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03.09.10 21:43 Uhr
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Piraten in Somalia: Eine Küstenstadt im Widerstand gegen die ganze Welt

Piratengruppen aus Hobyo, einem somalischen Küstendorf, kapern regelmäßig vor ihrer Küste Schiffe aller Nationen. Sie rechtfertigen dies durch die Überfischung ihrer heimatlichen Gewässer durch fremde Schiffe.

Mohammed Garfanji, einer der gefürchtetsten Piraten, sammelt Beweise und zeigt sie auch. So hat er Bilder von einem spanischen Schiff beim Fischen oder andere Thunfischfangboote vor der somalischen Küste. Durch diese Zustände wird den heimatlichen Fischern die Lebensgrundlage genommen.

So suchen diese Fischer nun ihren Ausweg in der Piraterie und bringen damit den internationalen Frachtverkehr in Gefahr. Allein die Marineeinsätze zum Schutz kosten rund 40 Millionen Dollar täglich. Trotzdem befinden sich aktuell 22 Schiffe in den Händen der Piraten.


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Pirat, Somalia, Widerstand, Piraterie, Fischfang
Quelle: www.bernerzeitung.ch
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+16 | -4
 
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03.09.2010 21:52 Uhr von benjaminx
Mohammed Garfanji sagt auch.

«Ihre Armeen schicken Kriegsschiffe, damit Sie weiter unseren Fisch fangen können!»

Diese Fischerboote, oder mehr schon Fischfangfabriken fischen dort illegal wieso werden sie dann noch geschützt?
Kommentar ansehen nicht nur das...   
 
+9 | -9
 
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03.09.2010 22:11 Uhr von usambara
die Küstengewässer Somalias sind die Müllkippe der Industrie-Staaten
http://www.zeit.de/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
Kommentar ansehen @benjaminx   
 
+13 | -4
 
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03.09.2010 22:15 Uhr von biertrinker23
"Diese Fischerboote, oder mehr schon Fischfangfabriken fischen dort illegal wieso werden sie dann noch geschützt?"

Es werden generell alle Schiffe in dieser Region vor Piraten geschützt. Sicher nicht speziell die Fischerboote.


Dann frag den netten piraten-Onkel doch einfach, warum er seine Leute nicht die Fischerboote vor der Küste angreifen lässt, sondern Stückgutfrachter die sich 1000 Meilen von der somalischen Küste entfernt befinden.
Da hätte ich sogar gewisses Verständnis für.
Kommentar ansehen Billige Ausrede....   
 
+10 | -16
 
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03.09.2010 22:17 Uhr von BastB
um die Piraterie zu rechtfertigen. Wenn man das Nest kennt, sollte man so langsam auch mal was dagegen unternehmen.
Kommentar ansehen @biertrinker23   
 
+5 | -10
 
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03.09.2010 22:28 Uhr von Matthias1979
Wer verzweifelt ist unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind sondern löst sein Problem mit allen erdenklichen Mitteln.

Es sollten mehr und bessere Waffen den Piraten zur Verfügung gestellt werden.

Vom Angriff auf Fischerboote kann man keine Waffen kaufen um Fischerboote anzugreifen.

Die sollten die Frachter in Somaila entladen und die Güter selbst verwenden.

[ nachträglich editiert von Matthias1979 ]
Kommentar ansehen Fischerei also...   
 
+13 | -3
 
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03.09.2010 22:32 Uhr von shadow#
Und anstatt Fischerboote zu versenken, kapert man Frachter, um die Millionen dann zu versaufen, während das einfache Volk in erbärmlichen Zuständen hausen muss...

Man sollte anfangen, gegen die Typen Satellitenaufklärung und Drohnen einzusetzen, so dass 10 Minuten nach einem bestätigten Notruf nur noch ein rauchender Trümmerhaufen vom Piratenschiff übrig ist...
Kommentar ansehen @Matthias   
 
+11 | -2
 
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03.09.2010 22:42 Uhr von biertrinker23
"Wer verzweifelt ist unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind sondern löst sein Problem mit allen erdenklichen Mitteln."

1. Warum ist Somalia bettelarm, unterentwickelt und ohne Regierung?
Sicher nicht wegen illegaler Fischerei.
2. Ist Geislenahme, Raub und Mode legitim, wenn man ungerecht behandelt wurde?

"Es sollten mehr und bessere Waffen den Piraten zur Verfügung gestellt werden."
Du Sozialromantiker. Das sind keine edlen Wilden, das sind skrupellose Schwerverbrecher sie ihrem Land massiv schaden

"Vom Angriff auf Fischerboote kann man keine Waffen kaufen um Fischerboote anzugreifen."

Ist auch nicht nötig. Die Fischerboote zu vertreiben wäre relativ leicht.

