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Neue Studie enthüllt Entstehung von Wasser in Kometen bei 60.000 Grad Celsius

Kometen bestehen größtenteils aus gefrorenem Wasser. Andreas Wolf vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg hat mit einem internationalen Forschungsteam nun erstmals die Bildung von Wassermolekülen in Kometen experimentell untersucht. Basis dafür war ein Teilchenbeschleuniger in Heidelberg.

Mit dessen Hilfe beobachtete man die Wechselwirkungen von Hydronium-Ionen und Elektronen. Prallen sie aufeinander, so können sich drei verschiedene Zerfallsprozesse ergeben - bei einem davon entsteht Wasser. Die Wissenschaftler maßen nun zunächst die Wahrscheinlichkeit, mit der jeder Prozess eintritt.

Es stellte sich heraus, dass bei ungefähr jedem sechsten Zerfallsprozess ein Wassermolekül erzeugt wird. Durch die energiereichen Kollisionen und Abgabe von Bindungsenergie geschieht das allerdings bei einer - für kalte Kometen - unerwartet hohen Temperatur, nämlich bei rund 60.000 Grad Celsius.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Wasser, Astronomie, Entstehung, Komet
Quelle: www.scinexx.de

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08.09.2010 15:31 Uhr von alphanova
 
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Ich hab hier mangels Platz nur einen groben Überblick gegeben. Die Quelle schildert sehr genau die Vorgehensweise der Wissenschaftler. Erklärt werden unter anderem die drei Zerfallsprozesse und der Versuchsaufbau.

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