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Prozess: Malaysier platzte Tasche mit 97 Schlangen im Flughafen

Der Malaysier Anson Wong wurde für sechs Monate inhaftiert und erhielt eine Geldstrafe von 61.000 US-Dollar, weil er versucht hatte, 97 Schlangen aus dem Land zu schmuggeln. Wegen gleicher Vergehen wurde er bereits schon 2001 in den USA verurteilt.

Wong wurde am 26. August inhaftiert, als das Personal im Flughafen von Kuala Lumpur auf einem Gepäckförderband eine aufgeplatzte Tasche sah. Sie fanden darin 95 Boas, zwei Nashornvipern und eine Fransenschildkröte.

Das malaysische Gesetz sieht für so einen Fall eine Strafe von bis zu sieben Jahren Gefängnis und bis zu 32.000 US-Dollar Geldstrafe pro Schlange vor. Tierschützer beklagen, dass die Gesetze nicht ausreichen, weil der Schwarzhandel mit Tieren dort immer noch blüht.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Flughafen, Schlange, Malaysia, Tasche, Schmuggel
Quelle: arabnews.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2010 14:48 Uhr von skullx
 
+1 | -1
 
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Virales Marketing und Promotion für die kommende Fortsetzung namens "Snakes on a airport"?
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09.09.2010 08:03 Uhr von fuerTiere
 
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Jedes Jahr beschlagnahmt der Zoll: Tausende von Wildtierprodukten, die Reisende aus fernen Urlaubsländern mitbringen. Die meisten dieser Gegenstände sind Souvenirs, die aus gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Tieren hergestellt sind.
Im Reisegepäck befinden sich dann z. B. Elfenbeinschnitzereien und -schmuck, Accessoires aus Schildkrötenpanzer, Handtaschen, Gürtel und Schuhe aus Reptilienhaut, Felle von Großkatzen, Designartikel aus Stachelschweinspießen, sowie Korallen und Muscheln. Die Vielfalt an Produkten aus Wildtieren sind hier fast keine Grenzen gesetzt.
Leider sind sich die meisten Touristen nicht bewusst, dass Wildtiere in vielen Fällen geschützt sind und der Kauf solcher Souvenirs damit illegal ist. Nicht selten werden die Reiseandenken im Urlaubsgebiet auf Märkten, in Antikgeschäften, am Strand und sogar am Flughafen und in Hotels offen angeboten. Der blutige Hintergrund dieser „tödlichen“ Souvenirs wird verschwiegen und gesetzliche Bestimmungen ignoriert.

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