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Weimar: In Anna Amalia Bibliothek wurden bereits rund 25.000 Bücher restauriert

Am gestrigen Freitag vor genau sechs Jahren stand die Anna Amalia Bibliothek lichterloh in Flammen. Dabei wurden über 110.000 Bücher durch Feuer- und Löscheinwirkung zerstört oder teilweise schwer beschädigt. Beim Brand im Jahr 2004 sind etwa 50.000 Bücher unrettbar verbrannt.

Zwischenzeitlich wurden 27.500 Bücher, die überwiegend aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammen, dazugekauft. Der Bibliotheksleiter Michael Knoche sagte: "Ich bin positiv überrascht, was der Antiquariatsmarkt hergibt". Zu den 50.000 unbrauchbaren Büchern würden noch 20.000 "Aschebücher" dazukommen.

Bis heute wurden 7,5 Millionen Euro für die Instandsetzung ausgegeben und es wurden noch 3,35 Millionen Euro für den Kauf der neuen Bücher bezahlt. Knoche bezifferte die Gesamtkosten für den Wiederaufbau der Bibliothek auf etwa 67 Millionen Euro, wobei schon 35 Millionen Euro eingegangen sind.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Brand, Buch, Weimar, Bibliothek, Restaurierung
Quelle: www.nordbayern.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2010 12:11 Uhr von jsbach
 
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Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek wurde 1998 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen und zählt mit seinem Rokokosaal zu einer der berühmtesten Bibliotheken der Welt. Gegründet wurde sie Ende des 17. Jahrhunderts. (Bild zeigt brandgeschädigtes Buch mit dem Titel "Historia Judaica")
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06.09.2010 15:34 Uhr von no_trespassing
 
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67 Mio. Wiederaufbaukosten: Eine supermoderne Brandmeldeanlage hätte vielleichht ein Zwanzistel davon gekostet. Aber solche Anschaffungen flächendeckend scheut man ja.

So wertvolle Kulturgüter müssten mit dem besten Schutzsystem auf dem Markt ausgestattet sein.

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