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Integrationsdebatte: Die deutsche Sprache soll im Grundgesetz verankert werden

Aufgrund der momentan anhaltenden Diskussion über die Integration von Ausländern in Deutschland, fordert CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, dass das Beherrschen der deutschen Sprache in das deutsche Grundgesetz eingeführt wird.

So sagte er zur "Bild": "Respekt vor unserer deutschen Sprache ist Respekt vor unserer Kultur und unserem Land, den wir von allen einfordern, die bei uns leben. Ohne gemeinsame Sprache gibt es keine wirksame Integration. Wer sich der deutschen Sprache verweigert, verweigert sich der Integration."

Andere Länder sind Deutschland in dieser Hinsicht schon einen Schritt voraus. In Frankreichs Verfassung (Artikel 2) heißt es: "Die Sprache der Republik ist Französisch."


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Sprache, Integration, Grundgesetz
Quelle: www.bild.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2010 13:44 Uhr von Unrealmirakulix
 
+79 | -4
 
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natürlich, das kann nicht schaden, nur her damit.
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10.09.2010 13:52 Uhr von sicness66
 
+17 | -37
 
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10.09.2010 14:04 Uhr von maretz
 
+8 | -44
 
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10.09.2010 14:06 Uhr von no_trespassing
 
+46 | -5
 
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Eher traurig: Dass man so Selbstverständlichkeiten überhaupt ins Grundgesetz aufnehmen muss.

Ist man bereits so von Integrationsunwilligen unterwandert, dass man ohne diese Festschreibung um den Erhalt der Sprache fürchten muss?

Wer die Sprache hier nicht auf Muttersprachenniveau erlernen will, muss sich 1. im Klaren darüber sein, dass er keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hier hat und 2. offenbar Probleme mit seiner Nationalitätenidentität hat und sich diese Person erst mal selbst im Klaren darüber werden muss, wo sie wie dauerhaft leben will.

Das kann kein Staat und keine Gesellschaft der Person abnehmen.

Wenn jemand hier dauerhaft sein Leben leben will, muss diese Person gewillt sein, deutsch wie eine Muttersprache zu sprechen. Ansonsten sind die Leute, die das lieber nicht wollen eher als Touristen willkommen.
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10.09.2010 14:13 Uhr von majastick
 
+33 | -8
 
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Und dann? willste nem Türken auf der Strasse dann was vom Grundgesetz erzählen? Dem Grundgesetz nach dem sich nichtmal unsere Politiker richten? Ja und dann? Was passiert dann? Plappern die immernoch wie sie wollen und auf den Arbeitsämtern liegen die aAnträge immer noch auf türkisch aus...und dann? Werden die dann zu Strafen oder Ausweisung verdonnert? 100% nicht...also was bringts?

Das ist genau so wertvoll als würde ich ins Grundgesetz schreiben.....Wer furzt, der stinkt! Ja toll und nu?

Bevor wir keine klaren Ausschaffungsgesetze haben, die eindeutig regeln, das Kriminelle hier nix zu suchen haben und dass es auch keinen Anspruch auf Sozi gibt bei frisch eingewanderten und dass eben nicht jeder Spinner einen Aufenthalt hier gleich bekommt, so lange ist das ganze Geblubber dieser maroden Politik für den Hintern!

[ nachträglich editiert von majastick ]
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10.09.2010 14:13 Uhr von SanctusLight
 
+7 | -20
 
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10.09.2010 14:30 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -4
 
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Verpflichtung ok, aber dafür eine GG-Änderung? Ich weiß zwar nicht, ob man das dafür unbedingt ins GG aufnehmen muss...aber die Verpflichtung zum Erlernen der deutschen Sprache für Einwanderer finde ich durchaus sinnvoll, und dies ist in vielen Ländern auch so verankert (s. Skandinavien).

Integration läuft zu einem großen Teil über die Sprache. Wenn man dann erlebt, daß manche Menschen seit sehr vielen Jahren hier leben, und dennoch nicht mal in der Lage sind, z.B. im Krankenhaus auch nur halbwegs zu beschreiben, was ihrem kranken Kind fehlt, dann ist das reichlich erbärmlich. So etwas ist einer Arzt-Freundin von mir vor einigen Jahren mehrfach passiert, als sie eine Zeitlang in einem KH arbeitete.
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10.09.2010 14:38 Uhr von Thingol
 
+4 | -14
 
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10.09.2010 14:40 Uhr von CroNeo
 
+5 | -17
 
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10.09.2010 14:44 Uhr von antiSith
 
+7 | -2
 
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komisch: das sowas da rein muss was iegentlich selbstverständlich ist....
leider kapieren das viele kajuffen nicht -.-´

jeder der nicht bereit ist sich hier vernünftig "einzudeutschen" im sinne von sprache soltle zurück in sein land geschickt werden.... egal ob eltern deutsche staatsbürgerschaft haben oder nicht!
und nicht erst 5 jahre lang noch mit stütze helfen usw
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10.09.2010 14:44 Uhr von Showtime85
 
