Fußball: Bosnischer Verbandsfunktionär wurde von den eigenen Fans verprügelt
Nach Angaben des bosnischen Fernsehens ist ein hoher Repräsentant des Fußballverbandes von Bosnien-Herzegowina von Fußballanhängern des eigenen Landes angegriffen worden.
Vier bis fünf Täter hatten dem Verbandsvize nach dem Länderspiel gegen Luxemburg vor der Mannschaftsunterkunft aufgelauert und verprügelt. Er zog sich leichte Blessuren zu. Die Tat steht im Zusammenhang mit der Haltung des Verbandes gegenüber der FIFA und UEFA.
Laut Verordnung darf ein Land nur einen Verbandsboss haben. Bosnien-Herzegowina hat aber für jede der drei Bevölkerungsgruppe einen Chef. Das Land lehnt aber eine Änderung der Statuten ab. Es droht somit der Ausschluss aus dem internationalen Fußballverband.