Deutsche Bahn: Bettwanzen-Alarm im Nachtzug von München nach Rom
Im Nachtzug der Deutschen Bahn von München nach Rom kam es zur großen Aufregung: Dutzende Passagiere klagten über Bisse von Bettwanzen. In Innsbruck mussten zwei Liegewagen abgekoppelt werden und die ÖBB stellte zwei Ersatz-Waggons bereit. Die Fahrt ging mit 90-minütiger Verspätung weiter.
"Das ist kein Hygiene-Problem, die Wagen der Bahn werden täglich gereinigt", sagte die DB-Autozug-Sprecherin Kerstin Adami. Vielmehr sei es ein "grundsätzliches Problem, das weltweit vorkommt". Bettwanzen können durch internationale Fahrgäste per Koffer oder Bekleidung eingeschleppt werden.
Frau Adami bezweifelt, dass die Plage beseitigt werden kann. Alle verseuchten Wagen werden nun von Schädlingsbekämpfern gesäubert. Die Betroffenen können auf Entschädigung hoffen, jeder Fall werde überprüft, dabei aber sehr kulant vorgegangen.