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Augsburg: Betrugsversuch ging nach hinten los - Mann muss fünf Monate hinter Gitter

Ein Mann hat einen Mietwagen ausgeliehen und wollte vor der Rückgabe des Autos besonders clever sein. Um sich die Kilometerkosten zu sparen, setzte er die Kilometeranzeige zurück.

Allerdings war damit der Tachostand niedriger als vor der Ausleihe.

Der vorbestrafte Mann hatte den Wagen in München ausgeliehen, doch die Firma kam ihm auf die Schliche. Deswegen stand der 47-jährige Mann nun in Augsburg vor Gericht und wurde zu fünf Monaten ohne Bewährung verurteilt.


WebReporter: lalahom
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Gericht, Gefängnis, Betrug, Augsburg, Betrüger, Tacho, Mietwagen
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2010 13:37 Uhr von zimBow
 
+28 | -1
 
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was ein trottel dummheit wird bestraft...
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10.09.2010 15:31 Uhr von Starbird05
 
+4 | -6
 
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hehe: genau mein Reden @zimBow

Ich sage auch immer... Dummheit bestraft das Leben *G*

Der meinte wohl das er besonders schlau ist *G*

Aber eins muss man ihn lassen *G* die Idee selber war gar nicht mal so doof, hätte nur ein wenig weiter denken müssen *G* ich wäre auf so was gar nicht gekommen
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10.09.2010 15:51 Uhr von Bay04Lev
 
+11 | -5
 
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@Starbird: Du schreibst wie ein kleines Kind *G* ! Ich hoffe dass das nur *G* ironisch gemeint ist *G* was du da schreibst *G*.

*Kicher* ............
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10.09.2010 15:57 Uhr von LhJ
 
+4 | -8
 
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ahja jetzt erkläre mir doch bitte mal jemand, wie groß der wirtschaftliche Schaden für den Automiet-Service gewesen sein muss, damit der Kerl nun für 5 Monate in den Knast muss?

Nur für das Tacho zurückdrehen 5 Monate?
Hallo ? Verhältnissmäßigkeit ?
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10.09.2010 16:13 Uhr von Splinderbob
 
+10 | -0
 
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@LhJ: Es war versuchter Betrug.
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10.09.2010 16:32 Uhr von Starbird05
 
+2 | -4
 
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@Bay04Lev: das *G* heißt einfach nur "GRINSEN" *G*

Heißt ein Kommentar wurde mit einen Grinsen unterstrichenen und jetzt kommt ein HEHE.... das zum Thema Ironie *G*

Warum die Strafe so hoch ist: Eine Möglichkeit wäre, er war schon Vorbestraft....




[ nachträglich editiert von Starbird05 ]
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10.09.2010 16:34 Uhr von fallobst
 
+3 | -0
 
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@lhj: und der typ war zudem mehrfach vorbestraft. immer nur aufs patschehändchen hauen nutzt irgendwann eben nicht mehr...
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10.09.2010 16:37 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -0
 
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@LhJ: Seine Akte war nicht sauber: Fünf Monate ohne Bewährung wären normalerweise relativ hart (hey, es beschweren sich doch immer alle, die deutsche Justiz wäre zu lasch!), aber in der Original-News steht, dass er mehrfach(!) vorbestraft war.


Außerdem hat eine Strafe in einem Strafrechtsverfahren NICHTS mit dem eventuell entstandenen Schaden für die Autofirma zu tun. Da klagt der Staat wegen Betruges, was eine Straftat darstellt. Der entstandene Schaden ist da zweitrangig, denn es geht um das Prinzip Betrug. Der ist verboten, egal mit welchem Schaden als Ergebnis.

Normalerweise schliesst sich an ein Strafrechtsverfahren ja noch ein ziviles Verfahren an, in dem der Geschädigte auf Schadenersatz klagt. Hier wäre das die Vermietungsfirma.


