Industriespionage: FBI und LKA führen Razzia an der TU-Dresden durch
Das FBI führte in Kooperation mit dem Landeskriminalamt eine Razzia im "Biotechnologie Center" der TU-Dresden durch. Bakterien, die einer amerikanischen Firma entwendet wurden, konnten sichergestellt werden. Der Marktwert des Diebesgutes belaufe sich auf 300 Millionen Dollar.
Beschuldigt wird ein chinesischer Professor, der die Bakterien von einem amerikanischen Unternehmen entwendet haben soll. Dem Professor mit den Kontakten zur TU-Dresden werde nun der Prozess gemacht - es drohen ihm 15 Jahre Haft wegen Industriespionage.
Die Staatsanwaltschaft gibt keine Auskünfte über etwaige Hintermänner oder Helfer. Bekannt wurde nur, dass eine deutsche Firma von dem Universitätsgelände "verschwunden" sei.