+2 | -21
 
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10.09.2010 14:55 Uhr von Götterspötter
 
+8 | -8
 
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uiiiiiiiii: Die armen Bayern ..... Sachsen ..... Schwaben ........

müssen die dann ausgewiesen werden ... ? oder gibt man dennen einen letzte Möglichkeit in einen VHS Kurs

:)
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10.09.2010 14:58 Uhr von aggromon
 
+15 | -0
 
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Will man in die ach so liberalen Niederlande: einwandern, muss man sich zuvor einem saftigen Test unterziehen, der nur bestanden werden kann, wenn man die Sprache flüssig sprechen kann und auch Grundkenntnisse von Geschichte und Kultur vorzuweisen hat.
Kann sich ja jeder in seinem Flüchtlingslager auf diesen Test vorbereiten.
Wie soll sich auch jemand integrieren, oder Arbeit finden, wenn er sich nicht verständigen kann?

[ nachträglich editiert von aggromon ]
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10.09.2010 14:58 Uhr von PeterLustig2009
 
+13 | -3
 
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Die deutsche Sprache im Grundgesetz zu verankern: ist der erste Schritt.
Im zweiten müssten alle Formblätter auf den Ämtern nur noch in Deutsch ausgelegt werden. Würde 1 Ressourchen schonen, Kosten sparen und defintiv den Willen zur Integration steigern.

Warum soll ein Türke heut noch Deutsch lernen? Auf dem Amt wird ihm alles erklärt und Formblätter in seiner Landessprache ausgelegt, auf der Straße kann man sich mit Händen und Füßen verständigen und zu Hause redet man eh türkisch
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10.09.2010 15:01 Uhr von LLCoolJay
 
+6 | -7
 
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Unsinn: was viele hier übersehen ist ihre eigene Herkunft.

Die "Deutschen" sind kein einheitliches Volk. Es ist ein Mischvolk aus unterschiedlichen Ethnien.
Und genauso verhält es sich mit der Sprache.

Sicher gibt es den kleinsten gemeinsamen Nenner. Doch der liegt sehr weit zurück.
Irgendwann, als "Deutschland" überhaupt erstmal als "Bundesstaat" und nicht als "Staatenbund" definiert wurde, hat man sich der Einfachheit halber auf eine der Dialekte geeinigt.
Nämlich das Hochdeutsche (genauer gesagt das Mittelhochdeutsche).

Was ist also "Deutsch"? Die Amtssprache hierzulande ist gleichzeitig einer der vielen Dialekte.
Fränkisch, Bayrisch, Schwäbisch, Sächsisch, etc. sind auch alles Dialekte.
Es gibt sogar einige Wörter die in anderen Landesteilen Deutschlands unbekannt sind.
Von der Betonung ganz zu schweigen.

Würde man also "Deutsch" als Sprache ins Grundgesetz aufnehmen hätte man gleichzeitig das Problem erstmal eine Definition dafür finden zu müssen.
Und wären dann andere Dialekte verboten? Dürfte ich dann nicht mehr beim Landratsam auf bayrisch reden?
Müssten alle Politiker sich die Zunge verbiegen um Hochdeutsch perfekt zu sprechen?

Bedeuted das, das jeder (auch Deutsche) Nachhilfe nehmen müssten?

Nene, die Definiton "Deutsch" als Amtssprache reicht aus.
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10.09.2010 15:01 Uhr von aggromon
 
+4 | -2
 
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@ Götterspötter: Ja, Bayern muss dann auswandern. Die werden dann von Österreich anektiert, oder umgekehrt, nachdem Bayern doppelt so viele Einwohner hat^^. Wenn ihr wollt bekommt ihr dafür die Wiener, du will von uns ohnehin keiner.
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10.09.2010 15:31 Uhr von turnschuhmann
 
+9 | -2
 
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Wieder mal: ein Vorschlag eines Poliktikers der nur dazu gedacht ist, die Bevölkerung zu beruhigen - aber das Problem nicht löst. Unsere Problemmigranten, sprich Moslems lachen sich darüber schlapp. Die wischen sich den Allerwertesten mit dem Grundgesetz ab.
Und was passiert wenn einer die deutsche Sprache nicht beherrrscht. Wird der dann ausgewiesen? Das wird sich hier kein Politiker trauen.
Wenn man sowas in´s Grundgesetz reinschreibt, muss das bei Missachtung Konsequenzen haben, heißt es muss untergeordnete Gesetze dazu geben die das regeln. Ein Gesetz welches eine Strafe (z.B. Geld- oder Haftstrafe) für Nichtdeutschkenntnisse vorsieht kann ich mir nicht vorstellen.
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10.09.2010 15:37 Uhr von Showtime85
 
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10.09.2010 15:44 Uhr von LLCoolJay
 
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Showtime85: keiner erwartet von einem Urlauber die Sprache des Landes zu beherrschen.
Im Gegenteil... die Hotels und Reiseunternehmen wollen ja die urlauber und deren Geld.

