithilfe eines Smart Grids zu nutzen ist keine neue Idee.
Dann ins Fahrzeug noch einen Range-Extender (kleiner Benzin- / Dieselmotor der nur zur Stromerzeugung dient) eingebaut und fertig ist das Elektroauto das man jederzeit für alles Nutzen kann ohne Reichweitenprobleme.
Schon bedenklich das nur Chevrolet ein Auto mit Range-Extender anbietet und sonst niemand.
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12.09.2010 13:25 Uhr von Jones111
 
+3 | -1
 
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Der Toyota Prius und viele andere Autos arbeiten schon lange mit dem Elektro-Benzin-Motor.

Was die Einspeisung ins Netz angeht, so st einfach nicht genug Strom im Auto generierbar. In seltenen Fällen ist die Batterie randvoll geladen und selbst dann ist sie schnell wieder entladen. Das bischen Strom davon abzuzwacken und dafür den Benzinmotor mehr Strom generieren lassen um auch noch die leeren Batterien mit sich rumzukarren ist doch wohl unsinnig.
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12.09.2010 14:24 Uhr von cav3man
 
+2 | -0
 
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Effizienz: Hmm also ich muss ja sagen, die Idee mit einem Auto Strom zu produzieren ist ziemlich bescheuert. Autos haben einen grottigen Effizienzgrad im Vergleich zu Kraftwerken. Klar ist es vielleicht sinnvoll die überschüssige Elektrizität ins Netz abzuführen... aber das muss dann während der Fahrt passieren und ich bezweifele, dass das in näherer Zukunft machbar ist.

Das einzig sinnvolle ist, wie Frankenaffe schon erwähnt hat, ein Spitzenlastpufferspeicher mit Autobatterien.
Gibts da nicht schon ein Pilotprojekt in Hamburg?

@BastB: Keineswegs. Denn du bekommst Kohle dafür das du dein Auto als Akku zur Verfügung stellt. So kannst du die Akkukosten direkt kompensieren.
Und sorry aber der normalo Durschschnittsdeutsche fährt 37km Auto am Tag und braucht keine Reichweite von 600+ Kilometern. Renault arbeitet übrigens gerade an einem System zum Nachfüllen in 3min ;)
Der Tesla hat übrigens schon eine Reichweite von 300+ Kilometern (vorrausgesetzt man fährt nicht bleifuß, aber das gilt ja auch für normale Autos also von daher)

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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12.09.2010 14:27 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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Der Durchschnitt fährt ja auch 600+ km
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12.09.2010 17:22 Uhr von datenfehler
 
+4 | -2
 
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na bis man in Wolfsburg soweit ist um es auf die Straße zu bringen, hat Toyota und Co. das schon in der 3. Generation in mehreren Modellen... :)
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13.09.2010 20:06 Uhr von punk-duell
 
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das ist: mal ein interessanter Ansatz. Davon hab ich persönlich noch nichts gehört.

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