EU: José Manuel Barrosos Rede zur Lage der Europäischen Union zeigt die Missstände auf
José Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident, forderte in seiner Rede zur Lage der Union eine staatenübergreifende Direktsteuer aller EU-Bürger. Dieser Vorschlag führte zu kontroversen Reaktionen, müsste doch auch die Sinnhaftigkeit dargelegt werden, warum eine Direktsteuer notwendig sei.
Zudem sei das Ansehen der EU alles andere als gut und würde ohnehin durch Barroso und der gesamten EU-Kommission nur weithin Schaden nehmen, zeichne sich die EU doch bisher durch Handlungsunfähigkeit aus, auch im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Heftige Kritik äußerte Nigel Farage an Barroso. Er vergreife sich mit seiner Rede zur Lage der Union im Ton, erwecke er doch den Eindruck eines US-Präsidenten bei der Rede zur Lage der Nation. Barroso sei aber nicht demokratisch von der EU-Bevölkerung gewählt und habe daher keinen Anspruch.