08.09.10 18:59 Uhr
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Deutschland mit niedrigstem Lohnplus in der EU

Im Vergleich mit 21 der 27 EU-Ländern schneidet Deutschland bei der Lohnentwicklung der vergangenen zehn Jahre am schlechtesten ab. Diese Zahlen aus dem ersten Quartal 2010 gab das statistische Bundesamt jetzt bekannt. Die Bruttoeinkommen stiegen nur um 21,8 Prozent in diesem Jahrzehnt.

Der Durchschnittswert EU-weit lag hingegen bei 35,5 Prozent, im Euro-Raum bei 29,5 Prozent. Die Arbeitnehmer in Portugal(29,9), Frankreich(30,5) und Österreich(30,9) mussten sich ebenfalls mit einem unterdurchschnittlichen, aber deutlich größerem Plus als Deutschland zufrieden geben.

Gewinner dieser Studie sind die Rumänen, sie erreichten eine Lohnsteigerung von 559 Prozent. Auch die Lohnnebenkosten in Deutschland stiegen unterdurchschnittlich, was der Konkurrenzfähigkeit deutscher Produkte zu Gute kommt. Gleichzeitig werden aber Lohndumping-Vorwürfe gegen Deutschland laut.


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WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Wirtschaft, EU, Vergleich, Lohn, Lohnentwicklung
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2010 18:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+19 | -1
 
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Ich finde die Lohnforderungen der Gewerkschaften (6 Prozent) nicht übertrieben.

Geht es nach den Unternehmern ist nie der richtige Zeitpunkt für Lohnsteigerungen. Jetzt ist die sich erholende Konjunktur in Gefahr, später gehts dann wieder bergab und da gibts eh nichts...
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08.09.2010 19:14 Uhr von Pils28
 
+6 | -1
 
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Rumänien hat gerade die Mehrwertsteuer von: 19% auf 24% und gleichzeitig die Gehälter im öffentlichen Dienst halbiert. Dazu liegt der durchschnittliche Nettolohn bei guten 300€. Sollte man nun wirklich nicht als Gewinner hinstellen! ;-) Bei so geringem Niveau sind prozentuale Steigerungen einfach nicht sehr aussagekräftig.
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08.09.2010 19:16 Uhr von anderschd
 
+9 | -1
 
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Das heisst ja dann: bei gleichzeitig steigenden Preisen ein Kaufkraftverlust. Was ja durch die Euroeinführung damals noch erheblich verstärkt wurde.
Weniger Lohn, mehr Steuern und der Staat macht auch noch Schulden, dass es raucht
Für Dinge die, sagen wir mal, nicht nötig wären.
Geht ab.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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08.09.2010 19:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -1
 
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559 Prozent: "Dazu liegt der durchschnittliche Nettolohn bei guten 300€. Sollte man nun wirklich nicht als Gewinner hinstellen! ;-) "

Demnach lag der Nettolohn vor 10 Jahren bei 54 Euro.
Jetzt bei 300.
Im Vergleich mit unseren Löhnen immer noch lächerlich, aber eben trotzdem deutlich besser. Die Inflationsrate liegt dort auch nur bei 3,5 Prozent..
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08.09.2010 19:22 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -14
 
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08.09.2010 19:27 Uhr von anderschd
 
+1 | -4
 
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Was? ??
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08.09.2010 19:53 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -4
 
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Mein oben angezeigter: Kommentar gehört nicht zu dieser news. Sollte von Seiter NS eine Fehlleitung sein.

Kommentar gehört zur news


Finnland: Arzt saugte an Brustwarzen, um Diagnose zu stellen
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08.09.2010 20:16 Uhr von FirstBorg
 
+8 | -0
 
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ja klar Ja klar.... die SN software ist schuld wenn man sich Tittennews reinzieht und dann ausversehen wo anders den Kommentar abgibt...
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08.09.2010 20:53 Uhr von alexanderr
 
+6 | -0
 
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genauso hängen wir hinten dran mit der Bildung, schlechte Unis etc.,
haben die höchste Ausländerquote..
ach, und das höchste renteneintrittsalter

aber wir sind europas exportspitze... und wir zahlen am meisten.
:)

[ nachträglich editiert von alexanderr ]
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08.09.2010 20:57 Uhr von FirstBorg
 
+4 | -1
 
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@alexanderr: Wenn wir wirklich die höchste Ausländerquote haben, hat Sarrazin vll doch recht, das das mit der Bildungsproblematik zusammenhängt.
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08.09.2010 21:04 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
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Wir haben nicht die höchste Ausländerquote (sind nur 8,8 Prozent), wir haben absolut gesehen die meisten Ausländer.

Nur so, am Rande....
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09.09.2010 00:18 Uhr von alexanderr
 
+1 | -1
 
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@firstborg: in einigen dingen, was sarrazin erwähnte, gebe ich ihm sogar recht. das problem ist, dass er das problem zu heftig anspricht, also er es sehr provokant von sich gibt. die medien schaukeln das nochmal auf, sodass es als hetze klingt.
des weiteren pauschalisiert er seine aussagen zu arg.
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09.09.2010 09:44 Uhr von frederichards
 
+0 | -0
 
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@FirstBorg: Oder die Ausländer sind in anderen Staaten integrierter als in Deutschland, weil die dort u.a. besser oder einfacher Arbeit bekommen und damit auch die Staatsbürgerschaft und das Wahlrecht.

Dann sinds keine Ausländer mehr.

Vielleicht können die Ausländer dort aber auch nicht so gut leben oder ihre Kultur/Religion ausüben wie in Deutschland und sind deswegen lieber in Deutschland als in Italien oder Frankreich.
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09.09.2010 10:31 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -1
 
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"Arbeit muss sich wieder lohnen" & "´mehr Brutto": "vom Netto"

Unser Dank gebührt Schwarz Gelb.
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09.09.2010 12:15 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
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Ist "Schland" eigentlich eine verkürzte Form von: "Scheissland"?

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