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Frankreich will trotz angekündigten Massenprotesten an Rente mit 62 festhalten

An der Planung das Renten-Eintrittsalter in Frankreich von 60 Jahre auf 62 Jahre anzuheben, wird ab nächsten Dienstag eine Protestwelle auslösen.

Trotzdem werden diese Streiks und Demonstrationen laut dem französischen Arbeitsminister Eric Woerth nichts an der Tatsache ändern.

Der Gesetzentwurf für die Rente mit 62 soll am Dienstag in der französischen Nationalversammlung besprochen werden. Frankreich will mit dem eingesparten Geld das Staatsdefizit bekämpfen. Trotz der Anhebung hätte Frankreich immer noch mit das niedrigsten Renteneintritt unter den Industrieländern.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Alter, Rente, Anhebung, Renteneintritt, Eric Woerth
Quelle: de.news.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2010 11:31 Uhr von leerpe
 
+6 | -0
 
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Ja und wir Deutschen sind die Deppen, die allen Mist in Europa bezahlen können und dafür bis zum Grabstein arbeiten dürfen.
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05.09.2010 12:00 Uhr von gurkeaufkreuzzug
 
+4 | -3
 
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man muss es auch mal so sehen

die leute werden immer älter !

früher was das erwatete lebensalter vlt 60 heute über 80

wer soll denn sonst die rentenbeiträge zahlen. Wenn wir älter werden müssen wir auch länger abreiten, sosnt geht das nicht :-(
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05.09.2010 13:36 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
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@Gurkeaufkreuzzug Das ist richtig ......

Fakt ist aber auch das in Europa die Altersdiskiminierung - besonders auf dem Arbeitsmarkt nie höher war !

Wenn die Menschen länger arbeiten sollen, muss man erstmal dafür sorgen, dass die soziale Welt auch demensprechend funktioniert !

Vom "jungen-dynamischen-Team" in den Firmen und Stellenanzeigen, muss man sich dann aber schnell verabschieden und es genauso gesetztlich diskreditieren wie einen "geschlechterspezifische Rollenverteilung" auf dem Arbeitsmarkt.

Nur mal ein Denkanstoss !
Es wird wöchentlich darüber diskutiert alle Möglichen "Qouten-Menschen" einzuführen ..... Frauenqoute .... Ausländerqoute ......
Wie wäre es dann mal mit einer "+50-Qoute" ?

Ich kenne kaum einen der nicht gerne länger arbeiten möchte, wenn er gesundheitlich dazu in der Lage ist.

UND - die Wirtschaft müsste auch nicht mehr über "Facharbeitermangel" heulen - Menschen mit jahrzehntelanger Berufserfahrungen bringen ein sehr wertvolles Know-How in die Betriebe mit dennen ein junger Arbeiter meistens nicht trumpfen kann !

Dann wäre sogar darüber nachzudenken, das man das jetzige altersbezogene Rentensystem ganz abschafft und der "Ruhestand" nur noch für Menschen da wäre die es wirklich körperlich oder geistig nicht mehr schaffen am Arbeitsprozess teilzunehmen.

Ich hätte kein Problem damit produktiv zu arbeiten bis der Sensenmann mich holt - warum auch ??

Nur ist das in unserer jetzigen Wertegesellschaft gar nicht realisierbar, weshalb eine Erhöhung des Renteneintrittsalters - nichts anderes ist als eine Renten-Kürzung und für die
meisten Arbeiter die Altersarmut bedeutet !!

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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05.09.2010 13:53 Uhr von SXMPanther
 
+2 | -0
 
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@gurkeaufkreuzzug: Und wenn die Menschen durchschnittlich 200 Jahre alt werden müssen sie bis 180 arbeiten oder was? Ist dir Held vielleicht schonmal aufgefallen das ein Mensch, je älter er wird, weniger leisten kann? Wo und in welchem Beruf willst du denn einen 60 Jährigen einsetzen der noch 7 Jahre bis zur Rente hat? Vielleicht auf dem Bau, oder am Montageband in einer Fabrik.
Aber klar, du als vielleicht 20 Jähriger kannst das noch nicht begreifen. Warte mal die nächsten 20 Jahre noch ab und dann wollen wir mal sehen ob du für ein kleines Almosen noch 27 Jahre länger arbeiten willst.
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06.09.2010 10:45 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -0
 
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Da wäre mal eine Europäische Anpassung ganz nett.
Sowohl bei der besteuerung, Rente und Sozialsystem.
Was nützen offene Grenzen und ein gemeinsamer Markt wenn die lokalen Voraussetzungen nicht gegeben sind?

Hier die Rente ab 67, dort ab 62 in Griechenland wieder anders...
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11.09.2010 23:08 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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@SXMPanther: So ist es.
Dadurch, daß die durchschnittliche Lebenserwartung hierzulande stetig steigt, verlängert sich ja hauptsächlich nur der Lebensabschnitt eines Menschen, in dem er zwar geistig fit aber körperlich immer gebrechlicher wird.

Und je härter man körperlich in seinem Berufleben gearbeitet hatte, umso kaputter ist der Körper in der Rente dann und man leidet in seinem letzten Lebensabschnitt viel stärker unter körperlichen Beschwerden als z. B. ein Politiker, der zeitlebens immer nur einen Bürostuhl warm halten mußte.

Daher muß sich auch die Arbeitswelt dementsprechend anpassen und jene Jobs schaffen bzw. vorrätig halten, die so gestaltet sind, daß sie auch von Menschen in einem fortgeschrittenen Alter und den damit verbundenen Einschränkungen, bewältigt werden können.
Dazu müssen aber die Unternehmen per Gesetz gezwungen werden, weil freiwillig werden sie dafür natürlich keinen Finger krumm machen.

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