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Urteil: Arzt darf Aufklärung über Operationsrisiken am Telefon durchführen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt eine Klage zurückgewiesen, bei der ein Arzt verklagt wurde, der nur am Telefon über die Risiken einer Operation aufklärte.

Bei der nachfolgenden Operation traten dann Komplikationen auf. Die Eltern einer Minderjährigen wollten vom Arzt Schadensersatz haben, weil sie sich nicht richtig aufgeklärt fühlten.

Der BGH ist aber der Meinung, dass ein Arzt über Risiken bei einfachen Operationen am Telefon aufklären darf, wenn der Patient oder dessen Vormund diese akzeptiere. Der Arzt redete mit dem Vater im Vorfeld 15 Minuten am Telefon über die Risiken.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Arzt, Telefon, Operation, Aufklärung
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2010 15:49 Uhr von Dracultepes
 
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Manche Leute sind einfach dreist.
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06.09.2010 16:24 Uhr von KamalaKurt
 
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Vielleicht muss man das verstehen sollen. Aber noch gibt es kein Gesetz, das den Arzt von seiner Schweigepflicht befreit. Schon gar nicht über Telefon, Internet oder anderen Verbindungsmöglichkeiten.

Ob es jetzt über Risiken geht oder Diagnosen. Wenn dann kann solch ein Gespräch nur unter 6 Augen, das heißt , der Arzt der Vormund oder der Patient und ein Zeuge geführt werden.


War es in diesem Falle eine einfache Operation, wenn anschließend Koplikationen auftreten? So langsam kann man auch nur noch Dreck und faule Tomaten, ich möchte hier meiner Fantasie keinen freien Lauf geben, auf den BGH werfen.

Schaut euch mal die Damen und Herren an, die solche fragwürdige Entscheidungen treffen. Ich bin jetzt 62 Jahre alt und habe Verantwortung gegenüber Personen die nicht in meinem Familienkreis sind abgelegt. Und die wollen Recht sprechen über fast 80 Mill. Bundesbürger. (durchschnittsalter > nicht mehr arbeitstauglich)

Einfach mal umdenken. Es gibt junge weltoffen denkende Juristen, die auch ein weitsichtigeres Denken haben als das jetzige Personal.
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06.09.2010 16:32 Uhr von Dracultepes
 
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@KamalaKurt: Was hat die Schweigepflicht damit zu tun? Die ist nicht verletzt worden. Es sei denn man kann als Arzt davon ausgehen das die Telefonate abgehört werden.
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06.09.2010 16:59 Uhr von KamalaKurt
 
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@ Dracultepes ich gebe dir ja Recht. Aber Gespräche solcher Art, die die Operation genehmigen können nur dann geführt werden wenn, die Personen, die das Gesetzt vorschreibt persönlich anwesend sind. Und dies war hier nicht der Fall.


Versuche doch einmal irgend etwas von einem Arzt zu erfahren, wenn du ihm nicht gegenüberstehst und keinen Verwandtschaftgrad 2. Grades nachweisen kannst

In seriösen Häusern geht das nicht.

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