Immigranten sind etwas anderes. Diese wollen in einem anderen Land als ihrem eigenen Leben, Arbeiten, Familie haben, usw.
Dann sollen sie sich gefälligst auch aktiv am öffentlichen Leben beteiligen und nicht unter sich bleiben.

Sarrazin mag nicht in allen Punkten Recht haben, es stimmt aber das die auffälligste Immigranten-Gruppe die Türken sind.

Russen und Polen bleiben auch oft unter sich. Ganze Stadtteile gibt es von denen. Aber du siehst Russen und Polen auch mit Deutschen zusammen, Deutsch sprechen, mit Deutschen weggehen, mit deutschen Freundinnen/Freunden, usw.
Der Anteil der Türken die sich bewusst sind, das sie keine Türken mehr sind, sondern Deutsche ist wesentlich geringer.

Auch die Art wie sich, vor allem jüngere Türken, in der Öffentlichkeit benehmen unterscheidet sich stark zu denen anderer Immigrantengruppen.
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10.09.2010 15:50 Uhr von Crushial
 
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@Showtime85: Dein Vergleich hinkt ja mal sowas von ab. Du vergleichst Urlauber mit Migranten? Ich frage mich wessen Beitrag wirklich "peinlich" ist.

Wenn ich als Urlauber zu Gast in der Türkei bin, dann will die Touristenbranche in der Türkei Geld von MIR, nicht umgekehrt. Ich bezahle sie also und möchte dafür was geboten bekommen. Ich bezahle doch nicht den Urlaub und soll dafür dann auch noch türkisch lernen. Das würde dann ja quasi heißen, dass ich bezahlen muss wofür ich bereits bezahlt habe.

Wenn ein türkischer Migrant aber nach Deutschland kommt und Geld haben will, dann muss er für dieses Geld etwas tun. Derjenige der Geld haben will, muss sich anpassen, nicht umgekehrt!

Na hat´s klick gemacht? Falls nicht ist mir das auch egal ;-).
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10.09.2010 15:53 Uhr von WO4y9mgwZ
 
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Nunja: da muss ich dem Mann 100% zustimmen. Meine Familie ist auch aus der Türkei und keiner meiner Verwandten (außer 1 Onkel) kann richtig deutsch, und immer muss ich zu übersetzen mit.

Alleine könnten sie nichtmal Brötchen kaufen...
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10.09.2010 15:54 Uhr von Showtime85
 
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10.09.2010 16:06 Uhr von DichteBanane
 
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weiter so: und bitte noch Englisch im Kindergarten abschaffen und in der Grundschule, die Kinder sollten erst mal ihre eigene Sprache lernen bevor sie eine Fremdsprache erlernen.
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10.09.2010 16:10 Uhr von Splinderbob
 
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Finde ich ok. Ich kenne viele die so gut wei kein deutsch sprechen. Auf der Arbeit habe ich das täglich das jemand die Anweißungen net versteht. Dem muss man das lange erklären. Das ist Zeit die bares Geld ist.
Auch in meiner Hartz 4 Zeit habe ich so einiges aufm Amt erlebt. Dadurch hat sich der Ablauf oft verzögert.

Alles in allem würde viele einfacher werden wenn sie nen Grundwissen in Deutscher Sprache hätten.

Ps. Die bayern und Sachsen würden dann vielleicht auch mal deutsch lernen xD
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10.09.2010 16:20 Uhr von LLCoolJay
 
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Showtime85: du hast gar nichts klar gemacht. Im Gegenteil, du zeigst deutlich das du derjenige bist der seinen Senf dazugeben will.

Das Türken sehr häufig alles andere als offen und tolerant sind ist kein Vorurteil.
Auch ich kenne einige die sich ganz anders verhalten. Am Telefon würdest du nicht mal einen unterschied zwischen Deutschen und Türken bemerken.

Doch das ändert nichts daran das es gerade die jungen Türken sind, die sich in der Öffentlichkeit provokativ und aggressiv geben. Respektlos vor anderen und vor allem Deutschen.
Langjährig in Deutschland lebende Türken können sehr häufig heutzutage noch nicht mal genug Deutsch um im Laden einzukaufen.
Andere Immigrantengruppen sind bei weitem nicht so introvertiert.
Hatte schon ein paar mal geschrieben.. mein Freundeskreis besteht zu über der Hälfte aus Russen, Polen, Dänen und Bulgaren. Jeder von ihnen ist nicht in Deutschland geboren. Und trotzdem merkst du nicht mal mehr am Dialekt das sie keine gebürtigen Deutschen sind.
Und sie sprechen noch genauso fliessend ihre Heimatsprache, halten ihre Familientraditionen aufrecht und ebenso den Kontakt zu ihren in Russland, Polen, Bulgarien verbliebenen Familien und Freunden aufrecht.

Ich kenne dich nicht. Woher soll ich also wissen ob du nun einer von denen bist die nicht nur nehmen, sondern auch geben und annehmen?

Es gibt nicht nur "böse" Türken, im Vergleich zu anderen Immigranten-gruppen jedoch fallen sie negativ auf.

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