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Malaria: Impfung von Mücken soll Erreger stoppen

Was ist weiß und springt von Baum zu Baum? Ein Arzt beim Zecken impfen. In diesem absurden Witz könnte bald ein wahrer Kern stecken. Forscher wollen durch Impfung von Mücken, welche Malaria übertragen, die Krankheit bekämpfen. Wird ihr Immunsystem angeregt, wehrt es sich gegen den Erreger.

Ein Impfstoff, der diese Anregung künstlich herbeiführt, würde die Mücken somit zu schlechteren Überträgern der Krankheit machen. Als Grundlage dient ein Versuch, bei dem Mücken mit infiziertem Mäuseblut gefüttert wurden. Eine Woche später bekamen die Überlebenden erneut eine Portion davon.

Die bereits infizierten Mücken konnten den Erreger zehnmal effektiver abtöten, als eine gesunde Kontrollgruppe. Ziel ist es nun, diese Anregung künstlich zu erreichen ohne die Mücken zu infizieren. Der Ansatz gilt als effektiv, weil der Erreger die Mücke als Bindeglied zum Menschen benötigt.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Impfung, Erreger, Malaria, Mücke
Quelle: www.wissenschaft.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2010 10:48 Uhr von Inai-chan
 
+1 | -1
 
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viel interessanter ist doch: wenn man dadurch den Erreger abtötet, welche andere krankheit wird man dadurch auslösen?
denn wer weiß wozu die erreger im körper der Mücken für sie tun?
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11.09.2010 11:03 Uhr von Inai-chan
 
+0 | -2
 
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@getschi: "Die bereits infizierten Mücken konnten den Erreger zehnmal effektiver abtöten"

für mich klingt das nicht nach dem tod der mücke
zumindest nicht direkt, im satz davor schon

denn anscheindend wurde der erreger abgetötet und nicht ide mücke als erreger

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