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Studie: Junge Videospielraser im echten Verkehr risikobereiter

Die Katholische Universität Leuven in Belgien hat eine Studie veröffentlicht, wonach junge Computerspieler, die sich gern rücksichtslos im virtuellem Verkehr verhalten, auch danach tendieren sich im realen Verkehr so zu verhalten.

Die Studie umfasste zunächst die Befragung von 2.000 Probanden im Alter zwischen 16 und 17 Jahren - um so Kenntnisse über die Neigung zu Rennspielen und Rennspielkomponenten, wie schnelles und rücksichtsloses Fahren gewinnen zu können.

Zwei Jahre später wurde eine ausgewählte Anzahl der Probanden nach dem Erwerb des Führerscheins erneut befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig. So tendieren heute die risikobereiten Videospielprobanden überproportional mehr zu riskantem und schnellem Fahren im Straßenverkehr.


WebReporter: Tekkenizer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Umfrage, Junge, Verkehr, Führerschein, Computerspiel
Quelle: www.heise.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2010 20:15 Uhr von Carle
 
+14 | -3
 
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hahaha: katholische schule...
hihihi
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04.09.2010 21:14 Uhr von HarryL2
 
+19 | -3
 
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Nun zensieren sie die Rennspiele für den deutschen Markt und man kann nur noch max. 50 km/h schnell fahren.

Hoffentlich gibt´s dann einen Speed Patch.
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04.09.2010 21:26 Uhr von tfs
 
+5 | -2
 
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Eindeutig ist anders Eindeutig ist da gar nichts, mehr als eine Korrelation läßt sich da nicht erkennen. Genau so gut könnte es z.B. sein das Menschen mit Vorliebe für schnelles Fahren (welche ja durchaus schon vor dem Erwerb des Führerscheins geprägt sein kann (evtl. ist das sogar die Regel, wer weiß)) eher zu Rennspielen tendieren als andere.

[ nachträglich editiert von tfs ]
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04.09.2010 21:36 Uhr von frederichards
 
+10 | -3
 
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Mir hat ein Videospiel (fast) das Leben gerettet Sega Rally - mehrfach gespielt und drifften geübt....

Bin beim Überholvorgang auf Grünstreifen gedrängt worden durch LKW, hätte ohne TRAINING normal nach innen gelenkt, so nur angetippt, bin aber trotzdem auf die Mitte der Strasse "gesprungen", ansonsten wäre ich auf dem Feld gelandet oder im Baum!

Konnte dann die Gewalt übers Fahrzeug zurückgewinnen, alles bei 110 Km/h, ist schon lange her, aber es zeigt, das realistische Spiele trainieren und Leben retten können, das eigene und das der anderen.

Chaoten gab es schon immer, mit oder ohne Videospiel. Ist davon völlig unabhängig.
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04.09.2010 21:47 Uhr von ae2006
 
+2 | -2
 
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Wie: wäre es das Leute die im Straßenverkehr schnell fahren sich eventuell für Autos und/oder Rennsport interessieren und deshalb eher zu Rennspielen greifen?

Aber das würde Computerspiele ja nicht schlecht darstellen, das kann man nicht machen.
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04.09.2010 23:44 Uhr von SXMPanther
 
+3 | -1
 
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Ich sehe: schon die Schlagzeile vor mir:

"Jugendlicher Raser ermordet Passanten - "Raserspiele" schuld!"
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04.09.2010 23:53 Uhr von fraro
 
+4 | -2
 
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@frederichards: Ganz meine Meinung! Ich bin auch davon überzeugt, dass viel PC-Fahrtraining ein gewisses Gefühl fürs Autofahren bringt.
Natürlich muss das Rennspiel realistisch sein und das eigene Auto sollte auch in etwa so reagieren, wie man es vom Spielen gewohnt ist.
Ich habe mal eine Situation gemeistert, wo ich sicher bin, ohne nicht gerade vorher durch Kurven getriftet zu sein, hätte das nicht geklappt (Gegenverkehr überholte in einer Kurve und ich musste von der Strasse runter). Und das Stärkste: ich hob beim Driften sogar noch meine Faust Richtung dieses Idioten.
Trotzdem darf man nicht Spiel und Wirklichkeit verwechseln. Auch wenn man ein guter PC-Rennfahrer ist, kann im echten Leben schnell "Game over" kommen.
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05.09.2010 00:11 Uhr von DeeRow
 
+3 | -0
 
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Ich muss hierbei sagen, diese Studie ist wahr.
Nur sind diese Erkenntnisse nicht ganz so neu.

Als selber-Gamer bin ich immer hin- und hergerissen, übe jedoch eine Profession aus, die mir erlaubt, selber Studien zu erheben, als auch in laufende andere Studien einblicken zu können. Und diese Studie ist etwas älter, wurde nur nochmals bestätigt. Hierbei wurden alle Gütekriterien eingehalten, ist also keine Gallileo-Testung... :-)

Und bedenkt, es ist lediglich ein ZUSAMMENHANG nachgewiesen worden. Dies ist noch keine Kausalität!

Man sollte aber eine weitere Erkenntnis dazu aufführen, die sich (fast nebenbei) mit-herausstellte: Nämlich dass im Korrelat die Videogamer auch sicherere Fahrer sind, da sie die Hand-Augen-Koordination besser beherrschen (Übung) und in Stresssituationen schneller und optimaler reagieren.

