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Studie: Vorsorgliche Amputationen bei Krebsverdacht sind effektiv

Das Amputieren von Eierstöcken, Brüsten oder Eileitern, bei Frauen, welche Trägerinnen von krebsauslösenden Genen sind, hat sich als wirkungsvolle Waffen im Kampf gegen Krebs erwiesen.

In einer amerikanischen Studie wurde über einen längeren Zeitraum die Krebsrate analysiert. Allerdings sagt die Studie nichts darüber aus, wie sich die Frauen vor und nach der Operation gefühlt haben.

Zum einen sind viele Frauen mit Krebs in ihrer direkten Verwandtschaft konfrontiert, zum anderen kann der Verlust z.B. einer Brust, auch eine hohe psychische Belastung sein.


WebReporter: Pacman44
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Krebs, Vorsorge, Krebsrisiko, Eierstock, Präventivschlag
Quelle: de.news.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2010 17:51 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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Nuja wie sicher ist es, dass man an Krebs erkrankt, wenn man genetisch dafür veranlagt ist?
Wenn bei einer Untersuchung festgestellt wird, dass man diese Veranlagung hat, warum sollte man sich da schon amputieren lassen? Wär´s nicht besser, häufiger zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehe und erst, wenn ein Tumor entdeckt wird, so drastisch zu handeln?
Und wie sicher ist es eigentlich, dass bestimmte Gene "krebsfördernd" (sry, mir fällt da gerade kein besseres Wort ein) sind?

[ nachträglich editiert von HeiligerSchnitter ]
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06.09.2010 18:54 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Guillotine gegen Kopfschmerzen -- auch effektiv! Bezogen auf die Schmerzen ist es zweifellos effektiv, jemanden mit Kopfschmerzen einen Kopf kürzer zu machen.
Effektiv, wirkungsvoll aber bezogen auf wen oder was, sicher nicht auf das Befinden und Empfinden des Patienten.

Die Studie deckt auf wie es wirklich um unsere Medizin steht. Sie handelt auf Verdacht und Vermutungswissen, nicht auf eindeutig nachweisbaren Befunden. -- Soweit die Nebenwirkungen einer Behandlung gering sind, bleibt dies auch für den Patienten akzeptabel. Unsere Krebsmedizin fragt aber nicht nach den Nebenwirkungen von auf verdacht entfernten Organen, sondern verdient an Operationen und unzulänglichen Diagnosen.

Wer verzichtet denn auf das Autofahren, nur weil es tötlich enden kann? Leben, dass ist auch Lebensqualität und endet immer tötlich.
Es gilt sich bewußt zu sein, dass auch die Medizin ein Geschäft ist indem mit Zuckerbrot und Peitsche, mit Schrecken und Hoffnung gearbeitet wird.

Unsere Selbstverantwortung endet mit unserer Ohnmacht auch gegenüber ärztlichem Vermutungswissen.
Dennoch ist und bleibt es unsere Entscheidung uns diesem hinzugeben.

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