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Thomas de Maizière: Zehn bis 15 Prozent der Migranten wollen sich nicht integrieren

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte gestern Abend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin", dass in Deutschland zehn bis 15 Prozent der Migranten eine Integration verweigern.

Gleichzeitig habe er diesbezüglich Fehler in der Vergangenheit eingeräumt. Er sagte, dass Ausländer zu einer Integration verpflichtet sind, wenn sie Geldleistungen vom Staat erhalten.

Die Meinung von Thilo Sarrazin bezeichnete er als "spalterisch". De Maizière ist der Meinung, dass das kein Religionsproblem wäre, sondern ein Problem der Schichten, "auch deutscher Unterschichten".


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Integration, Migrant, Thomas de Maizière
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2010 07:52 Uhr von Selina90
 
+10 | -13
 
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Hat: er eine Umfrage gemacht unter den Migranten in Deutschland? Zumindest mit dem letzten Absatz hat er Recht. Ich will mich hier auch nicht wirklich integrieren, bin in keinem Verein, will von den Nachbarn nix wissen usw. Gott sei Dank hab ich keinen Migrationshintergrund, bin nämlich deutscher als deutsch...
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06.09.2010 08:25 Uhr von Glimmer
 
+14 | -8
 
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Es ist kein Religionsproblem: sondern liegt an inkompatiblen Kulturen. Das hat Sam Huntington bereits 1996 in "Clash of Cultures" beschrieben:

http://www.welt.de/...

http://de.wikipedia.org/...
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06.09.2010 08:37 Uhr von PeterLustig2009
 
+23 | -6
 
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@ImmerNurIch: Die Parallelen zwischen "Mein Kampf" und des Buchs Sarrazins sind eh nur lächerliche Versuche einen Mann mundtot zu machen.

Ob es der Politik gefällt oder nciht, Herr Sarrazin hat in vielen Fällen (leider) Recht
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06.09.2010 08:42 Uhr von buzzbox
 
+18 | -2
 
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Warum sollten sie auch ? In jeder größeren Stadt findet sich ein eigenes Viertel in dem eine große Menge von Migranten leben und auch deren eigene Sprache sprechen - sowie deren Kultur leben. Abgesehen von irgendwelchen Behördengängen brauchen sie ja nichtmal die deutsche Sprache, wobei es dort ja meißt bilinguale Mitarbeiter gibt. Ich finde es schade das es Menschen gibt die sich nicht integrieren möchten. Wenn ich Urlaub einem anderen Land mache indem ich die Sprache nicht kann, komme ich mir schon unheimlich blöd vor, wie soll ich dann in solch einem Leben ?
Wieso kann man es nicht wie in anderne Ländern auch handhaben, dass man ein 90 Tage Visum bekommt und sich erstmal einen Job suchen muss, bevor man endgültig einwandern darf. Nicht das der Verdacht aufkommt ich hätte was gegen Migranten, aber wenn ich nach China, Australien, Kanada oder sonstwo hingehen möchte, gehts mir ja auch nicht anderst.
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06.09.2010 08:47 Uhr von anderschd
 
+5 | -12
 
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10-15% also. 7 Mio. Ausländer leben legal in Deutschland. Das würde ja heißen, das summa summarum knapp 1,5 Mio Menschen lt.TS es fertig bringen, Deutschland ab zuschaffen. Da würd ich aber noch mal nach rechnen, Hr. S.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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06.09.2010 08:59 Uhr von realsatire
 
+12 | -1
 
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@buzzbox: Das Problem ist leider, das nicht mal allgemein gesagt "fremdsprachige Ausländer" sich anpassen mussten durch z.B. Erlernen der Sprache, sondern bis heute alle wichtige Ämter _sich_ angepasst haben. Wird auch weiterhin gefördert, sämtliche Anträge in diversen Sprachen, Übersetzer die extra eingestellt wurden etc.
Das mit dem 90-Tage-Visum geht schlecht, da es sich eben _nicht_ um neu Eingereiste handelt, sondern oft um Menschen, die seit Jahrzehnten hier sind..
Leider wurde und wird da zuviel falsch gemacht, deutlich gesagt ist Erwerb der Sprachkenntnisse keine Holschuld vom Gastland, sondern eine Bringeschuld des Eingereisten.
Die jetzt nach Deutschland frisch Eingereisten müssten stärker verpflichtet werden, aber da wird auch geschlafen. Es werden weiterhin "Ehepartner" importiert, die meistens kaum Interesse an Integration haben. Nachvollziehbar allerdings, welche Schicht ist da wohl bei den versprochenen Hochzeiten angesagt.

10-15% halte ich für zu gering, allerdings Sarrazins 70% für zu hoch, irgendwo in der Mitte dürfte es sein. Für diejenigen die es immer noch nicht glauben wollen, empfehle ich mal Exkursionen in die "Ghettos", z.B. Berlin Kreuzberg, Neukölln, Wedding und andere Gebiete.

