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05.09.10 16:04 Uhr
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Europäische Firmen in China sind frustriert

Europäische Unternehmen klagen über die Benachteiligungen am chinesischen Markt. Sie haben den Eindruck, dass versprochene Reformen im Sande verlaufen und fühlen sich nicht ausreichend am Marktgeschehen beteiligt.

Die Chinesische Regierung und staatlichen Behörden gelten bei den Europäischen Unternehmern im Prinzip als Spielverderber. Auf manchen Marktsektoren glaubt man sogar einen wachsenden Protektionismus zu erkennen.

Die Europäische Handelskammer hat einen umfangreichen "Forderungskatalog" vorgelegt, um die frustrierenden Umstände zu verbessern. Insgesamt stehen 380 Punkte zur Disposition, an denen sich etwas ändern muss. Geschieht dies nicht, wollen die Unternehmen über einen Rückzug aus China nachdenken.


WebReporter: Woodhammer
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: China, Europa, Unternehmen, Firma, Frust
Quelle: www.123smile.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Nach meiner Ansicht geht es den europäischen Konzernen nur darum, das Sie ihrer Meinung nach noch nicht ausreichend an der Ausbeutung der chinesischen Tagelöhner beteiligt werden.

Es ist doch fast ein Hohn, sich über Benachteiligungen zu beklagen und selber die beteiligten Arbeiter nach allen Möglichkeiten auszubeuten.

Nun spüren diese Gierschlunde zum ersten mal, wenn auch nur annähernd, wie sich Hilflosigkeit anfühlt und das zaubert mir ein lächeln aufs Gesicht :-)
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2010 16:51 Uhr von blubla121
ich kann dieser protektionismus klage irgendwie folgen...
zuerst macht china ausländischen investoren tolle angebote damit knowhow und maschinen ins land kommen. jetzt sind die maschinen und das knowhow da, man konnte vieles gut kopieren also sind die ausländer wieder uninteressant. china seh ich echt mit sorge, jedoch wird der kommunismus und diese vorgegaukelte demokratie irgendwann in einen bürger krieg zerfallen ...
Kommentar ansehen ach   
 
+4 | -1
 
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05.09.2010 17:01 Uhr von zahntech
sollen die Chinesen genauso machen wie USA ? zusammen
montieren und konsumieren?
Kommentar ansehen Wenn Unternehmen abwandern ... schlechter für wen?   
 
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05.09.2010 17:05 Uhr von joes-little-games
Ich verstehe natürlich, dass man in China erst einmal an sich selbst denkt und erstmal die eigene Wirtschaft bevorzugt. Ist woanders genauso.
Was werden dann die europäischen Unternehmen machen? Billigst-Arbeitskräfte in Osteuropa, Afrika, Indien, Pakistan usw. ausnutzen?

China kann gut auf Europa verzichten und sind dann vielleicht noch besser dran, anstatt sich auf den "Forderungskatalog" einzulassen.
Kommentar ansehen Also:   
 
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05.09.2010 17:07 Uhr von Terrorstorm
Wenn große Unternehmen schreiben, dass sie Zitat: "nicht ausreichend am Marktgeschehen beteiligt" sind, dann heißt das einzig und allein, dass sie zu wenig Einfluss auf politische Entscheidungen (Lobbyarbeit) haben.

Genau das hätten die Damen und Herren sich aber vorher denken können, dass ein gewaltbereites Regime sich nicht, wie hier in Europa, hin und her diktieren lässt. Im Gegenteil, dort wird lediglich Know How abgegriffen (geklaut) und irgendwann gegen uns verwendet. Von daher ist die Geschichte dort ein Rohrkrepierer und nur für kurzzeitige Gewinne gut.

[ nachträglich editiert von Terrorstorm ]
Kommentar ansehen @woodhammer   
 
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05.09.2010 17:45 Uhr von NemesisPG
Mit allgemeinem Lobbyismus wie bei uns erreichen die dort nichts.Ein weiteres Manko ist auch , das eigene MA den Betrieb ausspionieren und zwei Strassen weiter dann Plagiate 1:1 auftauchen . Alles Chinesisches KNOW HOW . Das ist auch völlig ok. Wer aus purer Gewinnsucht dorthin geht hat auch nichts besseres verdient. Kein Mitleid.
Kommentar ansehen Plagiate ...   
 
