06.09.10 12:04 Uhr
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Organspende nur für Spender?

In Deutschland ist der Mangel an Organspenden immer noch so groß, dass die Nachfrage nicht gedeckt werden kann. Jetzt machen Ökonomen den Vorschlag das Organspendegesetz zu reformieren. Unter anderem sollen Spender dann die Möglichkeit haben die Empfängerauswahl einzugrenzen.

Bisher werden bei der Organspende nur rein medizinischen Kriterien beachtet. So kann zum Beispiel ein nicht trockener Alkoholiker ein Spenderorgan erhalten. Auch wenn sich die Organvergabe danach richten würde, ob der Empfänger selbst einen Spenderausweis hat, wäre mehr Gerechtigkeit gegeben.

Das Vorrücken auf der Transplantationsliste könnte dann über die Dauer, über die der Empfänger selbst einen Organspenderausweis hatte geregelt werden. Im Moment haben Spender keinen persönlichen Vorteil aus dem Spenden eines Organs, außer die unmittelbare Nächstenliebe.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Reform, Mangel, Organspende, Empfänger, Spender, Organspendegesetz
Quelle: www.derwesten.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2010 12:18 Uhr von wordbux
 
+42 | -13
 
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Wer also keinen Spenderausweis hat muss verrecken.
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06.09.2010 12:22 Uhr von Haruhi-Chan
 
+27 | -36
 
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tja: Die sollten einfach mal einfacher machen so einen scheiß schiss ausweis zu bekommen.
Ich würde liebend gerne nach meinem Tod Organe spenden.
Aber ich mach den Zirkus nicht mit für diesen Ausweis zum Arrzt zu rennen, zu warten, hin und herzulaufen, nachzutelefonieren, etc. Das ist zu umständlich. VIelleicht sollte man das vereinfachen und ne kleine Belohnung dafür aussetzen wie zum Beispiel: Für ein Jahr keine Praxisgebühr bezahlen oder sowas.
Ich bin sicher nach diesen Maßnahmen hätten die mindestens die doppelte Anzahl an Spendern.
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06.09.2010 12:24 Uhr von Hanmac
 
+9 | -12
 
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in den USA: lassen sie die leute direkt vor dem Krankenhaus verrecken wenn man keine Krankenkasse hat


aber ich lege mir vllt auch so einen ausweis zu ... wenn man angeben kann was man spenden will
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06.09.2010 12:25 Uhr von falkz20
 
+35 | -10
 
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Finde ich richtig Sich selber nicht im Falles des Todes aufschneiden lassen wollen, aber im quasi auf die "Spendenbereitschaft" im eigenen Fall hoffen wollen. Das passt nicht...
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06.09.2010 12:26 Uhr von Copak
 
+35 | -0
 
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Haruhi-Chan: Den Ausweis kann man sich runterladen und ausdrucken

http://www.organspendeausweis.org/

[ nachträglich editiert von Copak ]
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06.09.2010 12:26 Uhr von EvilMoe523
 
+12 | -2
 
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@ wordbux: Etwas hart ausgedrückt.

Sterben müssen leider viele Menschen, die vergebens auf ein Organ warten und so doof finde ich die Idee nun nicht.

Es spricht ja nichts dagegen, sich auf die Spenderliste setzen zu lassen, für den Fall das man z.B. ums Leben kommt. Klar haben da viele Leute ein Problem mit, aber dann sollten sie doch auch nicht erwarten ein Organ zu erhalten wenn es ihnen mal dreckig geht, wäre ja irgendwo ziemlich egoistisch.