Die Auto-Verleihfirma hatte doch gar keine andere Wahl, als den Mann anzuzeigen, weil ihnen sonst bei einer Steuerprüfung selber Ungemach gedroht hätte, da ja schliesslich abgerechnete und auf der Uhr befindliche Kilometer auf einem der Autos nicht übereinstimmt. Wäre das aufgefallen, wäre schnell der Verdacht aufgekommen, dass die Verleihfirma es selber, und dann auch nicht nur mit einem Auto gemacht hätte.

Noch dazu müssen sie jetzt einen Gutachter ransetzen und den ungefähren ursprünglichen Kilometerstand wieder herstellen. Das kostet auch.
Noch dazu konnte der Wagen wahrscheinlich, solange diese Gerichtsverhandlung ausstand, nicht ausgeliehen werden.





Ansonsten: Was für ein raffgieriger Idiot!

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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10.09.2010 17:00 Uhr von Perisecor
 
+5 | -0
 
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@ Splinderbob: Warum versuchter Betrug? Er hat den Betrug ja vollzogen.
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10.09.2010 18:03 Uhr von lu10
 
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Für Betrug gibt es Knast, für Vergewaltigung: Bewährung. Finde ich aber ok, da Geld viel wichtiger ist.
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10.09.2010 19:47 Uhr von mrshumway
 
+1 | -1
 
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@Perisecor: Nein vollzogen wurde der Betrug nicht, da die Vermögensverfügung der Autovermietung nicht zu deren Nachteil erfolgt ist. Hätte diese z.b. den niedrigeren Mietpreis abgerechnet, dann wäre der Betrug vollendet. Wichtig ist, ob diese Vermögensschädigung eintritt. Auf Wikipedia gibt es eine Erklärung, was für Tatbestandsmerkmale erfüllt sein müssen.

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von mrshumway ]
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10.09.2010 19:58 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ lu10: Du hast das mit der Bewährung noch nicht ganz verstanden, gell?

@ mrshumway

Ich hatte die Quelle nicht gelesen und angenommen, es wäre erst später aufgefallen. Danke dennoch für deine Aufklärung.

Für den Angeklagten ist die Sache ja aber auf jeden Fall noch ein Stück dümmer gelaufen, als ich zuerst annahm :D

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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10.09.2010 21:06 Uhr von DtSchaeferhund
 
+1 | -0
 
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Warum ist die Autvermietung nicht einfach davon ausgegangen, dass er den den Tachostand quasi einmal "überrundet" hat, also je nach Modell 999.999+x km ;) ... dann hätte es sich richtig gelohnt. Genau das hätte doch eine vernünftige Abrechnungssoftware machen müssen, wenn der km-Stand bei Abgabe vermeintlich niedriger ist, als zu Mietbeginn.

[ nachträglich editiert von DtSchaeferhund ]
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10.09.2010 23:59 Uhr von Michi K
 
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5 monate ? klar er hat die firma betrogen ... aber dafür 5 monate in den knast ? ich hab hier schon von perversen onkeln gelesen die sich an ihren nichten vergangen haben und ungefähr die gleiche strafe bekommen haben

ne etwas höhere geldstrafe hätte es hier auch getan
aber wenns ums geld geht wird bei uns anscheinend doppelt so stark bestraft wie bei "richtigen" verbrechen
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11.09.2010 05:36 Uhr von wordbux
 
+1 | -0
 
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Betrugsversuch: Saublöder Depp.
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11.09.2010 08:17 Uhr von Kingbee
 
+1 | -2
 
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Meine Frage geht in Riichtung: Zumwinkel, Pooth (beide), Hartz und eine Menge anderer Straftäter, die nicht einsitzen sollen (auf Wunsch oder Befehl "von oben")......

Willkommen in der BRD=Bananenrepublik Deutschland
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11.09.2010 18:54 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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@ Kingbee: Du scheinst es auch nicht zu verstehen.

Der Typ kam deswegen in den Knast, weil er MEHRFACH Vorbestraft und auf Bewährung draussen war.

Die von dir genannten Personen waren allesamt Ersttäter!

Und eine Bananenrepublik scheint es wirklich zu sein, denn alleine hier in den Kommentaren haben sich einige Leute geoutet, die entweder nicht lesen oder nicht denken können. Darunter auch du. Glückwunsch.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]

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