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Nanotechnik: Winzige Medizintransporter setzen Wirkstoff in der Zelle frei

Die Idee, medizinische Wirkstoffe mit Nanotransportern direkt zu den betroffenen Zellen zu bringen, ist nicht neu. Bei der Umsetzung gibt es aber Probleme, von denen nun zwei beseitigt wurden. Als Transporter eignen sich Nanopartikel aus Siliziumdioxid, welche aber von Zellen oft neutralisiert werden.

Die Partikel gelangen zwar ins Zellinnere, sind aber in einem Membranbläschen eingeschlossen und somit wirkungslos. Forscher der Münchner LMU haben an das Siliziumdioxid eine Chemikalie angelagert. Wurden die Zellen mit Lasern bestrahlt, kam es zu einer Reaktion, welche den Transporter befreite.

Der Wirkstoff war mit eine Disulfid-Brücke am Nanotransporter befestigt. Diese löst sich in der Zelle auf und gibt somit das "Transportgut" frei. Nachfolgende Forschungen sollen es ermöglichen, dass sich die Nanopartikel gezielt an erkrankte Zellen binden. Langfristiges Ziel ist der klinische Einsatz.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: München, Zelle, Transport, Wirkstoff, Nanotechnologie
Quelle: www.uni-muenchen.de

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