Halte es für auch keine gute Idee, dass derzeit auch Alkoholiker Spenderorgane erhalten können bzw. sollten diese ziemlich weit hinten stehen auf der Liste und willige Spender durchaus bevorzugt werden.
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06.09.2010 12:27 Uhr von DerJosch
 
+15 | -0
 
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@Haruhi-Chan: Das ist mir neu. Normalerweise kann man seinen Organspendeausweis im internet umsonst bestellen, füllt diesen dann aus und trägt ihn mit sich. Ärztliche Untersuchungen sind dafür nicht notwendig. Diese werden, soweit ich weiß, erst nach deinem Tod gemacht. Ich besitze jedenfalls einen und musste nichts testen lassen.
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06.09.2010 12:29 Uhr von no-smint
 
+14 | -0
 
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@Haruhi-Chan: Sorry aber das ist die schwächste Ausrede die ich jemals gehört habe. Wenn Du Dich nur ein bisschen informiert hättest, wüsstest Du dass es Schwachsinn ist was Du da von Dir gibst.

Geh Doch einfach mal auf http://www.organspende-info.de/... da findest Du sogar einen Ausweis zum sofort selber Ausfüllen und ausdrucken, der volle Gültigkeit besitzt. Man muss nirgendwo als Organspender "registriert" sein, daher brauchst Du mit dem Ausweis auch nicht zum Arzt zu rennen oder hinterherzutelefonieren. JUHU Jetzt kannst Du einfach nach deinem Tod Organspender sein, jetzt bin ich gespannt ob Du das auch durchziehst oder nur einer derjenigen bist die großschnäutzig ankündigen "Ich mach das" und dann den Schwanz einziehen.

Sorry für den scharfen Ton, aber die Aussage war echt banane!

@News: Aus diesem Grund dürfte sich auch die Umsetzung schwierig gestalten, Organe nur an Organspender zu vergeben. Die moralische Frage mal dahingestellt, rein praktisch wärs ja so, dass ich mir wenn ich eine Spende benötige einfach fix nen Ausweis ausdrucke, den 3 Jahre zurückdatiere und Voila, bin ich schon ewig Organspender.

Da waren 2 Leute schneller als ich! ; ) Egal, Organspende ist jedenfalls eine gute Sache, macht das ruhig, denn wenn ihr selbst mal in die Situation kommt, werdet ihr es den Spendern danken. Und wenn ihr Spender werdet, dann fehlen euch die Organe auch nicht mehr ; )...

[ nachträglich editiert von no-smint ]
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06.09.2010 12:29 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Die Ökonomen brauchen ein Spenderhirn Der Alkoholiker bekommt vielleicht maximal dann einSpenderorgan, wenn es Lebern regnet. Ansonsten kommt er nicht schnell genug vorn auf die Liste um das zu überleben.
Und auch der Rest ist ausgemachter Schwachsinn.

Was wirklich helfen würde, wäre zum Beispiel ein Opt-Out Verfahren für Organspender, wie es in anderen Ländern erfolgreich praktiziert wird.
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06.09.2010 12:35 Uhr von Glimmer
 
+6 | -16
 
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06.09.2010 12:41 Uhr von tulex
 
+11 | -5
 
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In Spanien: wird das so geregelt, das man generell Organspender ist, es sei denn man widerspricht dem.

Ist meiner Meinung nach die bessere Methode. Was bringen einem denn die Organe nach dem Tod?

Natürlich respektiere ich Leute, die aus religiösen Gründen "komplett" beerdigt werden wollen, aber humaner und gesellschaftlich sinnvoller ist es seine Organe zu spenden.
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06.09.2010 12:50 Uhr von Ken Iso
 
+6 | -4
 
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@tulex: Ich denke, es geht auch vielen Leuten schlicht um die Angst zu früh als "tot" befunden und geerntet werden. Außerdem gibt es berichte, dass auch Hirntote Reaktionen auf Schmerzen gezeigt haben und ich stelle mir das nicht so toll vor bei lebendigen Leib ausgebeint zu werden.

Edit: ganz nebenbei gibt es auch viele Kritiker was die Organspende angeht (insbesondere auch Organempfänger) die die Auffassung vertreten, dass man mit einer Spende niemals ganz gesund wird und die Nebenwirkungen die Menschen so fertig machen, dass Sie es teilweise bereuen Organe erhalten zu haben.

