06.09.10 15:06 Uhr
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Immer mehr Privatinsolvenzen in Deutschland

Laut dem Hamburger Wirtschaftsinstitut Bürgel ist die Zahl der Privatinsolvenzen im ersten halben Jahr 2010 angestiegen.

Es wurden 69.417 Insolvenzen von Privatpersonen gezählt. Das sind 12,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Geschäftsführer Norbert Sellin sagte: "Die aktuelle Entwicklung droht das bisherige Rekordjahr 2007 mit 137.000 Fällen zu übertreffen."

Das Wirtschaftsinstitut rechnet in diesem Jahr mit 140.000 Privatinsolvenzen. Bis jetzt wurden die meisten Fälle in Nordrhein-Westfalen gezählt. Gemessen an der Einwohnerzahl gab es aber in Bremen die höchste Zahl an Privatinsolvenzen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Zahlungsunfähigkeit, Privatinsolvenz, Wirtschaftsinstitut
Quelle: de.news.yahoo.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2010 15:25 Uhr von maretz
 
+21 | -3
 
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Ist das jetzt eine Überraschung? Soll ich wirklich erstaunt sein das die Lücke zwischen "Arm" und "Reich" immer weiter auseinander geht - und somit auch immer mehr Leute über den Rand fallen?

Neee - unsere Regierung sagt doch das es aufwärts geht. Und da die nun wirklich unfehlbar sind und einzig und allein das Wohl des Volkes im Auge haben kann man denen doch nur glauben, oder? Immerhin müssen die dieses Jahr damit leben das die eben auch nur ne kleine Diäten-Erhöhung haben und sind somit ebenfalls gestraft genug...

(und jetzt hör ich besser auf - bevor die ironie noch aus dem monitor tropft)
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06.09.2010 15:28 Uhr von geeduz
 
+9 | -17
 
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hmm: naja viele Leute sind ja auch selber schuld das sie Schulden haben, da sie einfach viel zu deutlich über ihren Verhältnissen leben.
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06.09.2010 15:31 Uhr von vmaxxer
 
+14 | -1
 
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Och? Naja, wenn mittlerweile fast alles auf pump gekauft wird ists halt schwieriger den Überblick zu behalten. Dann braucht nur mal eine arbeitslosigkeit dazwischenkommen und schon platzen sämtliche Darlehen bzw Kredite und Ratenkäufe.
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06.09.2010 15:39 Uhr von anderschd
 
+1 | -3
 
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Wie an den Reaktionen, deren Anzahl, zu sehen ist, werden bei SN und in D anscheinend andere Dinge für wichtiger gehalten.
Die ewige TS Diskussion sollte auf hören, dann kann man sich um die wirklich schiefe laufenden Dinge hier kümmern.
Aber Atomkraftwerke, hohe Steuern, usw können wohl noch warten.:(

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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06.09.2010 15:40 Uhr von Philippba
 
+1 | -1
 
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Bürgel kann man nicht trauen: Bürgel hat auch mal behauptet das es unsere Firma nicht mehr gibt, nur weil wir deren nervige Scheiß Post weggeworfen haben. Weil die sich Dinge ausdenken, kann ich mir vorstellen das auch deren Statistiken Bullshit sind. Ich mag den Verein nicht, ich würde den Chef gerne mal ......
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06.09.2010 15:46 Uhr von Dracultepes
 
+9 | -1
 
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Man braucht ja auch ein gewisses Maß an intelligenz um seine Finanzen ordentlich zu halten.

