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Debatte um das Größenlimit von Planeten und Braunen Zwergen

Während die Kriterien für die Einteilung als Planet am kleinen Ende nach der neuerlichen Definition gut eingegrenzt wurden, gibt es am anderen Ende der Größenskala noch heftige Debatten. Die Wissenschaftler streiten darüber, wann ein Himmelskörper als Planet anzusehen ist und wann als Brauner Zwerg.

Bisher diente die Fähigkeit zur Deuterium-Fusion als Grenze. Die entsprechende Grenzmasse wurde auf ungefähr 13 Jupitermassen berechnet, alles darunter sollte ein Planet sein. Ein Team um David Speigel von der Princeton University hat Simulationen durchgeführt, die dieses Limit nun in Frage stellen.

Speigel untersuchte die Anfangsbedingungen, bevor die Deuterium-Fusion des Himmelskörpers zündet. Dabei fand er heraus, dass die berechnete Grenzmasse stark variieren kann. So sei die Deuterium-Fusion bei Braunen Zwergen unter bestimmten Voraussetzungen auch schon bei elf Jupitermassen möglich.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Debatte, Planet, Größe, Limit, Brauner Zwerg
Quelle: www.universetoday.com
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2010 14:29 Uhr von alphanova
 
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In der Quelle wird genauer auf die Anfangsbedingungen eingegangen. Dazu zählen beispielsweise die vorhandene Deuteriummenge und der Anteil verschiedener anderer Elemente.
Nun wird angedacht, auch die Art der Entstehung (Planetare Staubscheibe oder Gravitationskollaps) in die Klassifikation mit einfließen zu lassen.
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09.09.2010 15:42 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -2
 
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andere Kriterien: Wenn man sich bei der Masse nicht sicher ist, kann man dann nicht andere Kriterien wie Leuchtkraft oder bestimmte Spektralinien als Unterscheidung nehmen?

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