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Sozialwissenschaftler fordern bessere Bildungsförderung für Migranten

Eines der Hauptprobleme mangelnder Integration liegt im deutlich niedrigeren Bildungsstand von Kindern mit Migrationshintergrund. Während Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich seltener ein Gymnasium besuchen, sind sie über doppelt so häufig an Hauptschulen anzutreffen als deutsche Kinder.

Auch die Quote der 20- bis 29-Jährigen ohne beruflichen Bildungsabschluss ist fast doppelt so hoch. Die Behebung dieses Missstandes sollte das vorrangige Ziel der Bildungspolitik sein, so der Sozialwissenschaftler Martin Baethge, der für den neuesten Bildungsbericht für Bund und Länder verantwortlich ist.

Die Vorsitzende des Bildungsausschusses Ulla Burchardt fordert ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern zur Verbesserung der Situation. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund wächst weiter, vor allem in Städten. In Frankfurt haben 72 Prozent der unter Vierjährigen einen Migrationshintergrund.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bildung, Förderung, Migrant, Migrationshintergrund, Martin Baethge, Ulla Burchardt
Quelle: eltern.t-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2010 12:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -5
 
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Ich finde, die Bildungspolitik muss generell verbessert werden.
Einerseits jammert die Wirtschaft über einen angeblichen Fachkräftemangel, andererseits wird aber nichts für bessere Bildung getan.
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09.09.2010 13:43 Uhr von RickJames
 
+4 | -3
 
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Funk-a-Tronic: Das was du sagst, sagen Wissenschaftler schon seit den 70ern, Bildungsreformen sind aber teuer, hetzen ist da billiger.
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09.09.2010 13:48 Uhr von Alh
 
+6 | -0
 
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Ich: fordere bessere Bildungsförderung für Einheimische! Fertig.
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09.09.2010 14:31 Uhr von XFlipX
 
+6 | -1
 
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Wenn die Gegenseite ihren Verpflichtungen, die eigentlich schon aus reinem Selbsverständnis heraus kommen müsste, nicht erfüllt. Dann kann die Politik, der Bund etc. noch soviele Integrations - Bildungs - Programme auflegen.

Und diese Problematik wird vorallendigend durch arabische, türkische Migranten bestimmt, sodass der Begriff "Migrant" in dieser Situation zu undiefferenziert ist.

Was die Vietnamesen schon zu fast 100% in der zweiten Generation in Deutchland unter den derzeitgen Bedingungen schaffen - gelingt den arabischen, türkischen Migranten nicht mal in der vierten Generation und ich gehe davon aus, vielleicht nicht mal in der x-ten.

XFlipX
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09.09.2010 14:50 Uhr von golddagobert
 
+6 | -0
 
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´@ Alh: kann Dir nur zu 100% zustimmen. Mein ältester Sohn geht auf ein Gymnasium und selbst dort wird überall der Rotstift angesetzt und unsere Politiker haben nichts besseres zu tun als UNWILLIGEN Migranten Geld in den A.... zu blasen.
Ich selbst arbeite für eine Firma die in zweiter Generation von einer türkischen Familie geführt wird und es ist ein spitzen Job. Der Vater meines Chefs kam als junger Mann relativ mittelos nach Deutschland. Hat hier die Sprache gepaukt, eine Lehre und später seinen Meister als Glaser gemacht, damit will ich nur sagen wo ein Wille ist, ist auch ein weg. Dazu sei angemerkt seine beiden Söhne haben Abitur und das ohne großartige „Fördermaßnahmen“, die gab es nämlich damals noch nicht.

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