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05.09.2010 18:00 Uhr von Radio-Saturn
He he ... deswegen kann man nun den ICE oder den Transrapid bei den Chinesen für die hälfte kaufen ... lol
Kommentar ansehen Hä ? hab ich was verpasst ?   
 
+8 | -0
 
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05.09.2010 18:49 Uhr von Götterspötter
Es gibt KEINE europäischen Firmen in China ......

Wer in China produzieren oder seine Produkte vermarkten will, muss mit einer chinessischen Firma ein knebbel Joint-Adventure schliessen und sitzt dann dort "nur im Vorzimmer"

Wie sonst wohl kommen die Chinessen seit 20 Jahren ungehindert an unser Know-how !

Das ist die chinessische Variante der "freien Marktwirtschaft"

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
Kommentar ansehen Oh - wie mich das freut ...   
 
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05.09.2010 22:42 Uhr von ThomasHambrecht
... da kommt Hohn auf und nicht das geringste Mitleid.
Kommentar ansehen Ist nicht wirklich verwunderlich   
 
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05.09.2010 23:16 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
Obwohl die Wirtschaft in China immer liberaler und privater wird, folgt das Land offiziell immer noch kommunistischen und autoritären Idealen. Da kann ich mir ehrlich gesagt nicht Vorstellen, dass die ausländischen Investoren Geschäftsabschlüsse zu ihren Gunsten erwarteten.
Kommentar ansehen Freut euch nicht zu sehr   
 
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06.09.2010 09:25 Uhr von spoonyluv
Denn was da an Know-How etc. verloren geht, geht UNS verloren. Heißt nämlich, dass das einen großen Nachteil für uns haben wird. Deutschland wird als Export-Weltmeister am meisten drunter leiden, wenn die da drüben die gleiche Ware mit fast der gleichen Qualität für die Hälfte verkaufen. Das mit den Joint-Ventures für alle ausländischen Firmen ist sowieso superkrass. Wie kann man das nur mit sich machen lassen? Aber wie Terrorstorm schon richtig gesagt hat, ist das Abenteuer China für fast alle Firmen höchstens kurzfristig rentabel. Langfristig wird dann irgendein chinesicher Anbieter die deutsche Firma mächtig unter Druck setzen. Und wie das halt so in der Volkswirtschaft ist, hat das dann evtl. eben Einfluss auf die gesamte deutsche Wirtschaft (Stichwort Makroökonomie). Ich seh das mit den Chinesen auf jeden Fall sehr sehr skeptisch, vor allem wegen dem Know-How Diebstahl und der Regierung die ausländische Unternehmen vor sowas nicht nur nicht schützt, sondern dies alles auch noch fördert und insgeheim fordert. Das wird für uns Alle(!) noch auf jeden Fall Nachteile haben...in der Zukunft.
Kommentar ansehen Der Rückzug   
 
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06.09.2010 10:17 Uhr von Tzvi_Nussbaum
wäre China evtl. sogar egal. Das know-how ist schon dort und es wird genau so passieren wie prognostiziert.
Sie holen sich alles ins Land was sie brauchen und sobald sie es selbst machen können brauchen sie die ausländischen Firmen nimmer...
Kommentar ansehen Selbst Schuld   
 
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06.09.2010 10:18 Uhr von tsunami13
wer nur das Dollarzeichen in den Augen hat und meinte die schelle Mark machen zu können und gleiche Qualität für einen Bruchteil der Kosten zu bekommen hat die letzten Jahre geschlafen und verdient es nicht besser.
Kommentar ansehen ..   
 
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06.09.2010 11:35 Uhr von DichteBanane
ich hoffe das diese Firmen pleite gehen ......

Erst aus der Heimat abhauen um die Leute mit Hungerlohnen zu versklaven , dann merken Sie das Sie doch nicht genügend ausbeuten dürfen weil das die chinesen lieber selber machen und dann rumheulen ....
Es sollte den großen firmen mal gezeigt werden das es nichts bringt aus ihren Heimatland abzuhauen. ..... die Qualität der Ware wird dadurch nicht gesteigert und der Endpreis für den Normalkäufer fällt nicht wirklich ... nur die Taschen voll Geld machen ...
Kommentar ansehen Leider ist man...   
 
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11.10.2010 18:30 Uhr von heikovera
... ja auf jeden Job angewiesen, den so eine zurückkehrende Firma hier anbietet. Normalerweise müßte man denen was pfeifen.

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