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09.09.10 07:57 Uhr
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Späte Einsicht bei Fidel Castro: Kubas Polit-System ist schlecht

Laut US-amerikanischen Medien hat Kubas erster Revolutionär Fidel Castro jetzt eingesehen, dass das politische System auf Kuba nicht richtig funktioniert.

Er antwortete in einem Interview mit der US-Presse auf die Frage, ob das politische System auf Kuba auch auf andere Länder übertragen werden könnte: "Das kubanische Modell funktioniert nicht einmal mehr für uns".

Im selben Interview griff Fidel Castro den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an und kritisierte dessen Äußerungen über den Holocaust.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Entertainment / Prominente
Schlagworte: Politik, System, Kuba, Fidel Castro, Einsicht
Quelle: de.news.yahoo.com
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2010 08:58 Uhr von usambara
in seiner Nachbarschaft ist es besser?
Kommentar ansehen Kurz...   
 
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09.09.2010 09:47 Uhr von BastB
vor dem Ende ist also doch noch die Einsicht da.
Kommentar ansehen auch Ulbricht   
 
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09.09.2010 09:48 Uhr von quade34
versprach nach dem 17.6.53 einen neuen Kurs. Immer wenn die Bolschewiken in Not sind, machen sie solche Versprechungen und verkünden scheinheilig Einsichten. Auch bei den Tschechen war das nach dem Prager Frühling so. Die Peitsche mit den nachfolgenden Verhaftungen konnte damit aber nicht getarnt werden.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
Kommentar ansehen @quade34   
 
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09.09.2010 10:10 Uhr von Mecando
"Immer wenn die Bolschewiken in Not sind, machen sie solche Versprechungen und verkünden scheinheilig Einsichten."
Und was ist da der Unterschied zur Demokratie? ;)
Kommentar ansehen der Unterschied   
 
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09.09.2010 10:40 Uhr von quade34
liegt in der Unterdrückung und dass man nach solchem Post wie Deinem nicht in den Knast kommt.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
Kommentar ansehen @quade34   
 
+4 | -3
 
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09.09.2010 11:05 Uhr von Mecando
Deine Antwort hat nichts mit meiner Frage zu tun.
In deinem von mir zitierten Satz kannst du ´Bolschewiken´ beliebig durch ´Demokraten´, ´Politiker´, ´Wirtschaftsexperten´ oder sontige Machthaber ersetzen. An der Aussage und deren Richtigkeit würde sich nie was ändern.
Deine Antwort hat somit nichts mit meiner Frage zu tun, sondern zielt nur darauf ab gegen die ´Bolschewiken´ zu schießen.

Und Unterdrückung gibt es in der Demokratie und der sog. freien Marktwirtschaft auch. Sie wird wie eben nur anders durchgeführt, weniger offensichtlich.

Ich bin kein Kommunist, bin gegen jede Form von Unterdrückung und finde unsere Demokratie auch sehr gut. Zumindest im Vergleich zu anderen Staaten und deren Staatsform / Regierung dieses Planeten.
Dennoch halte ich den ´perfekten´ Sozialismus für die beste Staatsform.
Leider stehen an dessen Spitze immer Menschen. Und da Macht ja bekanntlich korrumpiert, ist auch der Sozialismus, wie auch die Demokratie mit ihrer freien Marktwirtschaft zum scheitern verurteilt.
Kommentar ansehen Der Sozialismus hat ja schon in der DDR nicht   
 
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09.09.2010 11:16 Uhr von radical_west
funktioniert. Kurz vorm Zusammenbruch hat der dicke FJS nochmal nen Milliardenkredit bewilligt und so das Leiden künstlich verlängert.
Noch heute zahlt jeder deutsche Arbeitnehmer für die Hinterlassenschaften des real existierenden Sozialismus.
Kommentar ansehen Irgendwann...   
 
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09.09.2010 11:17 Uhr von Urrn
...werden auch die letzten begreifen, dass freie Marktwirtschaft und Achtung der Menschenrechte Wohlstand und Fortschritt bringt.
Kommentar ansehen urrn   
 
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09.09.2010 11:22 Uhr von quade34
danke für die Unterstützung.
Kommentar ansehen *lol*   
 
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09.09.2010 11:26 Uhr von maki
FettJSchwein-Milliarden = Peanuts, die paar Kröten schiebt man irgendwelchen Zockern mittlerweile ohne Quittung übern Tisch.

"Freie Marktwirtschaft bringt Wohlstand und Fortschritt"?
Im Irrenhaus bei Sarrazin, Hermann, Steinbach und Co. ist bestimmt noch was frei...
Kommentar ansehen @radical West   
 
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09.09.2010 11:27 Uhr von Noseman
FJS hat etwas über eine milliarde D-Mark der DDR verschafft.

Die Banken des Turbokapitalismus haben von Angela 500 Mrd. € gekriegt. Das ist das tausendfache!
Kommentar ansehen *prust*   
 
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09.09.2010 11:29 Uhr von maki
" urrn
09.09.2010 11:22 Uhr von quade34


danke für die Unterstützung. "

Na da haben sich ja zwei gefunden... *lol*
Kommentar ansehen @urrn   
 
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09.09.2010 11:42 Uhr von Mecando
Ich geb dir sogar recht.
Freie Marktwirtschaft, welche die Menschenrechte achtet bringt sicher auch Wohlstand und Fortschritt.
Aber bitte wo gibt es das, eine real existierende freie Marktwirtschaft welche die Menschenrechte achtet? Mir ist die Existenz einer solchen nicht bekannt.

Das ist ja genau so utopisch wie der perfekte Sozialismus...
Kommentar ansehen Was ist denn   
 
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09.09.2010 11:53 Uhr von anderschd
mit dem Fidel los? Der sagt ja in letzter Zeit so komische Sachen?
Hat er etwa aus dem Fenster geschaut?