"Die sollten die Frachter in Somaila entladen und die Güter selbst verwenden."
Warum?
Du bist mir son Robin Hood.
Dann gestehst du sicher auch jedem Hartz4-Empfänger zu, dass er Banken überfällt, Supermärkte plündert oder Kapitalistenkinder als Geiseln nimmt.
Kommentar ansehen @biertrinker23   
 
+2 | -11
 
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03.09.2010 23:29 Uhr von Matthias1979
Wenn ich dir alle dein Geld und deine Besitztümer wegnehme bist du bettelarm, unterentwickelt und ohne Plan, ohne das du was dafür kannst.
Wenn du dann aber was dagegen unternehmen willst, stellen sich alle gegen dich weil sie nicht verstehen warum du plötzlich wieder dein altes, besseres leben zurückhaben willst.
Würdest du dir selbst gegenüberstehen, würdest du dir, wegen der Gegenwehr, selbst die Fresse eintreten, so wie du dich hier äußerst.

Mit Stöcken und Steinen kann man niemanden auf Dauer vertreiben. Da brauchts schon mehr Durchhaltevermögen und vorallem Durchschlagskraft in Form von Waffen.

Du scheinst ein sehr asozialer mensch zus ein, der hungernde lieber hungern lassen will, anstatt sie sich selbst kümmern zu lassen.

Kleiner Tip:
Wer zum Tode verurteilt wurde, hat autromatisch das Recht und die Pflicht alles und jeden zu töten der dieses Urteil umsetzen will oder bei der Umsetzung beteiligt ist.
Sowas nennt man Selbsterhaltungstrieb.
Kommentar ansehen @Matthias   
 
+9 | -3
 
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03.09.2010 23:47 Uhr von biertrinker23
So, jetzt musst du mir nur noch erklären, wer den Somalis ihre scheinbar so grossen Reichtümer und ihre Bodenschätze geraubt hat?

Warum gibt es in Somalie so schlimme Zustände. Alles wegen dem bisschen Fisch? Kaum glaubhaft!

" dein altes, besseres leben zurückhaben willst."
Welches bessere leben?

Somalia hat ein Kultur-Problem (Clans/Sippen etc.) Und Somalia hat ein Islam-Problem.
Kommentar ansehen Für das, was der Einsatz kostet, könnte   
 
+1 | -5
 
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04.09.2010 00:32 Uhr von Pils28
man jedem Somali ein gewisses Grundgehalt zahlen, was zum Leben in Afrika ausreichen sollte! ;-)
Kommentar ansehen Ich sehe gerade kein Problem...   
 
+6 | -5
 
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04.09.2010 00:45 Uhr von Perisecor
... welches man nicht mit B-52 lösen könnte.

Wenn mich nächstens auf der Autobahn jemand blockiert, dann entführe ich auch seine Familie, töte wahllos Leute und raube LKW aus.

Denn immerhin wurde mir dann auch ganz ganz ganz arg dolle weh getan und offenbar gibt es hier ja genug Leute, die finden, dass ich dann total ausrasten darf...
Kommentar ansehen .,.,..,.,.,   
 
+5 | -1
 
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04.09.2010 07:24 Uhr von Dracultepes
Tja dann versteh ich nicht wieso sie nicht einfach nur angefangen haben Fischtrawler zu kapern. Das wäre doch die logische Schlussfolgerung.

So dient das ganze doch nur als Ausrede.
Kommentar ansehen @ Dracultepes   
 
+3 | -1
 
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04.09.2010 09:48 Uhr von Perisecor
Ist doch längst nachgewiesen, dass der absolute Großteil der Piraten niemals Fischer war. Das ist ja mittlerweile auch in die Warlord-Strukturen integriert und kein verwegener Haufen Typen die da auf eigene Faust irgendwelche Aktionen durchführen.
Kommentar ansehen usambara   
 
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04.09.2010 10:45 Uhr von atze.friedrich
Dein Link sagt aber nicht aus, das explizit vor der somalischen Küste Giftmüll entsorgt wird, sondern nur generell das Müll und Elektronikschrott in die 3.Welt, vor allem nach Afrika geliefert wird. Die Bespiele sind Nigeria und die Elfenbeinküste. Es wird nur kurz erwähnt das durch den Tsunami ein Giftfass vor Somalia angespült wurde. Also ist deine Aussage über dem Link sehr einseitig und es hätten ganz andere Länder eine Ausrede für Piraterie.
Dies betrifft auch die Überfischung. Das einzig Positive ist, dass durch die Piraterie sich vor der somalischen Küste die Fischbestände wieder erholt haben und selbst diese Ausrede nciht mehr gilt

[ nachträglich editiert von atze.friedrich ]
Kommentar ansehen Das Problem lässt sich doch einfach lösen   
 
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04.09.2010 10:49 Uhr von Finalfreak
Einfach ein paar Tausend Mann und ein paar Bomber,
das Länd "säubern" und schon ist das Piratenproblem aus der Welt geschafft :)
Kommentar ansehen Auch wenn es hart klingt ...   
 
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04.09.2010 11:27 Uhr von flireflox
aber ich würde diese Spinner eiskalt mit ihren Schlauchbooten versenken.

Wenn ein "herkömmlicher" Verbrecher Waffen gegen Polizisten oder Militär richtet wird er im Regelfall auch erschossen, mit diesen Piraten spielt man Kuschelpädagogik und lässt sich regelmäßig um Millionen erpressen.

Man sollte die Reeder die in diesen Bereichen Schiffe fahren lassen verpflichten Bewaffnetes Personal an Board zu haben, das die Schiffe verteidigt.

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