Wer zwischen den Zeilen lesen kann:
http://www.zeit.de/...
http://www.zeit.de/...
http://www.zitty.de/...

Beim ersten Link dachte ich erst es würde nur mir auffallen, oder ich mich täuschen, aber die Kommentare stimmen mir zu. 40 Jahre in Deutschland, nicht Deutsch können, sich beschweren das kein Kurs angeboten wurde..
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06.09.2010 09:00 Uhr von Alh
 
+8 | -4
 
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So so, zehn bis fünfzehn Prozent? Nun, ich halte diese Vermutung, denn nichts anderes ist es, für sehr untertrieben.
Würden die Damen und Herren Politiker in der Realität leben, wüssten sie, dass die Zahl um einiges höher ist.
Keine Ahnung wieso man nun Hinz und Kunz befragt. Um die Problematik weiß man doch schon seit Jahrzehnten. Es ist höchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen!
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06.09.2010 10:12 Uhr von realsatire
 
+1 | -1
 
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@BastB: Macht mir Bauchschmerzen das auf die Religion zu schieben.
Eher ist das übertriebene Leben nach der Religion das Problem.
So wie leider immer noch viele Moslems ihren Glauben leben, beeinflusst das natürlich ihre Kultur, bringt einige auf einen Stand des Mittelalters zurück. Vergleichbar wird doch der christliche Glauben so nur noch von Menschen gelebt die ihr ganzes Leben der Religion opfern, also vor allem Mönche und Nonnen.

Ich bin auch gläubig, gehe aber sehr selten in die Kirche, Fastenzeit etc mache ich auch nicht mit, das wird auch gesellschaftlich akzeptiert, hierzulande. In anderen Ländern, gerade eben muslemisch orientierten sieht das anders aus, dieses wird leider von vielen hier weitergelebt.
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06.09.2010 10:12 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -6
 
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Integration Rassismus ist normal, es hat sich einfach in der Geschichte bewährt, unter "seines Gleichen" zu bleiben. Vorurteile sind da um sich selbst zu schützen, es ist nur zu blöd, wenn man über´s Ziel hinausschießt und aus Selbstschutz und Vorsicht plötzlich Hass und Angst wird.

Wir haben in Deutschland jedes Jahr rückläufige Zahlen bei Morden, gleichzeitig eine recht hohe Aufklärungsquote um die 95% und mehr, die Zahl der Mordversuche lag 2008 bei 926, vollendete Morde in Höhe von 370, also etwa einer pro Tag (Quelle Wikipedia)

Im Jahr 2006 fielen nach der deutschen Polizeilichen Kriminalstatistik (vgl. BKA [3]) 1650 Personen einem Totschlag bzw. einer Tötung auf Verlangen zum Opfer.

Also kurz zusammengefasst:
1650 Tote durch Totschlag
370 Tote durch Mord
Verdoppeln wir die Zahlen, um die Dunkelziffern nach Möglichkeit zu erfassen, haben wir etwa 4.000 Tote durch Gewaltverbrechen Mord und Totschlag.

Wir haben genausoviele Tote durch Verkehrsunfälle, dazu kommen 11.000 Tote durch Suizid! Die meisten hier werden durch einen Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus dem Leben befördert (über 100.000 Tote jedes Jahr).

Jedes Jahr sterben laut Schätzungen etwa 17.000 Patienten auf Grund von Behandlungsfehlern in deutschen Krankenhäusern.

17.000 Tote durch "Ärztepfusch?" Also jeden Tag über 40 Tote? Das wär doch mal eine Nachricht "Und auch heute wieder knapp 45 Tote durch Ärztepfusch - und jetzt zum Wetter!"

Stattdessen wird immer nur auf den Ausländern rumgehackt, sie wollten sich nicht integrieren und uns arme Deutsche nur Abzocken. Also erstens haben wir die Einwanderungsgesetze gemacht, wenn die so scheiße sind, dann sind doch nicht die Ausländer schuld oder haben die jetzt unsere Gesetze gemacht? Der finanzielle Schaden, der durch eingereiste und sagen wir moralisch fragwürdige Sozialhilfeempfänger entsteht, wo liegt der? 1 Milliarde im Jahr? 5 Milliarden? Wie hoch ist nochmal unsere Bürgschaft für Griechenland? Oder für die Bankenrettung? Oder die Wiedervereinigung? Oder Reparationszahlungen? Oder Subventionen an diverse Unternehmen, die sich am liebsten selbst die Taschen voll machen? Hat ein Ausländer schonmal soviel Schaden angerichtet wie beispielsweise ein Herr Müller: Zitat

"In einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland erstellten Studie Müller-Milch melkt Steuerzahler[16] wurde das Unternehmen scharf kritisiert, weil es sich die Schaffung von Arbeitsplätzen in einem neuen Werk mit Fördermitteln der EU und des Landes Sachsen in Höhe von insgesamt 70 Millionen Euro subventionieren ließ, kurz darauf jedoch zwei andere Werke schloss, sodass letztlich mehr Arbeitsplätze abgebaut als geschaffen wurden. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch die Subventionspolitik, bei der zeitgleich Fördermittel für die ökologische Landwirtschaft gestrichen wurden."

