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Geoengineering: Nano-Plättchen in der Stratosphäre sollen Klimawandel einbremsen

Der Kanadier David Keith hat eine konkrete Idee vorgestellt, mit der man eine Erwärmung der Erde verringern könnte. Dazu will er Plättchen formen, die 50 Nanometer dick sind und einen Durchmesser von 1.000 Nanometern haben. Diese Scheiben bestehen aus drei Schichten, welche das Plättchen "steuern".

In der Mitte befindet sich Aluminium, welches im Einsatz einfallendes Sonnenlicht reflektieren soll. Darüber befindet sich als Oxidationsschutz transparentes Aluminiumoxid. Die dritte Schicht bildet Bariumtitanat, welches elektrisch polarisiert ist und die Scheibe schweben lassen soll.

Sonnenlicht wärmt die Scheibe auf, wobei die Bariumtitanatschicht die Energie besser abführt als die anderen Schichten. Dadurch entsteht auf dieser Seite ein Druck, der die Plättchen bis in die Stratosphäre heben soll. Die Polarität ermöglicht eine Ausrichtung im elektrischen Feld der Atmosphäre.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Technik, Klima, Klimawandel, Stratosphäre, Geoengineering
Quelle: science.orf.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2010 18:15 Uhr von Natoalarm
 
+5 | -0
 
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Und alle werden es einschnaufen und: Die Weltbevölkerung wird elendig verrecken!
Es wird schon lange vor Nanoteilchen gewarnt!
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09.09.2010 19:53 Uhr von K.T.M.
 
+2 | -0
 
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reversibel? Nehmen wir mal an es wird gemacht und es wirkt. Wer garantiert denn, dass die Abkühlung nicht zu stark wird? Oder kann man die Teilchen auch wieder problemlos entfernen? Man sollte so ein scheiß garnicht erst planen. Einfach auf ne mögliche Erwärmung normal reagieren und gut ist. Mehr Geld in Umweltschutz, nicht mehr so stark in die Natur eingreifen wollen (Flussbegradigung, Monokulturen, usw.) und alles wird gut.
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09.09.2010 23:19 Uhr von Cronion
 
+1 | -2
 
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0,038%: hört sich erstmal wenig an, aber eine Änderung um 0,001% hat schon eine Temperaturänderung im potenziellen Maßen zur Folge.

Und wie immer auch hier der Kommentar, dass Klimawandel nicht heißt, dass es überall wärmer wird, es wird nur extremer.
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10.09.2010 09:56 Uhr von SystemSlave
 
+1 | -0
 
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Da fällt mir was von Matrix ein: Keiner weiß heute mehr , wer damals den Krieg begonnen hat. Man weiß nur noch, dass es die Menschen waren, die den Himmel verdunkelt haben.
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10.09.2010 13:33 Uhr von Loxy
 
+0 | -1
 
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@ Cronion: Es wird schon im Mittel überall wärmer, aber für Europa z.B gilt, dass es auch kälter bzw. wie Du sagst extremer wird, wenn bspw. der Golfstrom - unsere Zentralheizung - im Zuge der Eisschmelze abreißt.

Man sollte bedenken, dass "Klima" zum großen Teil nicht auf dem Lande stattfindet, weil die Erde bekanntlich ein Wasserplanet ist und sich somit die wesentlichen Veränderungen dort einstellen, wo für gewöhnlichg nur ein Bruchteil der Menschen anzutreffen ist: auf den Weltmeeren.
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20.09.2010 16:42 Uhr von br666
 
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Haha, Plättchen in die Luft...
mal ganz abgesehen davon, das der Klimawandel nicht menschgemacht ist, wie uns von den grünen Ökoterroristen immer wieder gerne eingeredet wird.

Was, wenn die nun wirklich die "Plättchen" da hochjagen, diese wirklich einer "Erwärmung" entgegenwirken würden, und dann noch zusätzlich die Sonnenflecken ausblieben, so wie in einem anderen SN-Bericht zu lesen ist, dann hätten wir den Salat aber richtig dicke. Dann wäre nämlich die Möglichkeit der Natur, einem ausbleiben der Sonnenflecken entgegenzuwirken (z.B. durch eine sog. "Erwärmung") dahin.
Tja, und dann?
Welcome Iceage.

Natürlich alles nur reine Theorie ;-))

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