Neue Tierversuchsrichtlinien aus der EU: Deutsche Tierschützer enttäuscht
Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag, den Tierschutz in Europa zu fördern, agierte die Bundesregierung im EU-Parlament als Bremse. Dies bemängelte am Brigitte Rusche, Leiterin der Akademie für Tierschutz und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes.
Die neuen Richtlinien werden den Tierschutz in Süd- und Osteuropa verbessern, dennoch bemängelt der Deutsche Tierschutzbund besonders die ungehinderte Verwendung von Primaten.
Mit der zweijährigen Umsetzungsfrist fordert Rische: "Das Schutzniveau für Labortiere muss deutlich angehoben werden". Fraglich ist jedoch, ob sie damit Erfolg haben wird, denn es wurde ebenfalls beschlossen, dass EU-Mitgliedstaaten keine besseren nationalen Regelungen fassen dürfen.