Und wenn man dauernd auf Pump kauft ohne das es richtig durchdacht ist, dann kommt das eben soweit.
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06.09.2010 15:49 Uhr von mcSteph
 
+3 | -0
 
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Da können Merkel & Co. den Aufschwung noch: so sehr beschwören, er kommt und kommt nicht, solange man die Leute vorne und hinten nur abzockt und ausnimmt. Wenn ich oben nur Schei... rein kippe, bekomme ich unten nur Schei... raus - keine Bonbons und keine Schokolade, da kann ich noch so viel quasseln.....
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06.09.2010 16:24 Uhr von Mario1985
 
+5 | -1
 
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das ding ist doch auch: dass man alles aber wirklich alles auf Raten kaufen kann.... Und das ist wirklich verlockend. Da einige Raten erst in 6-12 Monaten anfangen zu laufen und die wenigsten ein Haushaltsbuch führenist das nicht überraschend.... Denn die meisten dieser Privatinsolvenzen sind dadurch entstanden dass auf Raten gekauft wurde, aber dann haben sie keinen Überblick mehr über laufende Ausgaben und verschulden sich immer mehr. Irgendwann ist dann Ende im Gelände und dann hilft nur noch eine Privatinsolvenz. Denn bei 40-50.000Euro Schulden und keinem Grundbesitz lohnt es sich nicht wirklich alles abzahlen zu wollen, gleichzeitig bietet die Privatinsolvenz auch noch Schutz vor weiteren Zinsen auf die bereits bestehenden Verbindlichkeiten und desweiteren darf nach Eröffnung der Privatinsolvenz der gerichtsvollzieher nichts mehr pfänden, sofern die Angaben über die Privatinsolvenz stimmen....
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06.09.2010 17:19 Uhr von Pilot_Pirx
 
+4 | -1
 
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der "Aufschwung": kommt bei den Menschen an
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06.09.2010 18:54 Uhr von Paul_Sc
 
+2 | -1
 
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Ich sag das ja: immer wieder, werdet Insolvenzverwalter. Das ist einer der wenigen Jobs mit Zukunft in Deutschland.
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06.09.2010 19:56 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -1
 
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Eine Seite vs. andere Seite: Und fast genau dieselbe Zahl ist im vergangenen Jahr Vermögensmillionär geworden.

http://nachrichten.rp-online.de/...

Der Knackpunkt: Der Vermögensmillionär erhält weiterhin Zinsen, während der Privatinsolvente in 6 Jahren bei Null wieder anfangen darf.

Irgendwer muss dem Vermögensmillionär nun den Zins erwirtschaften. Und den anderen 429.999 auch.Der Privatinsolvente kann es nicht, also müssen andere ran, die dann bald evtl. auch privatinsolvent sind.
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06.09.2010 22:30 Uhr von AnotherHater
 
+1 | -3
 
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Privatinsolvenz wer das schafft, der hat einfach mal RICHTIG Scheiße gebaut.
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06.09.2010 22:57 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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@no_trespassing: >> Irgendwer muss dem Vermögensmillionär nun den Zins erwirtschaften. Und den anderen 429.999 auch.Der Privatinsolvente kann es nicht, also müssen andere ran, die dann bald evtl. auch privatinsolvent sind. <<

ich dachte dafür garantiert nun die frau hosenanzug, auch wenn sie in wirklichkeit uns damit meint =>

wirklich paradox an der geschichte sind die angeblich pleite gegangenen banken, die mit unsummen an phantasiegeld als rechnung getarnt, dem realen wirtschaftskreislauf kapital entziehen.

kommen eines tages die versprochenen garantien wirklich zum tragen, dürfte mindestens polen offen sein, oder eine militärische intervention im gange.
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07.09.2010 08:03 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -3
 
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Der Aufschwung ist da: aber wenn ich mein Konsumverhalten nciht meinem Einkommen anpasse dann hilft mir der Aufschwung reichlich wenig.

Wenn man sich den Bericht weiter anschaut ist der größte Anteil der Privatinsolven bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25. Kaufen kaufen kaufen und dann kommt die Rechnung.

Da kann der Staat noch so viel machen solange man sich nicht im Zaum hält ist man dem Verderben gewidmet
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07.09.2010 11:20 Uhr von wussie
 
+1 | -0
 
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fast 50% mehr Privatinsolvenzen: in Thürigen.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Und diese Trolle da oben stellen sich immer vor die Kameras und lügen uns auch noch ins Gesicht.

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