Ist leider nicht alles Glück und Sonnenschein, aber das möchte halt niemand sehen.

[ nachträglich editiert von Ken Iso ]
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06.09.2010 12:55 Uhr von LLCoolJay
 
+8 | -7
 
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Hasst mich dafür aber ich bin dagegen meine inneren Organe als Ersatzteillager für andere zu verwenden.

ich möchte auch selbst keine Organe von anderen.

Das hat keinen religiösen Hintergrund. Ich meine nur das jeder Mensch mit dem klarkommen muss was er von Natur aus hat.
In gewissen Grenzen kann man durchaus zu einer Verbesserung beitragen (Bluttransfusion, bin auch selbst Spender, Knochenmarkspende, bin ich auch registriert, usw.).
Aber ganze Organe (Haut mal ausgenommen) zu überragen und einen Verstorbenen auszuschlachten kommt mir wie ein anatomischer Ausverkauf vor.
Der, der die Spende empfängt hat deswegen auch keine Überlebensgarantie. Viele müssen vielmehr ihr Leben lang Medikamente zu sich nehmen um die Abstossfunktion des Körpers zu unterdrücken und sind damit auch um einiges anfälliger für andere Krankheiten.

Jedem das Seine. Die Idee aus der News halte ich für Blödsinn, da jemand der bisher nicht gespendet hat aber auf einmal selbst eine Spende braucht und möchte sich schnell mal eben als solcher registrieren kann.
Und selbst wenn man das einschränkt gibts immer noch das Problem das z.B. jemand der seit langer Zeit Diabetiker ist auch schwerlich Organe spenden kann nach seinem Tod. Denn die werden durch die Krankheit auch in Mitleidenschaft gezogen und sind dementsprechend meistens gar nicht nutzbar.
Also könnte diese Person auch keine Niere gespendet bekommen, weil er selbst nicht spenden kann.
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06.09.2010 13:33 Uhr von timoworld
 
+3 | -0
 
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ach Haruhi-Chan, wo liegt dein Problem. Den Ausweis kannst du dir kostenlos herunterladen (http://www.organspende.de/...) und selbst auffüllen und in den Geldbeutel stecken. Solltest aber Angehörigen von dir sagen, das du so einen Ausweis besitzt. Im Falle des Todes wäre dann klar, dass du einer Organentnahme zustimmst.
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06.09.2010 13:37 Uhr von atrocity
 
+5 | -0
 
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@LLCoolJay: Nunja, ich weiß auch nicht ob ich im Fall der Fälle ein fremdes Organ in mir haben möchte.

Aber eines weiß ich sicher, wenn ich tot bin brauche ich meine Organe ganz sicher nicht mehr. Dann gebe ich sie gerne jemandem der damit eventuell ein paar Jahre länger leben kann und potenziell damit glücklich wird. Wenn nicht ist mir das auch egal, es wurde immerhin versucht dem Menschen zu helfen.
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06.09.2010 13:45 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -0
 
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atrocity: Deine Ansicht sei dir gegönnt :)

Ich finde halt nur das man die Energie Spender zu bekommen auch viel sinnvoller in die Weiterentwicklung anderer medizinischer Technologie verwenden könnte.

Beispielsweise der Möglichkeit das der Körper selbst Organe nachbildet. Oder zumindest mit der DNA des Betroffenen die Organe ausserhalb gezüchtet und dann implantiert werden können.

Jemand der eine Niere empfangen hat aber dafür dann den Rest seines Lebens chemische Hämmer nehmen muss dürfte nicht unbedingt glücklicher sein.
Abgesehen davon das durch die Medikamente selbst oder die damit verbundene Schwächung des Immunsystems das Leben der Person nicht unbedingt verlängert werden dürfte.
Und ob der Körper das Organ abstösst oder nicht kann man vorher nur bedingt prüfen.

