USA: Richter verweigern Haftbefehl gegen Tierquäler, der auch am Gericht arbeitet
In Florida (USA) sorgt ein Fall von Tierquälerei für großes Aufsehen, weil zwei Richter am gleichen Gericht sich weigerten, gegen den grausamen Besitzer, der sein Minipferd einfach verhungern ließ, einen Haftbefehl auszustellen. Der Grund: der Tierquäler arbeitet am selben Gericht wie die Richter.
Das zweijährige Minipferd wurde von Tierschützern befreit, es war auf rund 40 Kilogramm abgemagert, quasi bis auf die Knochen. Eigentlich hätte es 140 Kilogramm wiegen müssen. Es konnte aus eigener Kraft nicht mehr stehen. Normalerweise werden Tiere in solcher Verfassung eingeschläfert.
Der Sheriff setzte sich für das Tier ein, fand eine Tierschützerin, die das Tier mühevoll, aber erfolgreich, aufpäppelte. "Champ", wie es von seiner Pflegerin genannt wurde, hatte einen starken Lebenswillen. Tierschützer haben nun große Angst, dass der Tierquäler sein Pferd zurückfordern könnte.