10.09.10 15:33 Uhr
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Nachfolgestudien zum Asteroiden-Einschlag auf dem Jupiter vom 3. Juni 2010

Während der letzten Monate konnten Amateurastronomen zwei auffallend helle Einschläge auf dem Planeten Jupiter beobachten (ShortNews berichtete). Nachfolgende Analysen haben nun neue Erkenntnisse über den Einschlag vom 3. Juni 2010, beziehungsweise dessen verursachenden Gesteinsbrocken geliefert.

Zunächst wurde die Lichtkurve des Einschlags untersucht, um die dabei freigesetzte Energiemenge einzuschätzen. Diese lag zwischen 1,0 x 10^15 und 4,0 x 10^15 Joule, was etwa 250 bis 1.000 Kilotonnen TNT entspricht. Davon ausgehend konnten Schätzwerte für die Geschwindigkeit, Größe und Masse des Objekts ermittelt werden.

Demnach handelte es sich um einen relativ kleinen Asteroiden von acht bis 13 Metern Durchmesser. Er traf mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Kilometern pro Sekunde auf die oberen Atmosphärenschichten des Gasriesen. Wegen der geringen Masse verglühte er dort, ohne Einschlagsspuren zu hinterlassen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weltraum, Astronomie, Asteroid, Jupiter, Einschlag
Quelle: www.universetoday.com

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10.09.2010 15:33 Uhr von alphanova
 
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Brocken von der Größe sind gerade erst auch recht nah an der Erde vorbeigezischt. Regelmäßig kommt es auch hier zu Einschlägen von vergleichbaren Meteoriten, bislang glücklicherweise aber in unbesiedelten oder kaum besiedelten Gebieten.

Die Masse des Objekts wird in der Quelle nicht direkt angegeben, jedoch wurde seine Dichte auf ungefähr 2g/cm³ geschätzt. Mit den Angaben über sein Volumen kann man die Masse zumindest grob berechnen.

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