Nestlé bietet ab sofort Halal-Nahrungsmittel für Muslime an
Der Lebensmittelkonzern Nestlé bietet ab sofort Nahrungsmittel an, die nach islamischen Regeln unbedenklich sind. Sie werden unterschieden in "halal", was so viel bedeutet wie "geeignet" oder "zulässig" und "haram", "das Unzulässige oder Verbotene". Zum letzteren zählen Schweinefleisch oder Alkohol.
In Großbritannien oder Frankreich ist der Halal-Markt bereits ein großer Renner. Das bekannteste islamkonforme Produkt sind die in der Türkei produzierten Halal-Gummibärchen von Haribo. Nun will Nestlé auch hierzulande bei den Muslimen mit ihren Halal-Produkten punkten.
2009 machte der Hersteller weltweit bereits 4,1 Milliarden Euro Umsatz mit Halal-Produkten. Das sind rund fünf Prozent der Gesamteinnahmen. In Deutschland sollen die Nahrungsmittel, auf denen das Label "Türk Mali" (hergestellt in der Türkei) prangt, über die Ethno IQ Group aus Düsseldorf vertrieben werden.