Castro habe mit seiner Äußerung nicht die Revolution zurückgewiesen. «Für mich war es die Feststellung, dass im kubanischen System der Staat eine zu große Rolle im Wirtschaftsleben einnimmt» meinte er wohl.

Ein gesundes Maß an Kontrolle wäre fein. Aber wo gibt es das?!

[ nachträglich editiert von anderschd ]
Kommentar ansehen @Mecando   
 
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09.09.2010 12:39 Uhr von Urrn
Ich leb hier ziemlich gut und fühl mich frei. Ich kann gegen die Politik auf die Straße gehen. Ich habe eine Presse, die Skandale aufdeckt. Ich muss keine Angst haben, dass im Winter das Erdgas oder die Lebensmittel knapp werden.

Natürlich ist nicht alles Milch und Schokolade. Aber verdammt viel ist Steak ;)
Kommentar ansehen lächerliche News   
 
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09.09.2010 13:59 Uhr von HateDept
"Laut US-amerikanischen Medien ..."

Sollte mir eigentlich sagen: "nimm das bitte nicht ernst". Die USA mit ihren ThinkTanks, ihren Medien und ihrer jahrzehntelangen Blockadepolitik gg. Cuba sind ja immerhin die besten Freunde Fidel Castros ...
Habe mir trotzdem die Quelle durchgelesen.

Mit Ausnahme dieses Zitats, wozu noch nicht einmal ausgeführt wird, in welchem Zusammenhang Castro das sagte, geht es nur noch kurz um die Interpretation einer "Kuba-Kennerin" und um Castros Kritik an Ahmadinedschad.

Wie kann man das ernst nehmen?
Kommentar ansehen @HateDept   
 
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09.09.2010 14:44 Uhr von Urrn
Es wurde ein Interview geführt. Und da muss normalerweise der Interviewte seine Antworten verifizieren und freigeben; so, wie sie im Interviewtext dann stehen sollen.
Wenn da jetzt irgendwas manipuliert wäre, würde man das über kurz oder lang von Castro erfahren.

Die Frage ist also eher, wie man deinen Verschwörungs-Simsalabimm ernstnehmen kann.
Kommentar ansehen @Urrn   
 
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09.09.2010 15:15 Uhr von HateDept
Man erfährt vieles von Fidel Castro - ebenso wird man vielleicht auch hierzu etwas lesen - aber nicht in der Mainstrem-Presse.

Dass Castro hier tatsächlich zitiert wird, stelle ich gar nicht in Frage. Wie schon gesagt: der inhaltliche Zusammenhang in diesem Interview ist interessant. Die News (auch in der Quelle) gibt an Infos zu einem Interview recht wenig her - musst Du doch zugeben?!

Dass durch Weglassen oder Hinzufügen die Kernaussage verändert wird, hat doch nix mit dem langsam ausgelutschten Totschlag-Vokabular "Verschwörungs-...blabla" zu tun?! Und ob das Interview tatsächlich so wiedergegeben wird, wie Castro das freigegeben hat, darauf hat er genausowenig Einfluss wie Du, wenn Du der dt. Presse ein Interview gibst. Mich irritiert wie gesagt die magere Ausbeute eines solchen Interviews.
Zudem bezweifle ich gar nicht, dass sich Castro zur Politik in Cuba selbstkritisch äußert. Aber das Fazit "dass das politische System auf Kuba nicht richtig funktioniert." ist mir betreffs Fidel Castro zu plump - der kann mehr. Wenn man die Betonung dieses Fazits auf "nicht richtig" legt, könnte man auch interpretieren, dass Manches gut läuft und manches noch nicht ... oder nicht mehr - dass etwas verbesset werden muss. Aber dazu gibt es in der Berichterstattung nur einen winzigen Hinweis bezüglich der "Kuba-Kennerin". Das soll ich ernst nehmen?

Ebenso hat doch die USA-Außenpolitik gegenüber Cuba nix mit bspw. einer Verschwörungstheorie zu tun - es ist doch allg. bekannt, was dort passiert ... oder nicht!?

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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10.09.2010 00:29 Uhr von Enny
Aber er hat sie alle überlebt.
Sämtliche US Präsidenten die schlechtes über ihn sagten oder schlimmeres sind nicht mehr im Amt.
In Südamerika hats geklappt, aber der Fidel hat sich letztlich gegen alle Widersacher durchgesetzt.
Kommentar ansehen @Enny   
 
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10.09.2010 01:25 Uhr von Urrn
"Sämtliche US Präsidenten die schlechtes über ihn sagten oder schlimmeres sind nicht mehr im Amt."

Könnte daran liegen, dass ein US-Präsident nur zweimal im Amt sein darf. Aber das ist natürlich eine sehr gewagte Theorie!
Kommentar ansehen Mal schauen   
 
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10.09.2010 01:34 Uhr von radical_west
wann die ersten Verschwörungstheorien im Web auftauchen, dass die CIA/Mossad/Bilderberger/andere Organisation ( die ich als Vtler dafür verantwortlich mache, dass ich im Leben nix auf die Reihe kriege) Castro durch einen Doppelgänger ersetzt oder gar geklont hat.
Seine aktuellen Aussagen über den kubanischen Sozialismus und Israel/Iran scheinen seine "Fans" jedenfalls zu verunsichern.
Kommentar ansehen Der Titel ist Mist.   
 
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12.09.2010 11:34 Uhr von shadow#
Ich könnte auch sagen dass die Demokratie bei uns nicht mehr richtig funktioniert und hätte damit wohl nicht unrecht.
Trotzdem heisst das nicht dass sie deswegen schlecht ist.

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