Ja also, ich bin jedenfalls bekennender Nicht-Spender von Organen. Ich sehe mich selbst nicht als Ersatzteilspender und möchte auch nicht so behandelt werden.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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06.09.2010 13:50 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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Ist doch nur eine Frage der Zeit bis irgendein Politiker auf die Idee kommt,das bisherige Zustimmungsprinzip bei Organspenden in das Widerspruchsprinzip umzuwandeln. Beim Zustimmungsprinzip muss der Spender zu Lebzeiten zustimmen,beim Widerspruchsprinzip muss man zu Lebzeiten einer Spende widersprechen.
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06.09.2010 13:53 Uhr von atrocity
 
+2 | -0
 
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@LLCoolJay: Auch deine Meinung sei dir gegönnt :)

Es wäre trotzdem Sinnvoll wenn man einfach beim Ausstellen des Persos oder Führerscheins oder sonstwas gefragt werden würde: "wollen sie organe spenden?" und dann ein "ja", "nein" oder ein "ja, alles außer.." vermerkt werden würde. Ich denke halt das sich viele Leute darüber nie Gedanken gemacht haben, und wenn man sie so direkt fragen würde sicher viele Zustimmen würden die gerade keinen Organspenderausweis haben.
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06.09.2010 13:57 Uhr von Didatus
 
+7 | -1
 
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und was ist wenn ich mein Leben lang Blut gespendet habe, beim DKMS zur Knochenmarkspende gemeldet bin und auch immer wieder Blutplasma spende, aber es einfach nicht mit Gefühlen und Glauben vereinbaren kann, mich nach meinem Tod ausfleddern zu lassen? Ich persönlich komme einfach nicht mit dem Gedanken klar, nach meinem Tod nur noch als Ersatzteillager zu fungieren. Ich bin ein Idividuum, ein Mensch, eine Persönlichkeit und nicht nur einfach ein organisches Konstrukt, welches man wie ein Auto nach der Benutzung ausschlachten und die Reste wegschmeissen kann. Ich bin gerne bereit zu Lebzeiten zum Beispiel eine Niere zu spenden, aber nach meinem Tod soll mein Körper so bleiben, wie er ist. Das ist nun einmal meine persönliche Einstellung.
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06.09.2010 13:59 Uhr von Ken Iso
 
+0 | -0
 
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@Marco Werner: Das war sogar schon einmal im Gespräch.
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06.09.2010 14:06 Uhr von 2010
 
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große Klappe aber nix dahinter. die ganzen leute die hier rumsülzen das sie selber kein ausweis haben wollen, möchte ich mal sehen wenn sie z.B. durch einen nichtselbstverschuldeten Unfall oder ähnliches auf ein Organ angewiesen sind.... IHR WERDET AM LAUTESTESTEN SCHREIEN....
ich selbst habe ein spenderorgan von einem familienmitglied und hab leute neben mir verrecken sehen... setzt euch mal zu dennen ans Bett und erzählt Ihnen so ne unglaubliche scheisse!!!

[ nachträglich editiert von 2010 ]
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06.09.2010 14:16 Uhr von LLCoolJay
 
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2010: Meinst du, du bist was Besonderes? ich habe auch schon mehrere Menschen sterben sehen. Wegen Unfällen, Diabetes, Krebs, usw.
Und in jedem einzelnen der Fälle (In einem sogar ein sehr enges Familienmitglied) hätte durch ein Spenderorgan lediglich der Leidensweg verlängert werden können.

Wenn du spenden möchtest dann wird dich keiner dran hindern. Meine nur nicht das deine Ansicht die einzig richtige Wahrheit ist. Denn Leben retten um jeden Preis ist eine grausame Vorstellung. Der Tod ist in manchen Situationen die bessere Wahl.


@atrocity:
Jup, das wäre gut. Wobei sich die Einstellung mit 15 / 16 durchaus ändern kann.
Man könnte das aber ja auch bei der Verlängerung des Passes abfragen.
Fände ich sinnvoll :)
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06.09.2010 14:18 Uhr von atrocity
 
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@fuxxy: hab die Quelle gelesen... klingt zwar hart das ganze, aber meine Meinung ändert der Text nicht.

