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Studie: Viele Patienten glauben beim Arzt unnötige Untersuchungen zu durchlaufen

Laut einer am Freitag von dem Wissenschaftlichen Instituts der AOK veröffentlichten Studie glauben 8,1 Prozent der gesetzlich Versicherten, dass sie beim Arzt Untersuchungen und Behandlungen erfahren haben, die nicht nötig gewesen wären.

Bei den privat Versicherten glauben sogar 17,5 Prozent daran. 82,5 Prozent der Befragten gaben aber an, dass sie mit der Behandlung durch ihren Arzt zufrieden sind.

Ungefähr jeder Fünfte ist der Meinung, dass der Arzt zu wenig über Entscheidungen und Alternativen zur Behandlung informiere. Vertrauen zum Arzt hätte aber trotzdem 92,1 Prozent. Befragt wurden 3.000 Versicherte.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Umfrage, Arzt, Behandlung, Praxis
Quelle: www.open-report.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2010 15:17 Uhr von Pils28
 
+7 | -1
 
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Kommt mir so vor, als ob Ärzte sehr gut: abschneiden. In Deutschland sind meistens viel mehr Leute über alles Mögliche unzufrieden.
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10.09.2010 15:18 Uhr von Major_Sepp
 
+10 | -3
 
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Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich kenne eher das Gegenteil:

4 Wochen auf nen Termin warten, mind. ne Stunde Wartezimmer, 3 Minuten Gespräch beim Arzt. Danach hat man nen Rezept in der Hand mit nem Mittelchen, was eh nicht wirkt und weiß nicht mal genau was man eigentlich hat.
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10.09.2010 15:28 Uhr von Pils28
 
+1 | -5
 
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@Major_Sepp: Da kann der Arzt aber nichts für. Da beschwer dich mal bei der Kassenmafia. Immer mehr Bürokratie und Papierkram, immer am unteren finanziellen Limit gehalten und jedes bißchen freies Handeln wird mit brutalen Regressforderungen im Keim erstickt.
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10.09.2010 15:36 Uhr von djdomi
 
+1 | -1
 
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@Sepp: Unabhängig von dem Wirkstoff... kann die Wirkung nur dann Eintreten, wenn man es auch will.
Ich kenne persönlich den Fall, als 2ml NaCl als das stärkste Schmerzmittel der welt dem Patienten verkauft wurde. Der Wille und glaube hat ihn die Schmerzen genommen, placebo kann auch wunder wirken... Ergo muss nicht immer nur ein Wirkstoff in jemand Stopfen um etwas zu erreichen :-)
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10.09.2010 15:56 Uhr von mistersecret
 
+0 | -2
 
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Etwas: anders sieht es aus, wenn... Du privat versichert bist und die Rechnungen entsprechend der Eigenbeteiligung oder generell erstmal selbst bezahlen musst. Ärzte verhalten sich gegenüber demjenigen, der sie bezahlt, absolut rücksichtslos. Nur die Kasse erledigt das ja bei den meisten, dan kann der Arzt machen, wie es ihm beliebt. Ist aber eine Frechheit, denn diese Kosten tragen wir alle mit.
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10.09.2010 16:00 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Ach ja? Ich bekomme meist exakt das für was ich den Arzt aufsuche.
Wenn ich noch irgendeinen Test möchte der nicht zu 100% notwendig ist, muss ich extra fragen.
Wenn er was neues verschreibt, verrät er mir auch freiwillig was es ist ;)
Ich bin mit meinem Hausarzt zufrieden.
Mit den Spezialisten sowieso und mit dem Zahnarzt auch, seit ich einen guten gefunden habe.

Wer mit seinem Arzt unzufrieden ist, sollte einfach wechseln.

Ach ja:
Wer macht im Titel aus satten 8,1% eigentlich "Viele"?
Geht´s noch?

@djdomi
Und wenn ich es rausfinde brauche ich einen neuen Arzt, weil das Vertrauensverhältnis hin ist.
Wirkung hin oder her...

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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10.09.2010 19:32 Uhr von Floppy77
 
+0 | -1
 
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wann ist eine Untersuchung unnötig? Wenn kein Wehwehchen gefunden wird?

Lieber vorher eine Untersuchung zuviel, als im Nachhinein dann eine OP nach der anderen, nur weil es am Anfang keiner erkannt hat. Der Krankenhausaufenthalt, die OP und das Krankengeld belasten die Kasse viel mehr, als eine unnötige Untersuchung.

Der Arzt kann nicht über Alternativen informieren, weil die Kasse ihm die Verschreibung ebendieser dann eh untersagt, warum den Patienten vor Möglichkeiten stellen, die dieser dann nicht wählen kann?

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