Nicht alles, was ein Videospiel ausmacht, ist optimal, darüber sind wir uns alle einig. Wenn ich meine eigene Spielpraxis hinterfrage, und man selber ehrlich ist: Niemand MUSS auf Menschen in Videogames schiessen. Nur ist es für den Gamer nicht primär ein Mensch... das ist halt immer ein Diskussionspunkt. Dass es aber auch positive Faktoren gibt, steht, auch durch die Wissenschaft, ausser Frage!

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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05.09.2010 00:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -3
 
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deswegen hab ich mir fürs RL einen Fiesta mit 60 PS zugelegt. Da soll mal einer versuchen zu rasen ;)
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05.09.2010 00:32 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
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Sind sie von Anfang an Risikobereit und spielen deswegen solche Spiele. Oder sind sie vorher Mauerblümchen und spielen solche Spiele und werden dann Risikobereit.

Ich glaube der Beweis ist nicht so einfach zu führen.
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05.09.2010 01:24 Uhr von Carle
 
+1 | -2
 
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@ funk a tronic: oh... ich kenne viele, leute die auf solchen schulen zugebracht haben.
aber es is bezeichnend, dass ein solches institut eine so geartete studie in auftrag gibt um auf gar böse vermutungen zu schließen.
naja, was du gleich wieder rumflamen musst is mir nich ganz klar.
du wirst schon bescheid wissen :D
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05.09.2010 01:59 Uhr von DeeRow
 
+0 | -0
 
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Dracul: Tja, man könnte die Vorgeschichten auswerten... wie war seine Kindheit, Umgebung, sonstige Auffälligkeiten. Und so könnte ich ihn grob einteilen in eher risikobereit und minder riskiobereit.

Je mehr Faktoren ich heraussuche, desto feiner wird das Bild, und irgendwann kann ich recht zuverlässig deine Frage beantworten.


Hab ich aber nicht, also kann ich es nicht.

:-)
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05.09.2010 02:28 Uhr von E.Nygma
 
+2 | -0
 
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Ich korrigier mal den Text So tendieren heute Jugendliche überproportional mehr zu riskantem und schnellem Fahren im Straßenverkehr.

Fertig :]

Ist aber nichts neues dran ;)
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05.09.2010 03:06 Uhr von datenfehler
 
+0 | -8
 
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denkbar,,, sone hirnlosen Spiele können nunmal weich in der Birne machen. Und wenn die Kiddies ihre Zeit vor der Konsole verschwenden, statt etwas vernünftiges zu lernen, ists wohl unvermeidbar, dass sie nichts taugen.
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05.09.2010 09:52 Uhr von Jlaebbischer
 
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Eine ausgewählte Zahl der Probanden Auf Deutsch, die haben sich die rausgesucht, bei denen auch ohne Rennspiele klar sein würde, dass die zu Verkehrsrowdies werden, und die haben sie dann noch mal befragt, damit die Studie das gewünschte Ergebnis bringt...

Traue keiner Studie, die du nicht selbst manipuliert hast...

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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05.09.2010 12:45 Uhr von @-Satan.de
 
+0 | -2
 
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Mal wieder ne Studie, die ich so nicht akzeptieren kann.
In Belgien sieht der Straßenverkehr generell etwas anders aus, vor einigen Jahren hat man dort noch keinen Führerschein gebraucht.
Dort kann es durchaus vorkommen, dass ne Einbahnstraße dicht ist, weil einer mittendrin denkt "ach park ich hier mal". Daraufhin bildet sich ne lange Schlange, alle hupen, die Schlange blockiert die Hauptstraße dahinter, noch mehr hupen...Fahrzeute aus 4 Richtungen versuchen gleichzeitig in diese ohnehin schon verstopfte Straße reinzufahren... Sowas passiert dort laider täglich.
Vorfehrtsregeln und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer sind dort leider nicht bekannt.
Als deutscher Fahrer muss man sich in Brüssel im Endeffekt an deren Verkehrsmanieren anpassen, um nicht an einer Kreuzung stehen zu bleiben, weil man ständig die Vorfahrt genommen bekommt. Wirklich traurig, dass es dort noch keine ordentliche Verkehrsordnung gibt, die auch eingehalten wird.
Wer mal in Brüssel Auto gefahren ist, kann sicher nachvollziehen, wovon ich rede ;)
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05.09.2010 14:18 Uhr von unomagan
 
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Mein ex Chef: ist 45 Jahre alt, fährt riskant, rücksichtslos und VIEL zu schnell. Und ist begeisterter Rennspiel-Spieler. Nur solche spiele gab es nicht als er 18 war. Also tendiere ich auch eher zur Annahme das "solche Personen" eher zu solchen Spielen hingezogen fühlen.

Gabs da nicht mal eine Studie das das Fahrverhalten von den Eltern übernommen wird?
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06.09.2010 08:34 Uhr von SGD
 
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Erster Gedanke von mir wie könnte man Rennspiele nun umbenennen .... "Killerspiele" haben wa schon ... *grübel* :-)

Sorry, aber solche Studien find ich einfach absolut sinnfrei!
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06.09.2010 11:56 Uhr von Tony81
 
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Jetzt: müssen wir uns demnächst Gran Tourismo aus england Uncut bestellen:-)

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