Oder soviel wie ein Herr Zumwinkel? Ein verurteilter Verbrecher, der 20 Mio Euro ausgezahlt bekommt und nicht ins Gefängnis muss. Also wer richtet hier in Deutschland wirklich Schaden an? Der Arbeitgeber, der Dumpinglöhne bezahlt oder der Einwanderer, der Sozialhilfe beantragt?

Das hier ist kein Freibrief für faule, kriminelle oder sonstige gesellschaftlich nicht tragbaren Menschen, egal welcher Herkunft. Das ist ein Appell mal nachzudenken, wer macht den wirklichen Ärger hier in Deutschland und auf wen bin ich sauer und wovor habe ich Angst? Ich fände es schön, wenn man nur ansatzweise so massiv gegen die wirklichen Verbrecher vorgeht, die sich nicht die Hände schmutzig machen und für weit mehr Elend sorgen.

Mir ist auch klar, dass ein schlimmeres Verbrechen ein weniger schlimmes Verbrechen nicht relativiert, keine Frage also, es muss überall etwas getan werden. Aber wenn man bis zum Hals in der Scheiße sitzt, dann muss man sehen, dass man da rauskommt und sich nicht aufregen, dass jetzt auch noch einer in die Scheiße reingepinkelt hat und anschließend so tun, als wäre der an der ganzen Misere schuld.

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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06.09.2010 10:34 Uhr von alter.mann
 
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der begriff: /die bezeichnung "unterschicht" sollte meiner bescheidenen, und wahrscheinlich unerheblichen, meinung meinung nach strafbewehrt werden. hat doch irgendwie was von "untermensch", oder?
und das hatten wir schon mal....
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06.09.2010 10:47 Uhr von anderschd
 
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Genau. Und was definiert die Unterschicht? Alle unter einem bestimmten Einkommen? Alle mit wenig oder keiner Bildung? Oder und?
Sind die, die nicht können davon ausgenommen? Denn jeder kann nunmal nicht studieren und 100000 im Jahr scheffeln.

Bei der inflationären Verwendung des Begriffes ist man völlig durcheinander.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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06.09.2010 11:02 Uhr von PeterLustig2009
 
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@workaholic2: Sehr nice er postet in allen in etwa passenden Threads den gleichen Post :)

You are the best :)
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06.09.2010 11:18 Uhr von w0rkaholic
 
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@PeterLustig2009: Das hast Du gut erkannt, es waren genau 2 Nachrichten wo ich es mir erlaubt habe, meinen eigenen Kommentar zu kopieren :-)

Man möge mir verzeihen und doch eher auf das Geschriebene eingehen als die Anzahl zu polemisieren.
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06.09.2010 12:42 Uhr von Netznews
 
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Immerhin finde ich die Angabe der nicht integrierten in Prozentsatz richtig und zutreffend, als Verallgemeinerung „DIE“ Volksgruppe hat sich nicht integriert.

Wer ein bisschen Verstand hat weiß, dass die Behauptung, nicht die Realität entspricht.

Und wenn wir bei der Wahrheit sind dann können wir auch zugeben, dass viele von uns ca. 90% mit Ausländern nicht zu tun haben wollte.

Wir sind von Natur aus gegen andere Menschen verschlossen, nicht nur gegenüber Ausländern, sondern auch gegenüber uns deutschen.

Die Anzahl der Singles in der Welt ist nirgends so hoch wie in Deutschland.

Anders verhalten sich die Spanier oder Italiener, Türken, die kommen schnell zusammen und bilden eine Gruppe, nicht nur in Deutschland auch in Ihren Heimatländern. Bei uns ist dieses Verhalten sehr Fremd.

Diesen wichtigen Aspekt sollte man auch mal erwähnen, wenn wir bei der Wahrheit sind.
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07.09.2010 08:44 Uhr von MYTHOS|movado
 
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Wenn man, wie das ja ach so gerne gemacht wird, ausschließlich die Überschrift Beachtung findet ("Thomas de Maizière: Zehn bis 15 Prozent der Migranten wollen sich nicht integrieren") - muss dann Thomas de Maizière sein Amt niederlegen?
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15.09.2010 15:02 Uhr von FTWenough
 
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jupp...Denkfehler: Thomas de Maizière: Zehn bis 15 Prozent der Migranten wollen sich nicht integrieren...
Wieso sind dann in Berlin 90% aller Inhaftierten "Kulturbereicherer", ...?
Fragen über Fragen
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15.09.2010 15:10 Uhr von FTWenough
 
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@workaholic: Warum bekommt ein Deutscher nach mehrmaligen Schwarzfahren 9 Monate Haft, und ein DeutschTürke Bewährung nach einem tötlichen Unfall? In Deutschland wird mit zweierlei Maß gemessen , wenn man Migrant ist hat man staatlicherseits eine 100% höhere Toleranzgrenze.

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