06.09.10 06:39 Uhr
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NASA will bis zum Jahr 2018 eine Naherkundungssonde zur Sonne schicken

Eine neue Satellitenmission der NASA soll ab dem Jahr 2018 die Sonne aus sehr geringer Entfernung erforschen. Das "Solar Probe Plus" genannte Projekt soll zwei Ziele verfolgen: Zum einen soll die Raumsonde den energiereichen Sonnenwind und dessen Partikel sowie die Zusammensetzung genau untersuchen.

Das andere Missionsziel betrifft die Sonnenkorona: Sie ist über 900 Mal heißer als die eigentliche Sonnenoberfläche, welche eine Temperatur von rund 5.500 Grad Celsius aufweist. Der Grund dafür ist allerdings noch nicht vollkommen verstanden. Die Solar Probe Plus (SPP) soll neue Erkenntnisse darüber liefern.

Der geplante Einsatzort liegt 8,5 Sonnenradien (knapp 6.000.000 Kilometer) von der Sonne entfernt. Ein Hitzeschild und andere technische Modifikationen sollen die Sonde während ihrer Mission vor den extremen Bedingungen schützen. Bei Erfolg wird sie das sonnennächste, je von Menschen erbaute Objekt sein.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, NASA, Sonne, Sonde, Solar Probe Plus
Quelle: www.online-presseportal.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2010 06:39 Uhr von alphanova
 
+15 | -2
 
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Sechs Millionen Kilometer ist schon extrem nah. Man muss sich als Vergleich nur mal vor Augen halten, dass die Sonne die Oberfläche des innersten Planeten Merkur bis auf über 400 Grad Celsius aufheizen kann. Und der ist fast zehnmal weiter entfernt als der geplante Orbit der Solar Probe Plus.
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06.09.2010 08:50 Uhr von EdwardTeach
 
+3 | -1
 
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Tolle Sache: frage mich mit welchem Material so viel Hitze ausgehalten werden soll, werden ja bestimmt einige tausend Grad in dieser Nähe. Aber die wissenschaftlichen Ergebnisse wären sicherlich interessant.
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06.09.2010 08:58 Uhr von the_scientist
 
+12 | -1
 
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Wärmeproblematik: Ein Ansatz, um die Erhitzung in Grenzen zu halten, ist, die Sonde rotieren zu lassen. Dadurch drehen sich die gerade aufgeheitzten Elemente in den eigenen Schatten der Sonde und können dort einen Teil der aufgenommenen Energie wieder als Wärmestrahlung abgeben. Diese Kühltechnik wurde bereits in früheren solaren Missionen angwandt. Außerdem wird die Oberfläche zu einem prozentual sehr großen Anteil
Aus Reflektoren bestehen, sodass die meiste Wärme gar nicht aufgenommen wird.
Übrigens waren das die von Deutschland konstruierten Helios-Sonden, die bis heute mit ca. 43 Mio. km den Rekord für die nächste Sonnenpassage halten.

Für Interessierte mehr Infos hier:
http://www.bernd-leitenberger.de/...

Trotzdem ist es eine enorme Herausforderung!

[ nachträglich editiert von the_scientist ]
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06.09.2010 10:59 Uhr von Crushial
 
+1 | -22
 
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06.09.2010 16:43 Uhr von blade31
 
+3 | -0
 
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aber: Sie müssen darauf achten das die Sonde Nachts zur Sonne geschickt wird...

HAHA 5 Euro in die schlechte Witze Kasse

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