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Astronomie: "Typ-II-P"-Supernovae als weitere Standardkerze zur Distanzbestimmung

Für astronomische Untersuchungen ist die Messung der Entfernung von Himmelsobjekten - beispielsweise Galaxien - sehr wichtig. Übliche Methoden ziehen etwa die veränderlichen Cepheiden-Sterne oder Typ-Ia-Supernovae als so genannte Standardkerze heran, um die Distanz zu bestimmten Objekten zu berechnen.

Dovid Poznanski vom Lawrence Berkley National Laboratory hat für seine aktuelle Studie einen anderen Supernovatyp analysiert. Der Typ-II-P kann jedoch nicht allein aufgrund seiner Helligkeit als Standardkerze benutzt werden. Im Gegensatz zum Typ-Ia sind Typ-II-P-Supernovae nämlich nicht immer gleich hell.

Wenn man außer der Helligkeit allerdings noch andere Eigenschaften der Supernova beobachtet, lässt sich auch aus diesem Typ eine Art Standardkerze machen. Dazu gehört zum Beispiel die Untersuchung spezieller Absorptionslinien im Lichtspektrum der Supernova, die zu anderen Daten in Bezug gesetzt werden.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Astronomie, Supernova, Distanz, Typ-II-P, Standardkerze
Quelle: www.universetoday.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2010 09:57 Uhr von alphanova
 
+7 | -3
 
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Der Artikel ist ganz interessant. Die neue "Standardkerze" könnte die bereits etablierten Verfahren ergänzen beziehungsweise bestätigen.
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12.09.2010 13:37 Uhr von cav3man
 
+1 | -1
 
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ich lol mich weg: Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal Fresse halten.

Super News!
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12.09.2010 20:51 Uhr von Phoenix87
 
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Sehr interessant: Nennt sich übrigens Parallaxe, soweit ich weiß.
Man kennt a und den Winkel alpha, dann ist die Entfernung zum unbekannten Stern Gegenkathete=cos(alpha)/Ankathete, richtig?
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege^^
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13.09.2010 13:00 Uhr von cav3man
 
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Phoenix: Nicht ganz.
Parallaxe ist zwar auch eine Bestimmung der Entfernung, aber nicht was hier gemeint ist.

Hier geht es um die Tatsache das bestimmte Ereignisse im Universum (Supernovae, bestimmte pulsierende Sterne) einen strikten Bewegungsablauf haben der immer gleich ist (vor allem gleich hell).

Aufgrund der scheinbaren Helligkeit die wir dann messen, kann man die Entfernung berechnen.

Der Vorteil... man kann größere Entfernungen messen und muss kein halbes Jahr warten bis die Erde auf der anderen Seite der Sonne ist (um zwei Winkel zum Stern zu haben).

[ nachträglich editiert von cav3man ]

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