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Neue Tierversuchsrichtlinien aus der EU: Deutsche Tierschützer enttäuscht

Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag, den Tierschutz in Europa zu fördern, agierte die Bundesregierung im EU-Parlament als Bremse. Dies bemängelte am Brigitte Rusche, Leiterin der Akademie für Tierschutz und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes.

Die neuen Richtlinien werden den Tierschutz in Süd- und Osteuropa verbessern, dennoch bemängelt der Deutsche Tierschutzbund besonders die ungehinderte Verwendung von Primaten.

Mit der zweijährigen Umsetzungsfrist fordert Rische: "Das Schutzniveau für Labortiere muss deutlich angehoben werden". Fraglich ist jedoch, ob sie damit Erfolg haben wird, denn es wurde ebenfalls beschlossen, dass EU-Mitgliedstaaten keine besseren nationalen Regelungen fassen dürfen.


WebReporter: Pfefferminz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Tier, Chance, Tierschutz, Tierschützer, Richtlinie
Quelle: www.breisen.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2010 07:24 Uhr von Pfefferminz
 
+2 | -0
 
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Ich finde es wiedermal typisch, es wird irgendwas durchaus wichtiges beschlossen auf EU Ebene und dann ist es wieder nicht strikt genug, weil nicht alle Mitglieder (in diesem Fall besonders Deutschland) mitziehen.
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09.09.2010 07:43 Uhr von Zero_GravitY
 
+8 | -0
 
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Stoppt Tierversuche!
Nehmt Politiker!


Tiere sind wenigstens nützlich... sie dienen als Nahrung, Kleidung und manche sogar als Schimpfwort.
Und was ist mit Politikern ?
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09.09.2010 09:32 Uhr von Ardranachbelon
 
+3 | -0
 
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Allein: der letzte Satz reicht schon, um mir die Galle hochkommen zu lassen:
"ebenfalls beschlossen, dass EU-Mitgliedstaaten keine besseren nationalen Regelungen fassen dürfen."

Versteht das einer - ich nicht!
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09.09.2010 10:05 Uhr von Hanmac
 
+0 | -6
 
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tierschützer: sollten sich entweder selbst zur verfügung stellen oder auf alles was getestet wurde verzichten
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09.09.2010 10:46 Uhr von HateDept
 
+1 | -0
 
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@Hanmac: zur Info: heutzutage können etliche Tests simuliert werden - die entsprechenden Ergebnisse werden wissenschaftlich anerkannt. Betreffs der Mehrheit dieser Tests muss quasi nicht mehr unnötig Leid erzeugt werden - darum geht es auch insbesondere bei diesen Gesetzen.
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09.09.2010 11:47 Uhr von Hanmac
 
+1 | -2
 
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@HateDept: ich bin auch dafür das unnötige tests vermieden werden, was aber mit denen die man nicht vermeiden kann?
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09.09.2010 13:16 Uhr von HateDept
 
+1 | -0
 
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@Hanmac: Der Anteil "unvermeidbarer" Tests ist sehr gering. M.E. sollte man aber auch auf diese Tests verzichten. Letztendlich sind die Menschen bisher immer oder früher an verschiedenen Leiden verstorben - das gehört zum Leben dazu.
Neuste wiss. Erkenntnisse, die eben z.T. aus Tests an Tieren gewonnen werden, verhelfen u.U. zu längerem Leben betroffener Menschen - aber auf wessen Kosten?

Mir ist durchaus klar, dass die meisten Menschen den Wert ihres eigenen Lebens höher ansetzen, als den anderen Lebens und dass diese Menschen somit meine Position nicht teilen können und wollen.
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19.09.2010 13:40 Uhr von flireflox
 
+0 | -0
 
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Traurig ist dass man die Tiere wenn sie schon für solche Versuche leiden und sterben müssen nicht wenigstens besser halten kann. Die Pharmaindustrie verdient Milliarden kann aber für die Versuchstiere keine anständigen Käfige etc. kaufen?

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