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Soziologie: Darum werden überwiegend Männer zu Familienmördern

Der Soziologe Walter Hollstein sieht die Erziehung von Männern als Grund dafür, warum Familienmorde zumeist ein männliches Phänomen sind. In ungefähr 95 Prozent der Fälle sei die Ankündigung der Partnerin den Mann zu verlassen der Auslöser für einen Familienmord.

Gemeinsam mit (drohender) Arbeitslosigkeit, Geldproblemen usw. sieht der Mann seine Rolle als Familienernährer bedroht. Durch eine drohende Trennung von der Frau würde dem Mann der Boden unter den Füßen entzogen, so Hollstein.

Morden sei für viele Männer einfacher, als der Versuch, sich mit Problemen auseinanderzusetzen. Durch Rollen- und Geschlechterbilder würden Jungen von Geburt an auf Leistungsfähigkeit und ihre zukünftige Rolle als Ernährer einer Familie getrimmt. Gefühle seien meist Frauensache, so die Soziologen.


WebReporter: Adina
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mann, Mord, Familiendrama, Erziehung, Soziologie
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2010 12:21 Uhr von Glimmer
 
+10 | -34
 
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05.09.2010 12:49 Uhr von Glimmer
 
+17 | -3
 
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@BastB ach so: Verstehe. Du hast Recht. Gute Erwiderung.
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05.09.2010 13:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
+10 | -6
 
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weil: die frauen unerträglich sind?
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05.09.2010 14:37 Uhr von Glimmer
 
+0 | -2
 
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stimmt, Judas II: Das stellt auch dieses KRASSE Video aus Spiegel TV unter Beweis:
http://www.youtube.com/...
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05.09.2010 15:03 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -0
 
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Viele Menschen sind heute eben komplett verkorkst: In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis gab es auch einige Scheidungen und da war es auch oft der Fall, das der Mann die Frau auch nach der Scheidung noch belästigt hat. In einem Fall war es sogar so, dass eine Verwandte von ihrem Exmann über die gemeinsamen Kinder noch 10 Jahre lang terrorisiert wurde bis sie aufgrund dessen das Leben nahm. Aber man liest ja auch hin und wieder von Frauen, die sich und/oder ihre Kinder umbringen weil sie mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen oder von Eltern die ihre eigenen Kinder verhungern lassen oder zu Tode misshandeln. Lest euch doch mal die ganzen Nachrichten hier durch, da sieht man doch wie kaputt und falsch (v)erzogen die angeblich so zivilisierte und hoch entwickelte Menschheit heute ist.

[ nachträglich editiert von mitTH_RAW_Nuruodo ]
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05.09.2010 20:35 Uhr von mech-fighter
 
+8 | -0
 
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Definitiv mein Lieblingssatz :): "Morden sei für viele Männer einfacher, als der Versuch, sich mit Problemen auseinanderzusetzen."
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05.09.2010 22:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -3
 
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Das ist eine Frage des Selbstbewusstseins denn dann macht man sich die Hände nicht selbst schmutzig und beauftragt einen Profi das Problem richtig zu lösen: Betonschuhe für die Frau und ihren neuen Liebhaber und einen gut organisierten Banküberfall. Problem gelöst.
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06.09.2010 11:38 Uhr von theG8
 
+2 | -0
 
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@ThomasHambrecht: LOL... Wie viele "gut organisierte" Banküberfälle kennst Du denn, bei denen eine akzeptabele Summe raussprang und niemand geschnappt wurde?
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06.09.2010 13:11 Uhr von CinaySebeke
 
+0 | -4
 
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mal ehrlich: lieber ein ehrenmord als so ein familien drama.
warum? das liegt ja wohl klar auf der hand, bei euren geschissenen familien dramen gehen auch kinder drauf!

ob ehrenmord oder familiendrama, im grunde sind beide gleich zu stellen, aber nur ihr christen müsst ja egal wie, eine sache als schlechter darstellen, auch wenn das gegenteil der fall ist.

lassen wir mal die religion weg....die meisten deutschen sind doch banal in der birne ;)
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07.09.2010 23:27 Uhr von zeroFX
 
+0 | -0
 
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@CinaySebeke: Troll ;): Oder wodurch kann man "Ehrenmorde" und "Familiendrama-Morde" gleichsetzen? Die einzige Gemeinsamkeit, die ich sehe, ist die, dass -wenn der Mann der Täter war- die Frau hinterher bei beiden tot ist. Das ist EIN, aber kaum DAS relevante Kriterium.

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