09.09.10 14:36 Uhr
 204
 

BGH: Apotheken dürfen Werbegeschenke mit geringem Wert verteilen

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied heute, dass Apotheken ihren Kunden kleine Geschenke machen dürfen. Rabatte oder Geschenke für einen Euro sind erlaubt. Geschenke ab fünf Euro seien unzulässig. Damit ist ausgeschlossen, dass Apotheken die Praxisgebühr zurückerstatten.

Eine konkrete Obergrenze nannte das Gericht nicht. In sechs parallel laufenden Verfahren ging es darum, dass zum Teil im Ausland sitzende Apotheken ihre Kunden geködert hatten. Den Kunden wurden Rabatte und Gutscheine beim Kauf von rezeptpflichtigen Arzneien angeboten.

Geklärt werden muss noch, wie weit die Preisbindungsvorschriften für Medikamente auch für Versandapotheken mit Sitz im Ausland gelten, da durch die Preisbindungsvorschriften des Arzneimittelgesetzes für verschreibungspflichtige Arzneien grundsätzlich keine Rabatte erlaubt sind.


WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Werbung, Medikament, Geschenk, Apotheke, Bundesgerichtshof
Quelle: www.aponet.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Fuel Dumping" - Boing 747 lässt 50 Tonnen Kerosin über Rheinland-Pfalz rieseln
Österreich: Asylbewerber - "Bin hingegangen, um Mädchen zu vergewaltigen"
Nach Razzia: Kein hinreichender Tatverdacht - Syrer kommen frei

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.09.2010 14:36 Uhr von ulkibaeri
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hatte schon gedacht, dass ich nun keine Papiertaschentücher oder Probierpackungen mehr bekomme, wenn ich in der Apotheke was kaufe. Aber das BGH hat mir jetzt den Tag gerettet :)
Kommentar ansehen
09.09.2010 14:48 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hat dieses Sch....land nicht: genug richtige Probleme, dass man sich an solch einem Mikroben-Furz aufgeilen muss?
Kommentar ansehen
09.09.2010 14:54 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
An sich gesehen, kann ich der Preisbindung: einiges positives abgewinnen und eine Unterwanderung durch Geschenke ist absolut nicht in Sinne des Gesetzgebers. Allerdings werden diese bindenden Preise an völlig falscher Stelle festgelegt und aus europäischer Sicht ist dies bestimmt eine unzulässige Form des Protektionismus.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaftler beendet die Theorie von Wasser auf dem Mars
Amerikanische Forscher haben bisher unbekannten Stoffwechselweg im Auge entdeckt
Augsburg: Gastwirtin verzweifelt an rabiaten Gästen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?