Man beachte das der Text von einer "urchistlichen" Zeitung ist. Also von einer Sekte die irgendwelche Probleme mit einer unsterblichen Seele oder ähnlichem Unsinn herbei reden will.

Es gibt harte Kriterien die erfüllt sein müssen damit ein Patient als Hirntot gilt. Was da noch an Reaktion des Körpers da ist, ist rein körperlich. Wenn man einen toten Frosch an eine Batterie anschließt zuckt er auch noch mal...
Man könnte eventuell die Pfleger besser auf das ganze vorbereiten (und sie bei der Gelegenheit gleich mal besser bezahlen), das wäre sicher sinnvoll.
Aber ein Hirntoter wird nie wieder aufstehen, reden, fühlen lieben oder leiden können. Was da noch liegt und eventuell durch Reaktionen des Kleinhirns noch zu leben scheint ist nur eine leere Hülle die ohne die Moderne Medizin innerhalb kürzester Zeit endgültig sterben und verrotten würde.

Aber jedem sein eigener Weg, ich finde es nur wichtig das sich jeder Mensch mal 5 Minuten Gedanken über das Thema macht und sich zu einer Entscheidung durchringt. Zu welcher auch immer, man muss diese Entscheidung dann Akzeptieren. Und das wird sie heute ja auch schon.

Wer keinen Spenderausweis hat, erschwert es übrigens den Verwandten die dann für einen entscheiden müssen. Und die in dieser Situation vermutlich eh am Ende ihrer Nerven sind weil ihr gerade gestorben seid. Tut Ihnen das nicht an. Man kann auch einen Organspenderausweis haben und der Organentnahme darauf komplett widersprechen. Dann weiß jeder was Sache ist.
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06.09.2010 14:25 Uhr von Nebelfrost
 
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was für ein schwachsinniger artikel. welches organ kann man denn schon spenden, wenn man selbst nicht tot ist? da käme höchstens eine der beiden nieren in frage und das wars dann aber auch schon. alle anderen organe sind lebenswichtig, ohne denen ein leben nicht möglich ist. oder erwarten die etwa, dass man sich für andere opfert? also bitte was soll der scheiß hier?

soweit ich weiß, kommen spenderorgane größtenteils von unfallopfern oder aus illegalen quellen (von der organmafia).
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06.09.2010 14:31 Uhr von no_trespassing
 
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Organ- und Blutspenden ist total ineffizient: Das Spenden und Spendersuchen ist nichts anderes als ein Umverteilen von vorhandenen Ressourcen.

Total uneffektiv. Weil embryonale Stammzellforschung ja verboten ist, darf man ja Zellhaufen nicht für "Ersatzteile" heranwachsen lassen. Dabei wäre die Niere oder das Herz aus der Petrischale die Lösung.

Im 21. Jahrhundert muss das Austauschen kranker Organe funktionieren wie das Auswechseln eines Auto-Ersatzteils. Man entnimmt die DNA-Probe, gibt die Daten an die Fabrik weiter, die stellen eine Niere oder eine Leber her, verpacken es steril in der Styroporschale und ab geht die Post.

Wenige Tage später wird das frische und von Gendefekten befreite Organ eingesetzt.
Genauso mit Blut. Wenn der Körper immer wieder neues Blut bilden kann, ist es nachzüchtbar. Man muss nur den Mechanismus nachbilden.

Das lästige Spendersuchen und Hoffen, genauso wie der Organhandel sind Geschäftemacherei und Relikte aus den vergangenen Jahrzehnten.

Die Medizin könnte viel mehr leisten, aber man darf ja nicht, weil man die Forschung quasi kastriert (darf nicht in die Schöpfung eingreifen und lauter so blabla). Alles, was die Medizin bewerkstelligen kann, sollte auch gemacht werden.
Dann bräuchte man keine Organe mehr umverteilen. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigenen Organe.

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